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Image FX

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Image FX ist eine im Browser laufende Kreativplattform, die Text-zu-Bild, Stiltransfer, Hochskalierung und die Animation von Fotos unter einem gemeinsamen Guthaben bündelt, sodass sich Imagen 4, Seedream, Qwen und Veo 3.1 ohne mehrere Abonnements nutzen lassen.

BildbearbeitungBildgenerierungVideogenerierung#Text-zu-Video#Bild-zu-Video#Multimodell
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Veröffentlicht
1. Dez. 2025
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Was ist Image FX?

Image FX ist ein Arbeitsbereich für generative Bild- und Videoproduktion, der vollständig im Browser läuft. Der Produktgedanke dahinter lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die meisten Gestalter brauchen kein bestimmtes KI-Modell, sondern den Zugriff auf mehrere, je nach Aufgabe — und sie möchten dafür nicht bei jedem Anbieter ein eigenes Abonnement unterhalten. Die Plattform bündelt deshalb mehrere aktuelle Bild- und Videomodelle in einer Oberfläche, hinterlegt mit einem gemeinsamen Guthaben.

In der Praxis sieht das denkbar direkt aus. Eine Marketingverantwortliche, ein Ladenbesitzer oder eine freiberufliche Gestalterin öffnet einen Browser-Tab, schreibt eine Anweisung, wählt die für diese Aufgabe passende Engine und geht mit einem fertigen Ergebnis heraus: einem Produktbild, einer stilisierten Illustration, einem restaurierten und vergrößerten alten Foto oder einem kurzen animierten Clip von wenigen Sekunden.

Das Angebot gliedert sich in drei miteinander verbundene Bereiche. Der erste ist die Bilderzeugung aus Text, bei der aus einer Beschreibung ein Standbild wird. Der zweite ist Bearbeitung und Aufwertung von Material, das Sie bereits besitzen — Stilumschreibung, Hochskalierung, Hintergrundarbeit und punktuelle Retusche. Der dritte ist Bewegung: Aus einem Standbild oder einer geschriebenen Szenenbeschreibung entsteht eine kurze MP4-Datei. Alle drei greifen auf dasselbe Guthaben zu, und diese strukturelle Entscheidung prägt fast alles daran, wie sich das Werkzeug anfühlt.

Eine Klarstellung gehört vorweg, denn die Namensgleichheit in dieser Kategorie stiftet echte Verwirrung. Gemeint ist hier der kommerzielle Dienst unter der Domain image-fx.app, betrieben unter den Bezeichnungen Image-Fx AI und Image-Fx Labs. Es handelt sich nicht um das ähnlich benannte Werkzeug aus Googles Experimentierlabor, das auf einer völlig anderen Domain läuft. Verstärkt wird die Verwechslungsgefahr dadurch, dass diese Plattform tatsächlich Imagen 4, ein Google-Modell, als eine von mehreren wählbaren Engines anbietet — doch ein Modell bereitzustellen und ein Modell herauszugeben sind grundverschiedene Dinge.

Kernfunktionen

  • Text-zu-Bild über mehrere Engines: Die zentrale Fähigkeit verwandelt eine geschriebene Beschreibung in ein fertiges Bild. Zur Auswahl stehen Imagen 4, Seedream, Qwen Image, GPT Image 2 und Nano Banana Pro neben der hauseigenen Engine der Plattform, mit Auflösungen von 1K bis 4K.
  • Nach Modell gestaffelte Guthabenpreise: Statt eines Pauschalpreises je Bild folgt der Preis der tatsächlich verbrauchten Rechenleistung. Die hauseigene Engine kostet 4 Credits, Seedream 6, Qwen 8, Imagen 4 zehn und Nano Banana Pro zwanzig. Diese Spreizung ist selbst ein Zugänglichkeitsmerkmal: Man entwirft günstig und gibt erst beim finalen Rendering Geld aus.
  • Stiltransfer und Bildumschreibung: Laden Sie ein vorhandenes Bild hoch und schreiben Sie es um — in ein Ölgemälde, eine Skizze, eine japanisch geprägte Zeichenästhetik oder eine andere Farbwelt — während die zugrunde liegende Komposition erhalten bleibt. Ein Intensitätsregler von 0 bis 100 Prozent bestimmt, wie weit sich das Modell vom Original entfernt, und markiert damit die Grenze zwischen behutsamer Korrektur und vollständiger Neuinterpretation.
  • KI-gestützte Hochskalierung: Ein eigenes Modul vergrößert Bilder, indem es Kanten, Texturen und Details analysiert, statt Pixel bloß zu interpolieren. Die Ausgabe ist auf 20.000 Pixel an der längsten Seite begrenzt, was für Webauslieferung ebenso reicht wie für großformatigen Druck.
  • Bild-zu-Video und Text-zu-Video: Standbilder werden zu kurzen Clips mit beschriebener Bewegung — eine langsame Fahrt nach vorn, eine 360-Grad-Produktdrehung, ein Schwenk. Die Erzeugung aus Text kommt ganz ohne Ausgangsbild aus und baut den Clip aus einer Szenenbeschreibung auf, wobei sich bis zu zwei Referenzbilder für visuelle Konsistenz anhängen lassen.
  • Ein Werkzeugkasten an Hilfsfunktionen: Um die vier Hauptarbeitsbereiche gruppiert sich eine Reihe enger gefasster Werkzeuge — Hintergrundentfernung, punktuelle Retusche, Bilderweiterung, Größenanpassung, Wasserzeichenentfernung und eine Rückbeschreibung von Bild zu Anweisung — die genau jene kleinen Korrekturen erledigen, für die man sonst wieder ein Desktop-Programm öffnen müsste.

Anwendungsfälle

  1. Produktbilder für den Onlinehandel unter Zeitdruck: Wer nur ein schlichtes Katalogfoto hat, kann den Hintergrund in eine gestaltete Alltagsszene umschreiben, das Ergebnis auf die vom Marktplatz geforderte Auflösung hochskalieren und dasselbe Motiv anschließend als rotierenden Produktclip für eine bezahlte Platzierung animieren. Was früher Fotograf, Bildbearbeiter und Motion Designer beschäftigte, wird zu einem Nachmittag Iteration durch eine einzelne Person.
  2. Sozialmedien-Inhalte in mehreren Seitenverhältnissen: Eine Kampagne braucht selten ein Bild, sondern dieselbe Idee als Quadrat für den Feed, als Hochformat für Stories und als breites Banner. Da die Videowerkzeuge 16:9, 9:16, 1:1, 3:4 und 4:3 direkt anbieten und Standbilder in vier Varianten gleichzeitig entstehen, lässt sich ein Konzept ohne erneute Kreativarbeit auf einen kompletten Platzierungssatz ausrollen.
  3. Wiederbelebung von Archivmaterial und niedrig aufgelösten Dateien: Alte Scans, Bildschirmfotos und in falscher Größe exportierte Dateien sind ein Dauerärgernis. Die Hochskalierung rekonstruiert Kanten- und Texturdetails, statt sie zu verschmieren, und macht bislang unbrauchbares Material veröffentlichungsfähig — mit dem ehrlichen Vorbehalt, dass stark beschädigte Vorlagen ihre Grenzen behalten.
  4. Konzeptfindung für Gestaltung und Pitches: Weil die Engines tatsächlich unterschiedliche ästhetische Neigungen haben, ist es der schnellste Weg zur Richtungsentscheidung, dasselbe Briefing durch mehrere Modelle laufen zu lassen. Branchenvergleiche halten fest, dass das Modell aus dem Hause Google DeepMind Fotorealismus als Grundlinie behandelt, während das von ByteDance entwickelte Modell bei stilisierten Bildwelten und der Konsistenz über mehrere Bilder hinweg stärker ist — eine Aufteilung, die bei der Auswahl des Vorschlags unmittelbar hilft.
  5. Kurzvideo für Gestaltende ohne Schnittprogramm: Wenn ein Clip von fünf oder zehn Sekunden einen Beitrag eröffnen oder einen Übergang füllen soll, ist die Erzeugung von Bewegung aus einem Standbild erheblich schneller als Dreh und Schnitt. Die Ausgabe ist eine gewöhnliche MP4-Datei und lässt sich in jedes Schnittprogramm ziehen oder direkt hochladen.
  6. Visuals für Präsentationen und Dokumentation: Foliensätze, Hilfeartikel und interne Wikis brauchen Bilder, die zur Marke passen und nicht nach Bildagentur aussehen. Sie passgenau zu erzeugen — richtiges Seitenverhältnis, richtige Farbwelt, keine Rechteunklarheit — beseitigt eine wiederkehrende kleine Reibung der Wissensarbeit.

So nutzt du Image FX

  1. Rufen Sie die Seite auf und melden Sie sich mit einem Google-Konto an. Erst die Anmeldung schaltet das Guthaben und die hochwertigeren Engines frei; neue Konten erhalten ein kleines kostenloses Startkontingent, um die kostenpflichtigen Modelle unverbindlich zu testen.
  2. Wählen Sie im Werkzeugmenü Ihren Arbeitsbereich — Text zu Bild, Bild zu Bild, Text zu Video oder Bild zu Video — je nachdem, ob Sie neu erzeugen oder vorhandenes Material umformen.
  3. Formulieren Sie die Anweisung. Die offizielle Empfehlung lautet, zuerst den Stil zu benennen, etwa „im Aquarellstil" oder „3D-Rendering", dann das Licht zu bestimmen, etwa goldene Stunde oder dramatische Schatten, und zuletzt Hinweise zur Bildaufteilung wie zentriert oder Drittelregel zu ergänzen.
  4. Legen Sie Modell und Ausgabeparameter fest: Seitenverhältnis, Auflösung, Anzahl der Varianten und bei Video die Cliplänge. Die Guthabenkosten aktualisieren sich mit der Modellwahl, sodass Sie den Preis vor dem Start kennen.
  5. Erzeugen Sie und arbeiten Sie iterativ weiter. Ein gewöhnliches Text-zu-Bild-Rendering kostet 4 Credits, liefert je nach Modell in etwa vier bis fünfzehn Sekunden und kann vier Varianten gleichzeitig ausgeben. Video dauert länger, üblicherweise zwischen dreißig Sekunden und zwei Minuten.
  6. Verfeinern und exportieren Sie. Schicken Sie ein vielversprechendes Standbild noch einmal durch die Hochskalierung oder den Stiltransfer und laden Sie es dann herunter. Video wird als MP4 in der gewählten Auflösung gespeichert.

Tipps & Best Practices

  • Entwerfen Sie auf günstigen Modellen, finalisieren Sie auf teuren. Zwischen der günstigsten und der teuersten Bild-Engine liegt das Vier- bis Fünffache; effizient ist es daher, Komposition und Formulierung für 4 Credits je Versuch zu schärfen und die zwanzig Credits genau einmal für die Fassung auszugeben, die Sie tatsächlich brauchen.
  • Behandeln Sie den Intensitätsregler als Präzisionsinstrument. Für die Bildumschreibung ordnen die veröffentlichten Hinweise 20 bis 40 Prozent der behutsamen Anpassung zu, 40 bis 60 Prozent einer moderaten Stilverschiebung und 60 bis 80 Prozent der deutlichen Neuinterpretation. Gleich mit Maximalwert zu starten ist der häufigste Weg, genau die Komposition zu verlieren, die man erhalten wollte.
  • Wählen Sie die Engine nach Absicht, nicht nach Ruf. Ein fotorealistisches Produktbild und ein stilisiertes Illustrationsbanner belohnen unterschiedliche Modelle. Da ein Wechsel nur ein Auswahlmenü kostet, lassen Sie dieselbe Anweisung durch zwei Engines laufen, bevor Sie sich festlegen.
  • Skalieren Sie zuletzt hoch, niemals zuerst. Die Aufwertung vervielfacht alles, was bereits im Bild steckt, einschließlich Artefakten und weicher Kanten. Klären Sie Komposition und Stil in normaler Auflösung und vergrößern Sie erst die finale Auswahl.
  • Planen Sie das Videobudget bewusst. Ein einzelner Clip kann mehr Guthaben verbrauchen als zwanzig Standbilder; sichern Sie das Konzept daher zunächst mit Standbildern ab und bezahlen Sie erst dann für Bewegung.
  • Schreiben Sie Bewegungsanweisungen wie Kameraregie. Zu beschreiben, was die Kamera tut — langsamer Zoom, Umkreisung, Schwenk — führt zu deutlich kontrollierteren Ergebnissen als zu beschreiben, was das Motiv fühlt oder bedeutet.
  • Führen Sie ein eigenes Archiv für alles Wichtige. Da die Aufbewahrung der Historie vom Tarif abhängt, ist das laufende Herunterladen die sichere Gewohnheit, statt die Galerie der Plattform als einzige Kopie zu behandeln.

Für wen ist Image FX?

  • Kleine Onlinehändler und Marktplatzverkäufer, die stetig Produktbilder und kurze Clips benötigen, aber weder Studiobudget noch feste Bildbearbeitung haben.
  • Verantwortliche für soziale Medien und Content-Schaffende, die wöchentlich hohe Stückzahlen plattformgerechter Assets in mehreren Seitenverhältnissen ausspielen.
  • Freiberufliche Gestalter und Agenturen, die generative Entwürfe für frühe Konzeptfindung, Stimmungsbilder und Kundenpräsentationen nutzen, bevor Produktionsstunden fließen.
  • Inhaber kleiner Betriebe ohne Gestaltungspersonal, die Karten, Banner, Angebotsseiten und Ankündigungen schnell selbst erstellen müssen.
  • Marketing-Allrounder in kleinen Teams, die den gesamten Funnel verantworten und nicht für jedes Asset in einer Kreativwarteschlange stehen können.
  • Lehrende und Vortragende, die Kurs- und Foliengrafiken zusammenstellen, die konkret statt beliebig wirken sollen.
  • Neugierige, die Modellverhalten vergleichen wollen und für die genau das der Reiz ist: eine Anweisung über mehrere Engines hinweg mit einem einzigen Guthaben zu testen.

Plattformen

  • Webanwendung, browserorientiert: Alles läuft im Browser; das Werkzeugmenü führt Text zu Bild, Bild zu Bild, Text zu Video und Bild zu Video als Web-Arbeitsbereiche. Es gibt keine Desktop-Installation und kein lokales Rendering — die Erzeugung findet serverseitig statt.
  • Mobiler Zugriff über den Browser: Die Oberfläche lässt sich vom Telefon aus öffnen, wobei intensives Nachschärfen von Anweisungen und Dateiverwaltung auf einem größeren Bildschirm angenehmer sind. In Navigation und Fußbereich der Seite ist keine eigene iOS- oder Android-Anwendung aufgeführt.
  • Anmeldung per Google-Konto: Zugriff auf Guthaben, hochwertigere Engines und gespeicherte Historie ist an die Anmeldung gebunden.
  • Dateihandhabung: Uploads akzeptieren JPG, PNG und WebP mit bis zu 10 MB je Datei. Bilder laden in gängigen Webformaten herunter; Video wird als MP4 in 480p, 720p oder 1080p exportiert und spielt ohne Konvertierung überall ab.
  • Eine öffentliche Programmierschnittstelle ist auf der Seite nicht dokumentiert, weshalb das Produkt als interaktiver Arbeitsbereich zu verstehen ist und nicht als Baustein für eine automatisierte Pipeline. (basierend auf öffentlichen Informationen)

Preise & Pläne

Der Einstieg ist kostenlos. Neue Konten erhalten ein kleines Startguthaben, und angemeldete Nutzer bekommen zusätzlich täglich eine kostenfreie 2x-Hochskalierung, was für eine Qualitätsprüfung vor jeder Zahlung genügt. Die kostenlose Stufe bringt allerdings zwei spürbare Einschränkungen mit, die offen benannt und nicht versteckt werden: Kostenlos erzeugte Bilder tragen ein Wasserzeichen, und das kostenlose Modell speichert keine Generierungshistorie. Saubere Exporte und ein geordnetes Archiv schaltet erst der bezahlte Zugang frei.

Die kostenpflichtigen Stufen sind veröffentlicht als Basistarif zu 11,99 Dollar für 300 Credits, Profitarif zu 27,99 Dollar für 1.500 Credits und Spitzentarif zu 55,99 Dollar für 4.000 Credits. Credits sind die gemeinsame Währung: Ein Standbild kostet je nach Engine 4 bis 20, eine Hochskalierung je nach Faktor 10 bis 40 und ein Videoclip je nach Modell 50 bis 105. Zusätzlich werden einmalige Guthabenpakete für gelegentliche statt monatlicher Nutzung verkauft. Zwei geschäftliche Details verdienen vor dem Abschluss Aufmerksamkeit. Erstens werden nicht verbrauchte Credits nicht in den nächsten Zyklus übertragen; das Guthaben wird zu Beginn jeder neuen Abrechnungsperiode auf die Tarifmenge zurückgesetzt. Zweitens erklärt der Anbieter ausdrücklich, keine Rückerstattungen anzubieten, und verweist dabei auf Kosten der Partnerplattformen sowie auf die Rechenleistung, die jede Generierung verbraucht.

Alternativen

  • Das gleichnamige Werkzeug aus Googles Labor: ein kostenloses Angebot, das an Googles eigene Bildmodelle gebunden ist und mit anklickbaren Anweisungsbausteinen arbeitet. Kostenfrei und ausgereift, aber auf einen Anbieter beschränkt und ohne Bearbeitungs-, Skalierungs- und Videostrecke.
  • Midjourney: der ästhetische Bezugspunkt für stilisierte Bilderzeugung, mit gereifter Gemeinschaft und feiner Stilkontrolle. Stärker in der künstlerischen Führung, enger im Funktionsumfang, ohne integriertes Video und ohne Hilfswerkzeuge.
  • Die generativen Funktionen von Canva: Erzeugung eingebettet in eine vollständige Gestaltungssuite mit Vorlagen, Markenkits und Layout. Vorteilhaft, wenn das Bild nur ein Element eines gestalteten Dokuments ist; schwächer bei der Modellauswahl.
  • Adobe Firefly: positioniert über kommerziell abgesicherte Trainingsdaten und die enge Anbindung an das hauseigene Kreativökosystem, was vor allem für Unternehmen mit strengen Rechteanforderungen zählt.
  • Runway: eine videozentrierte generative Plattform mit echten Schnittzeitleisten und feinerer Bewegungssteuerung. Die bessere Wahl, wenn Video das Ergebnis ist und nicht ein gelegentliches Extra.
  • Direkte Modellschnittstellen: der Weg zum Anbieter selbst liefert den niedrigsten Stückpreis und volle Automatisierungskontrolle, verlangt aber, die Oberfläche selbst zu bauen und zu pflegen.

Einschränkungen & Hinweise

  • Credits verfallen mit dem Abrechnungszyklus. Restguthaben wird nicht übertragen, weshalb ein großer Tarif für gelegentliche Spitzen Geld verschwendet. Richten Sie die Stufe am gleichmäßigen Monatsverbrauch aus, nicht am stärksten Monat.
  • Rückerstattungen sind praktisch ausgeschlossen. Der Anbieter erklärt ausdrücklich, keine Rückerstattungen anzubieten, und verweist auf Partnerkosten und den Rechenaufwand jeder Generierung. Nutzen Sie das kostenlose Kontingent als Prüfzeitraum, denn nach dem Kauf gibt es praktisch keinen Rückweg.
  • Video ist im Verhältnis zu Bildern teuer. Die Dokumentation der Plattform beziffert den Rechenaufwand der Videoerzeugung auf etwa das 31,5- bis 32,5-Fache eines Bildes. Selbst im Spitzentarif liegt die realistische Monatsausbeute bei Dutzenden Clips, nicht bei Hunderten.
  • Upload- und Verarbeitungsgrenzen sind real. Quelldateien sind auf 10 MB in JPG, PNG oder WebP begrenzt. Die Hochskalierung verarbeitet derzeit ein einzelnes Bild ohne Stapelverarbeitung, und stark komprimierte oder sehr unscharfe Vorlagen bleiben auch danach weich.
  • Kostenlose Ergebnisse tragen ein Wasserzeichen und werden nicht gespeichert. Zum Prüfen genügt das, für Kundenarbeit nicht, womit die kostenlose Stufe eher ein Test als eine dauerhafte Option ist.
  • Inhaltliche Beschränkungen werden durchgesetzt. Die Bedingungen untersagen die Erzeugung nicht jugendfreier Inhalte ausdrücklich und verbieten jeden Versuch, Sicherheitsfilter, Moderationsprüfungen oder Ratenbegrenzungen zu umgehen. Zuwiderhandlungen können zur Kontosperrung führen.
  • Die Modelle sind entliehen, nicht eigen. Da das Wertversprechen auf der Bündelung fremder Engines beruht, können sich Auswahl und Preise verschieben, sobald vorgelagerte Anbieter ihre Bedingungen ändern. Behandeln Sie die Verfügbarkeit eines bestimmten Modells als aktuellen Stand, nicht als Zusage. (noch zu verifizieren)
  • Unabhängige Berichterstattung ist dünn. Zum Zeitpunkt der Erstellung existiert kaum eine substanzielle unabhängige Bewertung oder Community-Diskussion zu genau dieser Domain, auch weil mehrere nicht verwandte Produkte denselben Namen tragen. Urteilen Sie anhand eigener Testergebnisse statt anhand von Reputationssignalen.

FAQ

Q1. Ist Image FX kostenlos nutzbar?

Es gibt eine echte kostenlose Stufe. Neue Konten erhalten ein Startguthaben, angemeldete Nutzer täglich eine kostenfreie 2x-Hochskalierung. Zwei Grenzen definieren sie: Kostenlos erzeugte Bilder tragen ein Wasserzeichen, und das kostenlose Modell speichert keine Generierungshistorie. Verstehen Sie den kostenlosen Zugang als ordentliches Prüffenster, nicht als Dauerlösung.

Q2. Darf ich die Bilder und Videos kommerziell nutzen?

Ja, im kostenpflichtigen Tarif. Die Bedingungen halten fest, dass Sie das volle Eigentum an den erzeugten Bildern und Videos behalten und dass die kommerzielle Nutzung in allen drei bezahlten Stufen enthalten ist, während die kostenlose Stufe auf private Zwecke beschränkt bleibt. Bezahlte Ergebnisse kommen zudem ohne Wasserzeichen, was in der Kundenarbeit meist die eigentliche Hürde ist. Wie bei jedem generativen Werkzeug bleibt es Ihre Verantwortung, keine Inhalte zu erzeugen, die bestehende Marken oder Persönlichkeitsrechte verletzen.

Q3. Wie funktioniert das Guthabensystem?

Jede Aktion zieht von einem Guthaben ab, bepreist nach verbrauchter Rechenleistung. Ein gewöhnliches Text-zu-Bild-Rendering kostet 4 Credits, liefert je nach Modell in etwa vier bis fünfzehn Sekunden und erzeugt vier Varianten gleichzeitig. Höherwertige Bild-Engines kosten mehr, bis zu zwanzig Credits; Hochskalierung liegt je nach Faktor bei 10 bis 40, Video bei 50 bis 105 Credits je Clip. Wichtig ist das Verhalten bei der Verlängerung: Nicht verbrauchte Credits werden nicht übertragen, und das Guthaben wird zu Beginn jeder Periode auf die Tarifmenge zurückgesetzt.

Q4. Welche Modelle kann ich tatsächlich verwenden?

Auf der Bildseite umfasst die Auswahl die hauseigene Engine der Plattform sowie Imagen 4, Seedream, Qwen Image, GPT Image 2 und Nano Banana Pro. Statt mehrere getrennte Dienste zu bezahlen, wählen Sie im selben Arbeitsbereich je Aufgabe ein Modell, weil jedes Modell in anderen Stilen stark ist. Für Bewegung stützt sich die Bild-zu-Video-Funktion auf vier Modelle — Veo 3.1, SeeDance Pro, SeeDance Lite und Wan 2.7 — zu 50 bis 105 Credits je Clip.

Q5. Ist das dasselbe wie Googles gleichnamiges Werkzeug?

Nein. Das ähnlich benannte Werkzeug aus Googles Labor läuft auf einer völlig anderen Domain, und die beiden Produkte teilen nichts außer der Namensgleichheit. Der hier beschriebene Dienst wird kommerziell unter den Namen Image-Fx AI und Image-Fx Labs betrieben und arbeitet mit einem Guthabenmodell. Die verwirrende Überschneidung besteht darin, dass Imagen 4, ein Google-Modell, hier als eine von mehreren wählbaren Engines erscheint — die Verfügbarkeit eines Modells bedeutet keine gemeinsame Eigentümerschaft.

Q6. Welche Datei- und Ausgabegrenzen gelten?

Uploads akzeptieren JPG, PNG und WebP mit bis zu 10 MB je Datei. Bilder entstehen von 1K bis 4K, hochskalierte Ausgaben sind auf 20.000 Pixel an der längsten Seite begrenzt. Video wird als MP4 in 480p, 720p oder 1080p exportiert, mit fünf oder zehn Sekunden Länge und in fünf Seitenverhältnissen. Eine Einschränkung sollte man einplanen: Die Hochskalierung verarbeitet derzeit ein Bild nach dem anderen, eine Stapelverarbeitung gibt es nicht.

Q7. Werden meine hochgeladenen und erzeugten Inhalte zum Modelltraining genutzt?

Nach den veröffentlichten Richtlinien nicht. Die offiziellen Dokumente halten fest, dass der Dienst erzeugte Inhalte nicht zum Training von KI-Modellen verwendet — eine Zusage, die sowohl in den Nutzungsbedingungen als auch in der Datenschutzerklärung wiederholt wird. Die Datenschutzerklärung legt zudem offen, dass Daten an Zahlungsdienstleister, Hostinganbieter und Analysedienste weitergegeben werden und dass Nutzer im Geltungsbereich der europäischen Datenschutzgrundverordnung Löschung und Datenübertragbarkeit verlangen können.

Q8. Bekomme ich Geld zurück, wenn der Tarif nicht passt?

Praktisch nicht. Der Anbieter erklärt ausdrücklich, keine Rückerstattungen anzubieten, und verweist auf Kosten der Partnerplattformen und den Rechenaufwand jeder Generierung. Die Richtlinie behandelt einen Verkauf als endgültig, sobald Credits gutgeschrieben sind, mit engen Ausnahmen für Doppelbelastungen, nie gelieferte Credits, technische Störungen auf Anbieterseite und fehlgeschlagene Generierungen ohne automatische Rückbuchung. Eine Kündigung stoppt künftige Abbuchungen, erstattet aber keine bereits ausgegebenen Credits der laufenden Periode.

Q9. Muss ich etwas installieren, und gibt es eine mobile Anwendung?

Keine Installation. Alles läuft im Browser; das Werkzeugmenü führt die vier Web-Arbeitsbereiche auf. Ein Telefonbrowser lädt die Oberfläche, doch in der Navigation der Seite erscheint keine eigene iOS- oder Android-Anwendung. Die Anmeldung erfolgt über ein Google-Konto und die Erzeugung serverseitig, sodass ein älteres Gerät kein Hindernis darstellt.

Q10. Gibt es Inhalts- oder Kontobeschränkungen, die ich kennen sollte?

Ja, und sie sind ausdrücklich geregelt. Kontoinhaber müssen mindestens achtzehn Jahre alt sein oder das gesetzliche Einwilligungsalter ihrer Rechtsordnung erreicht haben. Die Bedingungen untersagen außerdem die Erzeugung nicht jugendfreier Inhalte und verbieten jeden Versuch, Sicherheitsfilter, Moderationsprüfungen oder Ratenbegrenzungen zu umgehen. Verstöße können zur Kontoschließung führen, weshalb sich ein Blick in diese Klauseln lohnt, bevor Sie einen Arbeitsablauf auf der Plattform aufbauen.

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