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Dreamgen ist eine im Browser laufende Plattform für KI-Rollenspiel und Geschichtenerzeugung, bei der die Nutzerin die Welt festlegt und die Handlung lenkt, während das Modell schreibt. Alles läuft über Text: keine Avatar-Darstellung, keine Stimme, kein Video, und das Ganze ist um ein strukturiertes Szenario herum gebaut statt um ein offenes Chatfeld.
Das Rollenspiel arbeitet mit einem auf Interaktionen aufgebauten System, das eher wie ein Gespräch läuft, während das Schreiben einer Geschichte mit Textblöcken arbeitet. Beide Richtungen teilen dieselben Szenariodefinitionen: Ein Rollenspielszenario wird oben im Einrichtungsbildschirm in den Story-Modus umgeschaltet, ein Story-Szenario oben im Bildschirm in den Rollenspielmodus. Die Wahl bestimmt, in welcher Haltung Sie in der Geschichte sitzen, nicht was Sie bauen dürfen.
Als KI-Geschichtengenerator konkurriert das Werkzeug damit über Struktur statt über bloße Sprachgewandtheit. Die hauseigenen Modelle werden selbst gehostet und nachtrainiert und teilen sich in die Stufen Base und Premium, daneben stehen Fremdmodelle; das ältere Paar Lucid Base und Lucid Max (Chonker) ist inzwischen als Altbestand markiert und soll bald wegfallen. Dass die Modelle im eigenen Haus laufen, ist der Grund, weshalb die Plattform ihre Inhaltsgrenze selbst zieht statt sie zu erben.
Die Struktur, die dieses Produkt von einer Chatoberfläche trennt, ist das Szenario: eine dauerhafte Definition, die das Modell in jedem Zug heranzieht.
Ein Szenario trägt acht festgelegte Elemente — Handlung, Schauplatz, Stil, Figuren, Orte, Gegenstände, Eröffnung und Beispiele — und die meisten davon sind optional. Das ist für den Einstieg entscheidend: Ein brauchbares Szenario kann aus einem Absatz Prämisse bestehen, und die übrigen Felder sind für alle da, die das Verhalten des Modells später enger führen wollen.
Die Schreiboberfläche trennt Textblöcke, die die Geschichte tragen, von Anweisungsblöcken, die den nächsten Schritt des Modells lenken, und alles speichert sich beim Schreiben automatisch. Anweisungen werden zwischen Passagen eingeschoben statt in eine Chatzeile getippt, weshalb sich ein Szenenwechsel oder ein Tempoziel setzen lässt, ohne dass diese Bitte in der Prosa landet.
Jede Passage lässt sich bearbeiten, zurückspulen oder rückgängig machen, auch der vom Modell erzeugte Text, denn das Transkript gilt als Ihr Dokument und nicht als Chatprotokoll, das Sie bloß empfangen haben. Jede Sitzung erhält zudem eine eigene Kopie des Szenarios, mitten im Schreiben änderbar, sodass eine Figur, die sich auf halber Strecke wandelt, eine aktualisierte Beschreibung bekommt, ohne das Ursprungsszenario anderer Sitzungen anzurühren.
Das Kontextfenster muss die gesamte Szenariodefinition und das bisher erzeugte Rollenspiel zugleich fassen; passt das nicht, werden die ältesten Teile automatisch abgeschnitten. Diese Reihenfolge erklärt ein sonst rätselhaftes Verhalten: Weltregeln bleiben verlässlich, während Details aus der Mitte der Geschichte verrutschen, weil die Definition ihren Platz behält, die frühen Abschnitte der Sitzung aber zuerst wegfallen.
Einzelne Interaktionen lassen sich als dauerhaft markieren, was ihnen im Gedächtnis der KI hohe Priorität verleiht, sodass sie mit fortschreitender Geschichte eher im Kontext bleiben. Das ist der vorgesehene Hebel, um eine Enthüllung oder eine veränderte Beziehung festzuhalten, an die sich die Geschichte viel später noch erinnern soll, wobei die Dokumentation vor übermäßigem Einsatz warnt.
Eine erste Sitzung ans Laufen zu bringen kostet fünf Schritte.
Die Antwortlänge wird pro Zug über eine Anweisung mit ausdrücklicher Wortvorgabe gesteuert — die Beispiele der Dokumentation verlangen eine nächste Nachricht von mindestens 200 Wörtern oder mindestens 100. Weil es ein Anweisungsblock und keine Dauerregel ist, ändert das einen einzelnen Takt der Geschichte, nicht ihre Stimme.
Anweisungen können steuern, was als Nächstes geschieht, wie lang eine Passage läuft und wie eine Figur reagiert — die Dokumentation nennt als Beispiele eine Rückblende, eine Szene mit zweihundert Wörtern oder eine Figur, die nach einem Gegenstand greift und ihn öffnet.
Wenn eine Antwort danebengeht, lautet der dokumentierte Schritt, sie zu wiederholen, wahlweise mit einem anderen Modell, denn beide Fassungen bleiben als Zweige erhalten, zwischen denen man wechseln kann, statt dass eine die andere überschreibt. Ein Modellwechsel mitten in der Sitzung gilt als gewöhnliche Anpassung, nicht als Neustart.
Das sind Konfigurationsprobleme mit dokumentierten Antworten und keine Modellausfälle, die man aussitzen müsste. Dieses Wissen ändert den Umgang mit einer misslungenen Sitzung: die zu lange Antwort, das Szenario, das nicht mehr ins Fenster passt, und die Antwort, die einem schlicht nicht gefällt, haben jeweils eine benannte Stellschraube, statt einen Neustart zu verlangen.
Passt die Szenariodefinition selbst nicht mehr hinein, lauten die dokumentierten Abhilfen, sie zu kürzen oder auf ein Modell mit größerem Fenster zu wechseln; die Dokumentation nennt dazu Richtwerte: unter 2.000 Token bei einem 4.000-Token-Fenster, unter 5.000 bei 8.000 und unter 8.000 ab 15.000 aufwärts.
Welche Stufe passt, hängt weniger davon ab, wie viel Sie schreiben, als davon, wie lange ein einzelner durchgehender Faden schlüssig bleiben muss.
Starter kostet 7,83 Dollar im Monat für ein Fenster von 5.000 Token und 375 Monatscredits, Advanced 19,35 Dollar für 15.000 Token und 2.250 Credits, und Pro 48,30 Dollar für 30.000 Token und dieselben 2.250 Credits. Das Creditkontingent steigt nach Advanced nicht weiter, sodass der gesamte Unterschied zwischen mittlerer und oberster Stufe in Gedächtnis und Rabatten liegt und nicht im Ausstoß.
Diese Form sagt schon, für wen jede Stufe gedacht ist. Wer kurze Szenen mit kleiner Besetzung fährt, stößt selten an die Decke von 5.000 Token. Wer einen mehrkapitligen Bogen mit fester Besetzung pflegt, stößt ständig an und bezahlt für das Fenster statt für mehr Wörter.
Rückmeldungen aus der Community im produkteigenen Forum beschreiben ein Gedächtnis, das selbst auf der kostenlosen Stufe trägt, und Szenarien mit mehreren Figuren, die besser laufen als auf den anderen Plattformen, die diese Nutzenden probiert hatten. Das ist ein richtungsweisender Eindruck weniger selbstgewählter Beitragender und kein gemessenes Verhalten, doch er zeigt auf dieselbe Achse wie die Preisstruktur.
Das Produkt läuft im Browser und ist unter dreamgen.com erreichbar, samt der in den Bedingungen genannten zugehörigen Apps.
Die primären generativen Modelle laufen auf der eigenen Infrastruktur des Anbieters, und genau das macht die Inhaltsrichtlinie selbstbestimmt statt von einem vorgelagerten Anbieter geerbt. Unter Bedingungen wie hoher Nachfrage oder Störungen, oder wo eine bestimmte Funktion es verlangt, können Anfragen oder zugehörige Daten an geprüfte Drittanbieter geleitet werden, für Text-, Audio-, Bild- oder Videoerzeugung, für Moderation, Klassifikation oder Einbettungen.
Es wird nicht zugesichert, dass der Dienst oder ein bestimmtes Modell verfügbar bleibt, und experimentell angebotene Modelle sind als besonders anfällig dafür gekennzeichnet, ohne Vorankündigung schlechter zu werden, sich zu ändern oder zu verschwinden. Wer ein langes Projekt um ein bestimmtes Modell herum baut, sollte das als echte Planungsschranke lesen und nicht als Floskel.
Der Modellkatalog teilt sich entlang derselben Linie: hauseigene, selbst gehostete und nachtrainierte Modelle, gruppiert in die Stufen Base und Premium, daneben Fremdmodelle. Was das Abonnement tatsächlich kauft, ist die Frage, welche davon sich ohne Credits nutzen lassen, denn ein Tarif kann die Base-Stufe oder sämtliche Textmodelle freischalten.
Die Bezahlleiter ist nach Gedächtnis statt nach Ausstoß bepreist, was ungewöhnlich genug ist, um die Lesart zu ändern.
| Tarif | Pro Monat | Kontextfenster | Credits je Monat | Zusätzliche Tagescredits |
|---|---|---|---|---|
| Kostenlos | 0 Dollar | 4.000 Token | begrenzt | begrenzt |
| Starter | 7,83 Dollar | 5.000 Token | 375 | 45 |
| Advanced | 19,35 Dollar | 15.000 Token | 2.250 | 75 |
| Pro | 48,30 Dollar | 30.000 Token | 2.250 | 75 |
Darunter liegt ein echter kostenloser Tarif, der alle aktuellen Modelle bei begrenztem Monats- und Tagesguthaben und einem einfachen Kontextfenster von 4.000 Token öffnet, genug um das Schreiben zu beurteilen, bevor man sich bindet. Der Creditverbrauch für Text hängt vom Modell ab, davon wie lang die Sitzung in Token bereits ist, von der Länge der Antwort und vom Tarif, und der Monatsverbrauch setzt an einem Tag zurück, der sich aus dem Beginn des Abonnements ergibt, nicht an einer festen Kalendergrenze.
Auch das Tageskontingent staffelt sich und nennt 45 zusätzliche Credits pro Tag auf Starter sowie 75 auf Advanced wie auf Pro, doch es ist ein Sicherheitsnetz und keine Zugabe: Es greift erst, wenn das Monatslimit aufgebraucht ist, und es überträgt sich nicht von einem Tag auf den nächsten. Damit bleibt die Monatszahl das eigentliche Budget und die Tageszahl nur der Boden darunter.
Nur Pro trägt 20 Prozent Rabatt auf Creditpakete und bis zu 60 Prozent auf ausgewählte Drittmodelle; beide günstigeren Bezahlstufen führen dort jeweils null. Diese Struktur trennt das Werkzeug von Plattformen, die nach Nachrichtenzahl bepreisen, und sie ist die Achse, auf der zu vergleichen lohnt, nicht der Monatsbetrag. Ein nach Nachrichten abrechnendes Werkzeug belohnt kurze Wechsel; dieses belohnt einen langen Faden, den Sie schlüssig halten, und beide ähneln einander nur, solange man keine Token zählt.
Geschichten und Rollenspiele dürfen länger werden als das Kontextfenster, und wenn sie das tun, kann das Modell schlicht nicht das gesamte Material auf einmal sehen, während es erzeugt. Das ist die folgenreichste Grenze im Produkt, und sie ist dokumentiert statt versteckt: Kein Tarif hebt sie auf, größere Fenster schieben sie nur nach hinten.
Der Zugang ist auf Personen ab achtzehn Jahren beschränkt, die am Wohnort volljährig sind; wer diese Schwelle nicht erfüllt, darf den Dienst nicht nutzen. Die Inhaltsgrenze verläuft entlang alles dessen, was in den Vereinigten Staaten, in den EFTA-Staaten oder in Ihrer eigenen Rechtsordnung rechtswidrig ist, hinzu kommen sexuelle Inhalte mit Minderjährigen, fiktive Minderjährige eingeschlossen.
Prüfung und Entfernung von Inhalten sind als Recht beschrieben, das der Anbieter hält, nicht als Pflicht, die er übernimmt, und werden nach alleinigem Ermessen über automatisierte wie manuelle Systeme ausgeübt. Automatisierte Moderationsentscheidungen bleiben ohne menschliche Nachprüfung, sofern Sie nicht widersprechen, der Inhalt nicht veröffentlicht oder zur Veröffentlichung eingereicht wurde oder keine rechtliche Pflicht die Prüfung erzwingt.
Käufe sind endgültig und nicht erstattungsfähig, außer wo geltendes Verbraucherschutzrecht es verlangt oder der Anbieter nach eigenem Ermessen erstattet. Streitigkeiten unterliegen Schweizer Recht und einem bindenden Schiedsverfahren mit Sitz in Zürich, verbunden mit einem Verzicht auf Sammelklagen.
Ein Beitrag auf einem unabhängigen Testblog beziffert das Kontextfenster der kostenlosen Stufe auf 4.000 Token, bei fester Monatsdotierung und ohne Kartenangabe — dieselbe Zahl, die auch die Preisseite des Anbieters nennt. Das kostenlose Fenster entspricht damit etwa einem Fünftel von Starter und einem Achtel von Pro: Genau das macht es zum Test statt zur Arbeitsstufe.
Der Dienst beansprucht weder Eigentum noch Urheberrecht an dem, was Sie erzeugen, sagt aber auch nichts darüber, ob KI-Ausgabe nach geltendem Recht urheberrechtlich schutzfähig ist. Das sind zwei verschiedene Aussagen, und beide zählen: Niemand nimmt Ihnen die Geschichte, und niemand garantiert Ihnen, andere davon abhalten zu können.
Sie erteilen eine unbeschränkte, weltweite, übertragbare, unterlizenzierbare und lizenzgebührenfreie Lizenz an Ihren Inhalten zum Betreiben, Bereitstellen und Verbessern der Plattform. Die Einwilligung zum Training ist standardmäßig aus, und der Anbieter erklärt ausdrücklich, dass Szenariodefinitionen und Sitzungsverläufe ohne ausdrückliche Zustimmung weder zum Trainieren noch zum Verbessern von Modellen verwendet werden. Ein Widerruf stoppt künftige Verwendung, holt bereits erhobenes Material aber nicht aus bestehenden Trainingsdatensätzen oder Modellgewichten zurück.
Die Kündigung löscht Daten binnen angemessener Frist aus aktiven Systemen, doch manches kann aus rechtlichen, buchhalterischen, Sicherheits-, Sicherungs- oder Modellverbesserungsgründen bleiben — genau deshalb empfiehlt der Anbieter selbst, vorher zu exportieren.
Ja. Eine kostenlose Stufe öffnet alle aktuellen Modelle bei begrenztem Monats- und Tagesguthaben und einem einfachen Kontextfenster von 4.000 Token und lässt Sie die Funktionen vor dem Bezahlen ausprobieren. Der Monatsverbrauch setzt nach einem Rhythmus zurück, der an der Kontoerstellung oder am letzten Abonnementbeginn hängt, nicht am Monatsersten.
Vor allem das Kontextfenster: 5.000 Token bei Starter, 15.000 bei Advanced, 30.000 bei Pro. Die Monatscredits steigen nach Advanced nicht weiter, der Sprung zu Pro kauft also Gedächtnis und Rabatte, nicht mehr Schreibvolumen.
Weil das Fenster die Szenariodefinition und das gesamte bisherige Rollenspiel fassen muss und die ältesten Teile automatisch abgeschnitten werden, wenn das nicht gelingt. Ältere Einzelheiten fallen aus diesem Fenster, sofern Sie die Interaktion nicht als dauerhaft markieren oder den Umstand zurück in das Szenario schreiben.
Wiederholen Sie sie, wahlweise mit einem anderen Modell. Beide Fassungen bleiben als Zweige erhalten, zwischen denen die Pfeiltasten wechseln; nichts geht verloren, und Sie vergleichen Fortsetzungen, statt sich auf die erste festzulegen.
Nur mit ausdrücklicher Zustimmung. Die Einwilligung liegt in den Kontoeinstellungen und ist standardmäßig aus. Wer zustimmt und später widerruft, beendet die künftige Nutzung; bereits verwendetes Material wird nicht rückwirkend aus Datensätzen oder Gewichten entfernt.
Der Dienst beansprucht weder Eigentum noch Urheberrecht an Ihren Inhalten, äußert sich aber ausdrücklich nicht zur urheberrechtlichen Schutzfähigkeit von KI-Ausgabe, und Sie erteilen der Plattform eine weite Lizenz zum Betreiben und Verbessern des Dienstes.
Kürzen Sie es oder wechseln Sie zu einem Modell mit größerem Kontextfenster. Die Dokumentation nennt Richtwerte: unter 2.000 Token bei einem 4.000-Token-Fenster, unter 5.000 bei 8.000 und unter 8.000, sobald das Fenster 15.000 oder mehr erreicht.
Käufe sind endgültig und nicht erstattungsfähig, mit zwei Ausnahmen: wo geltendes Verbraucherschutzrecht eine Erstattung verlangt und wo der Anbieter nach eigenem Ermessen eine gewährt. Die Preisseite des Anbieters sagt das Gegenteil: anteilige Erstattungen werden angeboten, per E-Mail beantragt, der Betrag richtet sich nach Resttagen, verbrauchten Credits und früheren Erstattungen, die meisten binnen zwei Werktagen. Beide Seiten wurden nicht abgeglichen — klären Sie das vor dem Kauf.