
AI Novelist von Bit192 setzt Ihre japanische Prosa ab der Eröffnung fort, mit Klammer-Annotationen, Character-Book-Skripten und je Mitgliedsstufe veröffentlichten Kontextgrenzen. Die Nutzungsbedingungen erlauben die kommerzielle Nutzung des erzeugten Texts, und Bit192 beansprucht kein Urheberrecht daran.
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AI Novelist (japanisch AIのべりすと) ist ein browserbasierter Dienst von Bit192, Inc. zum Weiterschreiben japanischer Prosa. Sie tippen einen Anfang, lösen das Weiterschreiben aus, und ein primär auf Japanisch trainiertes Modell setzt den Text in der bereits vorhandenen Stimme fort. Das Manuskript selbst ist die Eingabe, nicht eine Anweisung an einen Assistenten.
Der Betreiber beschreibt den Dienst als die größte öffentlich zugängliche japanische KI für Erzähltexte, trainiert auf einem Korpus von mehr als 2 TB: eine Aussage über die Korpusgröße, keine Qualitätsmessung.
Drei Eigenschaften trennen es von einem allgemeinen Schreibassistenten: Wie viel vorhandenen Text das Modell lesen kann, hängt an der Mitgliedsstufe; die Steuerung erfolgt über Notation im Fließtext statt über ein Einstellungsfenster; und die Nutzungsbedingungen nehmen zu den Rechten am erzeugten Text eine ungewöhnlich großzügige Position ein.
Wie viel Manuskript das Modell sieht, hängt an Ihrem Tarif, nicht am Modell. Erkannt werden bis zu 24.000 Zeichen mit einem kostenlosen Konto, 48.000 Zeichen als Voyager-Mitglied und bis zu etwa 300.000 Zeichen als Platinum-Mitglied — rund das Zwölffache Unterschied, weshalb sich die Konsistenz über lange Texte je nach Stufe so unterschiedlich verhält. Kontext allein bedeutet keine Stabilität: Für einen stabilen Textfluss muss ein Kontext von mindestens 40 Zeilen aufgebaut werden, unterhalb dessen das Modell Eigennamen erfindet.
| Modell | Offizielle Einordnung | Kontexthinweise |
|---|---|---|
| Spiko Ultra | Erstes Modell der Größe xlarge im Dienst (rund 1 Billion Parameter) | API Eingabe 200.000 / Ausgabe 32.768 |
| Spiko-sama Max | Denkendes Modell, empfohlen für lange Texte | Sequenzlänge 32768; API Eingabe 40.000 |
| Spiko-sama-02 | Denkendes Modell, japanisch-native Reasoning-Daten | Sequenzlänge 32768; API Eingabe 40.000 |
| Derrida-03 / -04 | Poetisches und literarisches Register, unregelmäßige Syntax | API Eingabe 40.000 / Ausgabe 8.192 |
| Damsel+RAY | Natürliche Prosa, ohne Anweisungslogik | Nativ 16k; API Eingabe 12.288 / Ausgabe 400 |
Die Sprachtiefe ist gestaffelt. Für die Spiko-sama-Reihe nennt die Dokumentation Japanisch als erste Sprache, Englisch, Koreanisch, vereinfachtes und traditionelles Chinesisch als zweite sowie Französisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch als dritte. Die Altmodelle unterstützen nur Japanisch und sind eingefroren: Sie gelten als eingestellt und erhalten keine Aktualisierungen.
Default, Solid und Colorful sind keine Qualitätsstufen, sondern ein Abwägen zwischen Gehorsam und Erfindung. Colorful übergibt die Generierung an ein nach Mitgliedsstufe ausgewähltes Untermodell; diese Untermodelle sind auf natürliche Romanfortsetzungen spezialisiert und nicht darauf ausgelegt, Anweisungen aktiv zu befolgen.
MOD ist ein für Endnutzer geöffnetes Feintuning: Sie liefern ein Korpus, der Dienst trainiert einen Adapter, und der Stil sitzt zwischen Eingabe und Ausgabe. Offizielle MODs decken Light Novel, Romanze, das Japan der Sengoku-Zeit und Mitschriften von Pen-and-Paper-Runden ab. Die Anforderungen sind hart: Das Korpus muss reiner Text sein — die Formate pdf, Word und iWork werden nicht unterstützt — und die Zeichenkodierung des verwendeten Textes unterstützt ausschließlich UTF-8, nicht jedoch Shift-JIS und EUC-JP.
Einträge im Charakterbuch sind bedingte Einschübe. @range 400 durchsucht nur die letzten 400 Zeichen; @and Trin|Weirs löst den Eintrag nur aus, wenn diese Namen im durchsuchten Bereich stehen; @addbias verschiebt die Auftrittswahrscheinlichkeit einzelner Wörter, empfohlen sind Werte zwischen -30 und 30.
Vergleichstexte aus der japanischen Kreativ-Community ordnen diese Entscheidung entlang zweier Achsen statt als Rangliste ein: Treue zum japanischen Register gegenüber strukturierter Settingverwaltung, und Spezialwerkzeug gegenüber Allzweckassistent. Es sind redaktionelle Einschätzungen, keine Benchmarks, weshalb der Ertrag in den Achsen liegt, nicht im Urteil.
Die Kriterien, die eine Entscheidung kippen, stehen auf den Seiten des Produkts: ob die Kontextgrenze Ihrer Stufe die Länge Ihres Manuskripts abdeckt, ob Sie über Notation im Text oder ein Einstellungsfenster steuern wollen, und ob die Rechte- und Vertraulichkeitsklauseln zu Ihrem Veröffentlichungsvorhaben passen.
Die Hauptoberfläche ist die Webanwendung auf der Domain des Betreibers, genutzt im Desktop-Browser. Ein eigener Desktop- oder Mobilclient ist nicht dokumentiert; ein unabhängiges japanisches Verzeichnis führt ihn als Cloud-Dienst mit kostenlosem Zugang und Bezahltarifen. Erweiterbarkeit im Browser entsteht über Userscripts Dritter, die Tampermonkey voraussetzen.
Die API trägt eine ausdrückliche Reichweitenbegrenzung: Sie befindet sich derzeit in einer eingeschränkten Alphaphase, und ein öffentlicher Einsatz in großem Maßstab wird noch nicht unterstützt, ausgenommen persönliche Clients und Anwendungen.
Zwei Anfragearten sind dokumentiert. Ein Endpunkt für Textvervollständigung bildet das Weiterschreiben der Oberfläche nach und legt die Sampling-Parameter offen: Temperatur, Top-p, Top-k, Min-p, Wiederholungsstrafe, verbotene Wörter, Logit-Bias und Stoppsequenzen. Modelle wie Spiko Ultra arbeiten zudem mit einem OpenAI-kompatiblen v1-Endpunkt, wie ihn die meisten CLIs und SDKs verwenden, samt Streaming.
Die Grenzen werden je Modell veröffentlicht. Die meisten erlauben 300 Anfragen pro Minute, das Altmodell Damsel 20B nur 90. Die maximale Eingabe reicht von 2.400 Token bei Damsel 20B bis 200.000 bei Spiko Ultra. Als Faustregel gilt bei gewöhnlichem japanischem Text etwa 1,5 Zeichen pro Token, und Kontext-Token plus zu erzeugende Token müssen zusammen die maximale Sequenzlänge des Modells einhalten.
Die Stufennamen tauchen in der Dokumentation als funktionale Schranken auf, nicht als Marketingetiketten. Die Preisseite erfordert eine Anmeldung, und aus einer nicht angemeldeten Sitzung ließen sich die aktuellen Monatspreise nicht auslesen; Monatsbeträge werden deshalb nicht genannt.
| Stufe | Veröffentlichte Kontextgrenze | Hinweise |
|---|---|---|
| Kostenloses Konto | 24.000 Zeichen | Solid-Modus in der Lite-Version nicht wählbar |
| Voyager | 48.000 Zeichen | Stufe für die Colorful-Untermodellzuweisung |
| Platinum | etwa 300.000 Zeichen | Höchste veröffentlichte Grenze |
Die Mitgliedsstufe bestimmt außerdem, welches Modell im Colorful-Modus antwortet: Bei Spiko-sama-04 und Spiko Ultra ist es Spiko-sama Max auf Platinum und Spiko-sama-02 auf Voyager. Ein unabhängiges japanisches Softwareverzeichnis fasst den Effekt des Bezahltarifs als Freischaltung der MOD-Nutzung und größere Auswahl an Sprachmodellen zusammen.
Die API wird getrennt in einer Gutschrifteinheit namens Lumina abgerechnet und ist nicht in der Mitgliedschaft enthalten; die Preise gelten je 1000 Token und trennen Kontext von Generierung.
| Modell | Kontext / 1000 Token | Generierung / 1000 Token |
|---|---|---|
| Spiko Ultra | 0,275 Lumina | 2,25 Lumina |
| Spiko-sama Max | 0,44 Lumina | 2,5 Lumina |
| Spiko-sama-02 | 0,44 Lumina | 1,75 Lumina |
| Derrida-03 | 0,44 Lumina | 1,75 Lumina |
| Damsel+RAY | 0,67 Lumina | 2,5 Lumina |
| Damsel 20B (Altmodell) | 0,7 Lumina | 1,75 Lumina |
Daraus folgen zwei Dinge. Spiko Ultra hat trotz seiner Größe den günstigsten Kontextpreis aller aktuellen Modelle, wodurch die Generierung zum bestimmenden Kostenblock wird. Und das MOD-Training verbraucht Lumina nach der Zahl der Trainingsschritte, ein eigener Stil ist also eine verbrauchsabhängig abgerechnete Anschaffung.
Bezahlt wird über zwei Wege: ein wiederkehrendes Abonnement über Stripe und eine Einmalzahlung über PayPal. Stripe akzeptiert gängige Kredit- und Debitkarten, Apple Pay und Google Pay sowie VISA-Prepaidkarten; PayPal nimmt zusätzlich Banküberweisungen an.
Erzeugte Texte und Bilder dürfen privat wie kommerziell frei verwendet werden, auf eigene Verantwortung; ein Hinweis auf den Dienst ist nicht erforderlich, und Bit192 erklärt, keinerlei Urheberrechte einschließlich Urheberpersönlichkeitsrechten an den erzeugten Inhalten zu halten. Dieselbe Klausel lehnt jede Verantwortung für Folgen des Teilens ab: Die Erlaubnis ist weit, die Haftung bleibt bei Ihnen.
Das Gegengewicht ist die Vertraulichkeit. Da die an die Cloudserver gesendeten Token-Daten dort unverschlüsselt verarbeitet werden, ist hundertprozentige Vertraulichkeit nicht garantiert, und der Betreiber übernimmt hierfür ausdrücklich keine Geheimhaltungspflicht. Gespeicherte Dokumente sind dagegen mit einem nur den Nutzenden bekannten Schlüssel verschlüsselt, und der Betreiber erklärt, ihren Inhalt nicht einzusehen.
Vier Erzeugungskategorien sind ausdrücklich untersagt: Inhalte, die nach Einschätzung des Dienstes japanisches Recht, das Recht des Wohnsitzlandes, die öffentliche Ordnung oder Rechte Dritter verletzen; Inhalte zu politischen Zwecken; Inhalte, die für Affiliate-Programme, Multi-Level-Marketing, Kryptowährungen, NFTs oder andere Anlageprodukte werben; und Inhalte, die auf rassistische oder religiöse Diskriminierung zielen.
Die Erstattungsbedingungen sind restriktiv und an zwei Stellen übereinstimmend formuliert. Wer sein Konto während der Laufzeit löscht, erhält bereits gezahlte Gebühren nicht zurück, und Erstattungen wegen vorzeitiger Kündigung entfallen; das Hilfecenter wiederholt, dass Anträge aus persönlichen Gründen, etwa weil der Dienst nicht mehr genutzt wird, abgelehnt werden. Die Kündigung schneidet den Zugang nicht sofort ab: Nach einer Kündigung über das Kundenportal bleiben die Premiumfunktionen bis zum Ende der bezahlten Laufzeit verfügbar. Eine weitere Kontoregel verdient Beachtung, bevor Sie ein langes Projekt beginnen: Wird 180 Tage oder länger keine Aktion auf einem Konto ausgeführt oder liegt missbräuchliches Verhalten vor, kann Bit192 es nach eigenem Ermessen löschen oder sperren, ohne bereits gezahlte Gebühren zu erstatten.
Bei der Registrierung werden nur E-Mail-Adresse und Passwort erhoben. Darüber hinaus erfasst der Betreiber Referrer, IP-Adresse, Serverzugriffsprotokolle sowie Cookies oder gleichwertige Kennungen, genutzt für Betrieb, Reichweitenmessung und Anzeigenauslieferung. Über die Einstellungen des Dienstes können Sie verlangen, dass die Erhebung oder Nutzung dieser Angaben ganz oder teilweise endet — mit einer Grenze: Bei Angaben, deren Erhebung Voraussetzung für den Betrieb des Dienstes ist, endet sie erst, wenn Sie den Dienst auf dem vom Betreiber vorgesehenen Weg kündigen. Für das MOD-Training gilt eine schützendere Aussage: Das hochgeladene Korpus wird nach dem Training gelöscht, und die eindeutige ID des MOD ist so gestaltet, dass sich die hochladende Person nicht ableiten lässt.
Ja. Die Bedingungen erlauben die freie Nutzung erzeugter Texte und Bilder zu privaten wie kommerziellen Zwecken auf eigene Verantwortung und verlangen keinen Hinweis auf den Dienst im erzeugten Inhalt. Bit192 erklärt darüber hinaus, keinerlei Urheberrechte einschließlich Urheberpersönlichkeitsrechten an erzeugten Inhalten zu halten.
Das hängt an der Mitgliedschaft und nicht allein am Modell: 24.000 Zeichen mit einem kostenlosen Konto, 48.000 bei Voyager und etwa 300.000 bei Platinum. Über die API werden die Grenzen stattdessen in Token angegeben.
Die Dokumentation nennt Spiko-sama Max als empfohlenes Modell für lange Geschichten, weil es ein fortgesetztes Nachtraining erhielt, das die Prosa der Nutzenden unangetastet lassen soll. Spiko Ultra ist auf die längsten Kontexte ausgerichtet.
Teilweise. Im Speicher abgelegte Dokumente sind mit einem Schlüssel verschlüsselt, den nur Sie besitzen, doch die Token-Daten werden innerhalb der Cloudserver, auf denen die KI läuft, unverschlüsselt verarbeitet.
Es wird nach Abschluss des Trainings vom Server gelöscht, und die eindeutige ID des MOD ist so gestaltet, dass sich die hochladende Person daraus nicht ableiten lässt.
Nein. Bereits gezahlte Gebühren werden bei Löschung des Kontos während der Laufzeit nicht erstattet, und Erstattungen wegen vorzeitiger Kündigung werden nicht gewährt. Doppelbuchungen sind die genannte Ausnahme.
Ja, kommerziell wie nichtkommerziell, ohne vorherige oder nachträgliche Erlaubnis, und die Monetarisierung über Werbung oder Merchandise-Links liegt im erlaubten Rahmen.
Nach ihrer eigenen Reichweitenangabe nicht: Sie ist als eingeschränkte Alphaversion veröffentlicht, ein öffentlicher Einsatz in großem Maßstab wird nicht unterstützt. Die Ratenbegrenzung liegt bei den meisten Modellen bei 300 Anfragen pro Minute.