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DeepAI

DeepAI bündelt Bildgenerierung aus Text, Videoerzeugung, Musikerzeugung, KI-Chat und Fotobearbeitung per Anweisung in einer Browser-Oberfläche, und die Bildmodelle lassen sich auch von Entwicklern ansprechen.

BildgenerierungVideogenerierungGenerative AI-Plattform#API verfügbar#KI-Chat#Text zu Bild
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Veröffentlicht
30. Nov. 2025
Domain
deepai.org
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Was ist DeepAI?

DeepAI ist eine kreative KI-Plattform, die vollständig im Browser läuft und Bildgenerierung, Videoerzeugung, Musikerzeugung, einen dialogfähigen Assistenten sowie eine per Anweisung gesteuerte Fotobearbeitung unter einem Zugang bündelt. Das Produkt versucht nicht, sich als Spezialist zu positionieren, der in einer einzelnen Disziplin die höchste Ausgabequalität erreicht, sondern setzt auf Breite: In derselben Arbeitssitzung lässt sich ein Konzeptbild entwerfen, anschließend animieren, mit einer Hintergrundspur unterlegen und der begleitende Text abstimmen. Das Unternehmen startete 2016 als Website mit einem der ersten browserbasierten Werkzeuge zur Bilderzeugung aus Text, und diese Herkunft prägt das Produkt bis heute: Die Bildwerkzeuge sind der ausgereifteste Teil der Plattform, während die jüngeren Module für Video, Musik und Dialog denselben Arbeitsablauf nach außen erweitern.

Die Plattform bedient zwei Zielgruppen gleichzeitig. Wer schlicht ein Ergebnis braucht, findet jede Funktion als Webformular vor: Beschreibung eintragen, Stil wählen, Erzeugung starten. Für Entwicklerinnen und Entwickler liegen dieselben Modelle hinter einer dokumentierten Schnittstelle, sodass ein Prototyp vom manuellen Ausprobieren zur automatisierten Stapelverarbeitung wechseln kann, ohne den Anbieter zu tauschen. Das Gründungsteam beschreibt das Ziel als Aufbau einer umfassenden Plattform, die für allgemeine Anwender intuitiv bleibt, für Entwickler nützlich ist, um die Fähigkeiten in eigene Projekte einzubinden, und Lernenden einen Einstieg in künstliche Intelligenz eröffnet. In der Praxis überzeugt DeepAI vor allem als reibungsarmer Generalist, also als Ort, an dem sich eine Idee günstig über mehrere Medien hinweg erproben lässt, weniger als finales Produktionswerkzeug eines Studios mit strengen Qualitätsansprüchen.

Kernfunktionen

  • Bilderzeugung aus Text mit gestaffelten Modellen: Der Generator bietet vier Qualitätsstufen — Standard, hochauflösend, Genius und Super Genius — sodass sich Kosten und Detailtreue Bild für Bild abwägen lassen. Die hochauflösende Stufe liefert 640 × 640, die Genius-Stufe 1024 × 1024, und Super Genius erreicht eine Auflösung von 2K. Praktisch bedeutet das: Die Ideenfindung läuft auf günstigen Stufen, und nur das ausgewählte Konzept wird in hoher Auflösung erneut gerendert.
  • Eine umfangreiche eingebaute Stilbibliothek: Statt die gewünschte Ästhetik in langen Anweisungsanhängen zu kodieren, bringt der Generator über einhundert zusätzliche Stile mit, die Anime, Fotografie, filmische Anmutung, Grafikdesign, Cyberpunk-Welten und fantastische Szenerien abdecken. Einen Stil auszuwählen ist meist schneller und reproduzierbarer, als beschreibende Adjektive zu stapeln.
  • Video aus Text und Video aus Bild: Das Videomodul wandelt sowohl Text als auch Bild in eine bewegte Sequenz um, sodass ein Standbild aus dem Bildgenerator animiert werden kann, ohne die Plattform zu verlassen. Die Ausgabeformate umfassen Querformat, Standardformat, Quadrat, Hochformat und formatfüllendes Porträt, sodass sich dasselbe Konzept für verschiedene Verbreitungswege neu zuschneiden lässt.
  • Fotobearbeitung per Anweisung: Der Editor nimmt Uploads entgegen und verlangt, die gewünschten Änderungen in Alltagssprache zu beschreiben, statt Ebenen oder Masken zu bearbeiten. Er akzeptiert bis zu drei Bilder gleichzeitig, was Kompositionswünsche ermöglicht, und stellt Vorgänge für Verbesserung, Hintergrundentfernung und Animation als einzelne Aktionen bereit.
  • Musik- und Klangerzeugung: Das Musikmodul ist auf Geräuschgestaltung, Klangeffekte und Hintergrundspuren für Videos ausgerichtet und nicht auf die Produktion vollwertiger kommerzieller Musikstücke. Damit wird es zum praktischen Begleiter des Videomoduls, wenn ein Schnitt kurzfristig eine Klangunterlage braucht.
  • Dialogassistent mit Anhängen und Netzzugriff: Das Dialogmodul akzeptiert Dateien und Bilder, bis zu zehn Bilder je Nachricht, und enthält eine Online-Suche sowie einen direkten Einstieg in die Bilderzeugung. Recherche, Feinschliff der Anweisung und die eigentliche Erzeugung passen damit in einen einzigen Gesprächsverlauf.
  • Eine Entwicklerschnittstelle über den gesamten Bildbereich: Jedes Bildmodell ist programmatisch erreichbar. Anfragen gehen an https://api.deepai.org/api/<model>, der Schlüssel wird im Kopffeld api-key übergeben, und der Versand erfolgt als POST im Format multipart/form-data. Zu den verfügbaren Endpunkten zählen text2img, image-editor, background-remover, colorizer, die Hochskalierung torch-srgan und Waifu2x; ein erfolgreicher Aufruf liefert eine strukturierte Antwort mit der Adresse des Ergebnisses.

Anwendungsfälle

  1. Visuelle Richtungen prüfen, bevor Budget fließt: Konzeptarbeit scheitert häufig an Kostenreibung, denn niemand möchte teures Kontingent für zwanzig Richtungen verbrennen, die ohnehin verworfen werden. Erste Durchläufe auf den günstigen Stufen und hochauflösende Wiederholungen nur für die zwei oder drei verbliebenen Konzepte halten das Erkunden bezahlbar und sichern zugleich eine brauchbare Auflösung für das Endergebnis.
  2. Ein Standbild in kurzes bewegtes Material verwandeln: Soziale Kanäle belohnen Bewegung zunehmend stärker als Standbilder, doch für jeden Beitrag eine Animation zu beauftragen ist unpraktikabel. Ein Schlüsselbild im Bildgenerator zu erzeugen und es anschließend dem Modus Bild zu Video zu übergeben, ergibt eine kurze animierte Fassung eines bereits freigegebenen Motivs, im passenden Seitenverhältnis für die Zielplattform.
  3. Vorhandene Fotografien bereinigen und umgestalten: Bei Produktaufnahmen, Porträts oder Archivbildern übernehmen die Anweisungen in Alltagssprache Aufgaben, die sonst ein Desktop-Programm erfordern würden. Hintergrundentfernung für einen einheitlichen Katalog, Kolorierung historischer Aufnahmen und Hochskalierung gering aufgelöster Quelldateien sind eigenständige Schritte, und dieselben Vorgänge stehen programmatisch bereit, sobald das Volumen eine Automatisierung rechtfertigt.
  4. Rohschnitte vertonen, ohne Lizenzen zu verhandeln: Rohschnitte brauchen meist Platzhalterton, doch Lizenzierungswege sind im Verhältnis zum Tempo der Überarbeitungen träge. Eine Hintergrundspur oder ein bestimmter Klangeffekt auf Abruf hält die Abstimmungsrunden in Bewegung, und da die Nutzungsbedingungen weitreichende Rechte einräumen, muss der Platzhalter nicht zwingend vor der Veröffentlichung ersetzt werden.
  5. Generative Funktionen in einer Anwendung prototypisch erproben: Ein Team, das prüft, ob eine Erzeugungsfunktion ins Produkt gehört, kann die Schnittstelle an einem Nachmittag in einen Prototyp einbinden. Da die Anfrage ein gewöhnlicher mehrteiliger Versand ist und die Antwort die Adresse des Ergebnisses enthält, verlangt die Anbindung keine schwergewichtige Bibliothek, was zu einer Erprobungsphase passt, in der die Modellwahl noch offen ist.
  6. Unterrichten und selbstständig lernen: Für Unterricht und Selbstlernende ist es didaktisch wertvoll, in einer einzigen Oberfläche zu beobachten, wie eine geänderte Anweisung ein Bild, ein Video und ein Musikstück jeweils verändert. Die reine Auslieferung über den Browser beseitigt Hürden bei Installation und Hardware, die sonst viele Lernende von praktischer Arbeit ausschließen.

So nutzt du DeepAI

  1. Öffne die Seite im Browser und wähle in der oberen Navigation das benötigte Modul; dort finden sich Dialog, Bildgenerierung, Video, Musik, Sprachdialog und Fotobearbeitung. Für ein erstes Erkunden ist kein aufwendiger Einrichtungsprozess nötig.
  2. Lege ein Konto an, wenn du Ergebnisse behalten, höhere Stufen nutzen oder Verbrauch nachvollziehen willst. Das Konto verbindet die Nutzung mit einem Kontingent und, bei einem Abonnement, mit den zahlenden Nutzern vorbehaltenen Funktionen.
  3. Gib für Bildarbeiten eine Beschreibung ein, wähle einen Stil aus der Bibliothek und eine Modellstufe, die zur aktuellen Arbeitsphase passt. Belasse frühe Durchläufe auf niedrigen Stufen, solange Bildaufbau und Motiv noch nicht feststehen.
  4. Arbeite an der Anweisung, statt blind neu zu erzeugen. Ändere jeweils nur eine Variable — Motiv, Licht, Bildausschnitt oder Stil — damit sich die Verbesserung einer bestimmten Änderung zuordnen lässt statt geraten werden muss.
  5. Übergib das gewählte Motiv an ein zweites Modul, sobald das Konzept steht. Schicke ein Standbild an den Videogenerator, um es zu animieren, oder lade es in die Fotobearbeitung und beschreibe die gewünschten Korrekturen.
  6. Lade das Ergebnis herunter und prüfe vor der Veröffentlichung die praktischen Rahmenbedingungen: Auflösung gemessen am Platzierungsort, Seitenverhältnis gemessen am Zielkanal, sowie die sachliche Richtigkeit von allem, was das Modell als Text oder als Detail der realen Welt dargestellt hat.
  7. Verlagere einen Vorgang auf die Schnittstelle, wenn du ihn wiederholt ausführen willst. Sende eine Anfrage an den Endpunkt des Modells mit deinem Schlüssel im Kopffeld, lies die Ergebnisadresse aus der Antwort und lege die Datei in deiner eigenen Verarbeitungskette ab.

Tipps & Best Practices

  • Stimme die Stufe auf die anstehende Entscheidung ab. Nutze günstige Stufen, solange noch offen ist, was entstehen soll, und reserviere hochauflösende Renderings für die Fassung, die tatsächlich veröffentlicht wird. Jeden Entwurf wie ein Endergebnis zu rendern ist der schnellste Weg, ein Kontingent aufzubrauchen, ohne das Resultat zu verbessern.
  • Bevorzuge einen vorgegebenen Stil gegenüber einem langen beschreibenden Anhang. Da die Bibliothek sehr viele benannte Stile enthält, erzeugt eine Auswahl daraus in der Regel eine einheitlichere Anmutung als gestapelte Adjektive und macht Ergebnisse über eine Serie hinweg leichter reproduzierbar.
  • Ändere je Durchlauf nur eine Variable der Anweisung. Wer die Anweisung zwischen zwei Versuchen vollständig neu schreibt, kann nicht lernen, worauf das Modell reagiert. Schrittweise Änderungen bilden eine wiederverwendbare Intuition, die sich auf spätere Projekte übertragen lässt.
  • Verkette die Module bewusst. Der stärkste Ablauf ist sequenziell statt parallel: Formulierung im Dialog schärfen, Standbild erzeugen, im Editor korrigieren, animieren, dann Ton ergänzen. Jeder Schritt geht von einem bereits freigegebenen Zwischenergebnis aus.
  • Achte auf den Zähler, nicht nur auf das Abonnement. Da Nutzung über das enthaltene Kontingent hinaus je Erzeugung abgerechnet wird, verändert die Gewohnheit, beiläufig auf der höchsten Stufe neu zu erzeugen, die tatsächlichen Monatskosten erheblich. Lege vorab fest, welche Stufe jede Arbeitsphase verdient.
  • Prüfe alles Sachliche vor der Veröffentlichung. Generative Systeme liefern plausible Inhalte und plausible Fehler mit derselben Selbstsicherheit. Dargestellte Schriftzüge, Markenzeichen, Produktangaben und Zahlenaussagen brauchen eine menschliche Kontrolle, bei kommerziellen Platzierungen erst recht.
  • Bewahre die Ausgangsdaten auf. Anweisung, gewählten Stil und verwendete Stufe zusammen mit der Ausgabe zu speichern macht ein Ergebnis später reproduzierbar, was zählt, wenn ein Kunde Monate nach der ursprünglichen Sitzung eine Variante wünscht.

Für wen ist DeepAI?

  • Hobbyanwender und gelegentliche Gestalter: Wer etwas Visuelles herstellen möchte, ohne zuvor eine professionelle Werkzeugkette zu erlernen, erhält sofort Ergebnisse, da alles als Webformular läuft und nichts installiert werden muss.
  • Lernende und Lehrende: Die niedrige Einstiegshürde und die reine Bereitstellung über den Browser machen die Nutzung für Kursarbeiten und Vorführungen praktikabel, gerade wenn schulische Hardware keine lokalen Modelle ausführen kann.
  • Fachkräfte für soziale Medien und Content-Marketing: Teams mit hohem Ausstoß an Material geringer Tragweite profitieren stärker von Breite und Tempo als vom geringfügigen Qualitätsvorsprung eines Spezialwerkzeugs.
  • Kleine Unternehmen ohne Gestaltungsabteilung: Wer eine Produktabbildung, eine bereinigte Fotografie oder einen kurzen Clip benötigt, kann ein brauchbares Ergebnis erzeugen, ohne jede Anfrage extern zu vergeben.
  • Entwicklerinnen und Entwickler im Prototypenbau: Die dokumentierte Schnittstelle und das einfache Anfrageformat passen zu Teams, die den Nutzen einer generativen Funktion prüfen, bevor sie eine größere Anbindung angehen.
  • Videoschnitt mit Bedarf an Platzhaltern: Die Kombination aus kurzer Videoerzeugung und Ton auf Abruf passt zu Rohschnitten und internen Abstimmungsrunden, in denen Tempo wichtiger ist als letzter Feinschliff.
  • Einsteiger, die generative KI bewerten: Wer vergleichen möchte, was Modelle für Bild, Video, Musik und Dialog tatsächlich leisten, gelangt über alle vier an einem Ort schneller zu einem fundierten Urteil als über vier getrennte Abonnements.

Plattformen

  • Webbrowser: Der Dienst wird ausschließlich online als browserbasiertes Angebot bereitgestellt, funktioniert also auf Desktop- und Mobilbrowsern ohne Downloadschritt, wobei die Ergebnisse serverseitig und nicht auf der eigenen Hardware entstehen.
  • Entwicklerzugang: Die Bildfunktionen sind unter https://api.deepai.org/api/<model> erreichbar und werden über einen im Kopffeld übergebenen Schlüssel authentifiziert. Das ist der unterstützte Weg für Automatisierung, Stapelverarbeitung und die Einbettung der Erzeugung in ein anderes Produkt.
  • Keine eigene Desktop-Anwendung: Die Arbeit findet im Browser statt und nicht in einem installierten Programm, sodass es keine separate Desktop-Fassung zu pflegen oder zu aktualisieren gibt.
  • Native mobile Anwendungen: Die offizielle Seite verweist auf die Browsernutzung und die Schnittstelle statt auf einen Eintrag in einem App-Verzeichnis; mobile Nutzung sollte daher als Browsernutzung verstanden werden. (noch zu verifizieren)
  • Übergabe an einen externen Editor: Die Fotobearbeitung bietet die Möglichkeit, in einem externen browserbasierten Editor weiterzuarbeiten, was manuelle Retuschen abdeckt, die der anweisungsgesteuerte Ablauf nicht leistet.

Preise & Pläne

Es gibt einen kostenlosen Einstieg: Der Bildgenerator lässt sich ohne größere Verpflichtung ausprobieren und das Dialogmodul bleibt ohne Abonnement nutzbar, wobei unabhängige Prüfungen darauf hinweisen, dass die kostenlose Nutzung Werbung nach den Antworten enthält. Wer nicht abonniert, kann außerdem Guthaben auf Vorkassenbasis erwerben, statt sich auf ein laufendes Modell festzulegen, was zu gelegentlicher oder saisonaler Nutzung passt.

Die kostenpflichtige Stufe DeepAI Pro kostet 9,99 US-Dollar im Monat oder 89,99 US-Dollar im Jahr, wobei die jährliche Variante offiziell als vorteilhafter ausgewiesen ist. Das Abonnement enthält ein festgelegtes Monatskontingent statt unbegrenzter Nutzung: 500 hochauflösende Bilderzeugungen, 60 Bilder im Genius-Modus und 10 Super-Genius-Bilder in 2K; 1.750 Standardnachrichten im Dialog und 250 Nachrichten im Genius-Modus; 100 erzeugte Musikstücke; sowie entweder 25 Sekunden Standardvideo oder 8 Sekunden Video im Hollywood-Modus. Jenseits dieser Kontingente wird je Erzeugung abgerechnet: Bilder bewegen sich von etwa 0,01 US-Dollar je Stück in hoher Auflösung bis 0,25 US-Dollar je Stück bei Super Genius in 2K, Video beginnt bei 0,20 US-Dollar je Sekunde mit dem Hollywood-Modus bei 0,30 US-Dollar je Sekunde, und Musik kostet 0,10 US-Dollar je Stück. Unabhängige Prüfungen benennen diese Struktur ausdrücklich: Das Abonnement deckt nur das anfängliche Kontingent, und die nutzungsabhängigen Kosten darüber hinaus summieren sich, weshalb intensive Nutzung eine Mengenschätzung vorab verlangt, statt die genannte Monatsgebühr als Gesamtkosten anzunehmen. Zu beachten ist außerdem, dass manche Verzeichnisse Dritter noch eine veraltete, niedrigere Monatsgebühr anzeigen; maßgeblich ist die offizielle Preisseite.

Alternativen

  • Midjourney: Ein spezialisierter Bildgenerator mit besserem Ruf für ästhetische Qualität bei komplexen Anweisungen, jedoch mit engerem Umfang, da Video, Musik, Dialog und Fotobearbeitung nicht im selben Abonnement enthalten sind.
  • Adobe Firefly: Positioniert sich über die Verzahnung mit einer etablierten Kreativsuite und über unternehmenstaugliche Herkunftsnachweise für Inhalte, was Organisationen anspricht, deren Hauptanliegen die Einbettung der Erzeugung in bestehende Produktionsketten ist.
  • Canva: Überschneidet sich beim Anwendungsfall, dass eine gestalterisch nicht ausgebildete Person schnell ein Motiv braucht, führt aber mit Vorlagen und Layout statt mit direktem Modellzugang und bietet keinen vergleichbaren Entwicklerzugang.
  • Stability AI und andere Modellanbieter: Geeignet für Teams, die Modellgewichte direkt kontrollieren, selbst betreiben oder nachtrainieren wollen, zum Preis eines deutlich höheren technischen Aufwands als beim Aufruf einer gehosteten Schnittstelle.
  • Runway: Passt besser, wenn Video das eigentliche Ergebnis ist und nicht ein Modul unter mehreren, da die Werkzeuge für Schnitt und Bewegung erheblich tiefer gehen.

Einschränkungen & Hinweise

  • Bei anspruchsvollen Anweisungen bleibt die Qualität hinter den führenden Anbietern zurück. Unabhängige Prüfungen berichten, dass erzeugte Bilder unnatürlich wirken können und Anweisungen mitunter falsch verstanden werden, besonders bei Kompositionen mit mehreren interagierenden Motiven. Für Arbeiten mit hohem Qualitätsanspruch sind mehr Durchläufe einzuplanen als bei einem Spezialwerkzeug.
  • Die Stimmung auf Bewertungsportalen ist gemischt. Eine unabhängige Plattform verzeichnet eine Bewertung von 2,3 von 5 bei einer kleinen Stichprobe von vier Rückmeldungen; gelobt werden die Zugänglichkeit ohne Installation und das Tempo der Erzeugung, kritisiert werden die Natürlichkeit der Bilder und die Auslegung der Anweisungen. Die Stichprobe ist klein genug, um als Hinweis und nicht als Urteil gelesen zu werden.
  • Das Dialogmodul hat praktische Grenzen. Prüfungen verweisen auf ein kleines Kontextfenster und auf Werbung nach den Antworten in der kostenlosen Stufe, was die Eignung für lange analytische Sitzungen gegenüber dedizierten Assistenten begrenzt.
  • Die Treue zur Anweisung schwankt beim Video. Unabhängige Tests deuten darauf hin, dass der Videogenerator Anweisungen nicht immer korrekt umsetzt, und das in Sekunden bemessene Kontingent ist kurz genug, dass längere Sequenzen rasch in die nutzungsabhängige Abrechnung wechseln.
  • Die Kosten folgen der Nutzung und sind nicht pauschal. Das Abonnement versteht sich am besten als Bündel von Kontingenten. Teams, die fortlaufend erzeugen, sollten Mehrverbrauch einplanen, statt die Monatsgebühr als Obergrenze zu betrachten.
  • Inhalte dienen standardmäßig dem Modelltraining. Die Datenschutzerklärung führt aus, dass erhobene Informationen zum Training der eigenen Modelle künstlicher Intelligenz genutzt werden, mit einer Widerspruchsmöglichkeit über einen Verweis zu den Datenschutzeinstellungen. Wer vertrauliches Material bearbeitet, sollte diese Einstellung prüfen, bevor Kundendaten hochgeladen werden.
  • Die Erhebung personenbezogener Daten ist breit angelegt. Die Erklärung nennt die Erhebung von Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer neben Anweisungen, hochgeladenen Dateien und Gerätedaten, was für Organisationen mit Beschaffungs- oder Datenschutzanforderungen relevant ist.
  • Es gelten Altersbeschränkungen. Nutzer unter 18 Jahren oder unterhalb des am Wohnort geltenden Volljährigkeitsalters dürfen die Dienste nur unter Aufsicht eines Elternteils oder gesetzlichen Vormunds verwenden, was für den Einsatz im Unterricht bedeutsam ist.
  • Großzügige Rechte ersetzen keine Sorgfalt. Weitreichende Nutzungsrechte lösen weder Risiken im Markenrecht noch Persönlichkeitsrechte noch die Richtigkeit dargestellter Aussagen; diese Verantwortung verbleibt bei der veröffentlichenden Stelle.

FAQ

Q1. Ist DeepAI kostenlos nutzbar?

Es gibt einen kostenlosen Zugang: Der Bildgenerator lässt sich ohne größere Verpflichtung testen und der Dialog bleibt ohne Abonnement nutzbar. Die kostenlose Nutzung ist jedoch begrenzt und enthält laut unabhängigen Prüfungen Werbung nach den Antworten im Dialog. Für dauerhafte Nutzung ist entweder das Abonnement oder der Kauf von Vorkassenguthaben vorgesehen.

Q2. Darf ich die erzeugten Inhalte kommerziell verwenden?

Ja. Die Nutzungsbedingungen halten fest, dass sämtliche von den Werkzeugen und Schnittstellen des Dienstes erzeugten Inhalte frei von Urheberrechtsbeschränkungen sind und für jeden rechtmäßigen Zweck einschließlich kommerzieller Verwendung genutzt werden dürfen; separat wird bestätigt, dass alle Rechte, Titel und Interessen an den selbst erzeugten Inhalten bei der nutzenden Person liegen. Diese ungewöhnlich weitreichende Freigabe hebt jedoch weder Markenrecht noch Persönlichkeitsrechte noch Werbevorschriften auf, sodass eine kommerzielle Veröffentlichung weiterhin die üblichen Prüfungen erfordert.

Q3. Was enthält das Pro-Abonnement tatsächlich?

Es kostet 9,99 US-Dollar monatlich oder 89,99 US-Dollar jährlich und bündelt Monatskontingente statt unbegrenzter Nutzung: 500 hochauflösende Bilder, 60 Bilder im Genius-Modus, 10 Super-Genius-Bilder in 2K, 1.750 Standardnachrichten, 250 Nachrichten im Genius-Modus, 100 Musikstücke sowie 25 Sekunden Standardvideo oder 8 Sekunden im Hollywood-Modus. Alles darüber hinaus wird je Erzeugung berechnet.

Q4. Welche Bildauflösungen stehen zur Verfügung?

Der Generator bietet vier Stufen. Die hochauflösende Stufe liefert 640 × 640, die Genius-Stufe 1024 × 1024, und Super Genius erreicht 2K, während darunter eine Standardstufe für die günstigsten Entwürfe liegt. Wähle die Stufe nach der Arbeitsphase, statt standardmäßig zur höchsten zu greifen.

Q5. Gibt es eine Schnittstelle für Entwickler?

Ja. Anfragen gehen an https://api.deepai.org/api/<model> mit dem Schlüssel im Kopffeld api-key, formatiert als POST im Format multipart/form-data. Die Endpunkte umfassen unter anderem text2img, image-editor, background-remover, colorizer, torch-srgan und Waifu2x; eine erfolgreiche Antwort enthält eine Struktur mit der Adresse der erzeugten Datei.

Q6. Lässt sich aus einer Fotografie ein Video erzeugen?

Ja. Das Videomodul beherrscht sowohl den Weg vom Text als auch den vom Bild, sodass ein vorhandenes Standbild direkt animiert werden kann. Die Ausgabeformate umfassen Querformat, Standard, Quadrat, Hochformat und Porträt, sodass sich ein Ausgangsbild für unterschiedliche Platzierungen neu zuschneiden lässt.

Q7. Werden meine Inhalte zum Training der Modelle verwendet?

Standardmäßig ja: Die Datenschutzerklärung nennt die Nutzung erhobener Informationen zum Training der Modelle künstlicher Intelligenz des Unternehmens und sieht einen Widerspruch über einen Verweis zu den Datenschutzeinstellungen vor. Wer vertrauliches oder kundeneigenes Material verarbeitet, sollte diese Einstellung vor dem Hochladen anpassen und die Erklärung auf aktuelle Angaben prüfen.

Q8. Welche Rechte habe ich an meinen personenbezogenen Daten?

Die Datenschutzerklärung räumt ein, auf die eigenen personenbezogenen Daten zuzugreifen, sie in einem übertragbaren Format zu erhalten, ihre Löschung zu verlangen und die Berichtigung unzutreffender Angaben zu fordern. In Rechtsräumen mit eigenen Datenschutzgesetzen bestehen zusätzlich Widerspruchsrechte gegen zielgerichtete Werbung und den Verkauf von Daten.

Q9. Funktioniert DeepAI auf mobilen Geräten?

Der Dienst wird ausschließlich online als browserbasiertes Angebot bereitgestellt und ist daher aus einem mobilen Browser erreichbar, ohne dass etwas installiert werden muss. Die offizielle Seite verweist auf die Browsernutzung und die Schnittstelle statt auf einen eigenen Anwendungseintrag. (noch zu verifizieren)

Q10. Für wen eignet sich DeepAI am besten?

Es passt zu Menschen, die Breite und geringe Kosten höher gewichten als maximale Detailtreue in einer einzelnen Disziplin: Hobbyanwender, Lernende, kleine Unternehmen ohne Gestaltungsteam, Marketingfachkräfte mit hohem Ausstoß an Material geringer Tragweite sowie Entwickler, die generative Funktionen erproben. Teams mit strengem Qualitätsanspruch in einem bestimmten Medium erzielen mit einem Spezialwerkzeug in der Regel bessere Ergebnisse.

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