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Beacons

Beacons macht aus dem einen Link im Social-Media-Profil ein echtes Geschäft: eine frei gestaltbare Bio-Seite, einen Shop für digitale Produkte und Kurse, ein automatisch aktualisiertes Media-Kit und eine exportierbare E-Mail-Liste. Die Verkaufsgebühr liegt im Gratistarif bei 9 Prozent und ab Creator Plus für 30 Dollar bei 0 Prozent.

Business-ToolsMarketingE-Commerce#Soziale Medien#Inhaltserstellung#Monetarisierung
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30. Nov. 2025
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Was ist Beacons?

Beacons ist eine All-in-One-Geschäftsplattform für Creator in sozialen Netzwerken, deren gesamte Konzeption auf einer sehr konkreten Einschränkung beruht: Instagram, TikTok und YouTube erlauben im Profil nur einen einzigen anklickbaren Link. Während die meisten vergleichbaren Werkzeuge diesen Platz als schlichte Liste von Zielen behandeln, versteht Beacons ihn als Eingangstür eines kleinen Unternehmens. Hinter dem Link liegen eine frei gestaltbare Landingpage, ein Shop für digitale Produkte und Kurse, ein Media-Kit, das seine Reichweitenzahlen selbst aktualisiert, ein E-Mail-Marketing-Modul für den direkten Draht zu den Abonnenten sowie ein Assistent mit künstlicher Intelligenz, der Entwürfe schreibt und Auswertungen liefert. Auf der Startseite fasst das Unternehmen dieses Bündel als alles zusammen, was man braucht, um ein Creator-Geschäft zu betreiben.

Die Entstehungsgeschichte erklärt die Gestalt des Produkts. Das Unternehmen ging aus dem Sommerjahrgang 2019 von Y Combinator hervor, startete im September 2020 in eine geschlossene Beta und sammelte anschließend eine von Andreessen Horowitz angeführte Seed-Runde über sechs Millionen Dollar ein. Es betrat einen bereits dicht besetzten Markt, den Linktree und eine lange Reihe kleinerer Anbieter prägten, und setzte sich ab, indem es die Gestaltungsfreiheit verschenkte, für die andere Geld verlangten. Diese Entscheidung prägt das Produkt bis heute: Der Gratistarif ist ungewöhnlich leistungsfähig, und die Kosten werden an anderer Stelle wieder hereingeholt, vor allem über einen Anteil an dem, was Creator verkaufen.

Für ein Verzeichnis von Werkzeugen mit künstlicher Intelligenz ist eine ehrliche Einordnung wichtig. Beacons ist kein KI-Produkt, das nebenbei Links hostet. Es ist eine Handels- und Audience-Plattform für Creator, die eine eigens benannte KI-Schicht namens Beam auf bereits bestehende Arbeitsabläufe gesetzt hat. Diese Schicht existiert wirklich und wird klar bemessen, doch der Schwerpunkt des Produkts bleibt Verbreitung und Monetarisierung.

Kernfunktionen

  • Frei gestaltbare Bio-Seite: Die zentrale Oberfläche ist eine für Mobilgeräte optimierte Landingpage, die Links, eingebettete Inhalte, Produkte und Anmeldeformulare bündelt. Farben, Schriften, Bilder und Aufbau lassen sich ohne Zahlung anpassen, was seinerzeit der Hebel gegen Wettbewerber war, die Gestaltungskontrolle den bezahlten Tarifen vorbehielten.
  • Shop für digitale Produkte, Kurse und Mitgliedschaften: Creator verkaufen Dateien, mehrteilige Kurse samt Videohosting, Termine und wiederkehrende Mitgliedschaften direkt von der Seite aus, wobei die Kaufabwicklung im selben Ablauf stattfindet, der den Follower hergeführt hat. Höhere Tarife ergänzen Zusatzangebote im Bestellprozess und eigene Produktadressen.
  • Automatisch aktualisiertes Media-Kit: Statt eine Präsentation mit Followerzahlen zu pflegen, die binnen Wochen veraltet, veröffentlicht der Creator ein Media-Kit, das aktuelle Reichweiten- und Interaktionswerte selbsttätig einliest und sich als Angebotsunterlage an Marken senden lässt.
  • E-Mail-Marketing und Audience-Verwaltung: Über die Seite gewonnene Abonnenten landen in einer Audience-Verwaltung mit Segmentierung, Rundsendungen und automatisierten Strecken. Das Sendevolumen bemisst sich nach Tarif und nicht nach Anzahl der Kontakte.
  • Instagram-Automatisierung: Eine Funktion für intelligente Antworten beantwortet Direktnachrichten selbsttätig. So liefern viele Creator einen versprochenen Link oder ein Freebie in großer Zahl aus, ohne im Posteingang zu sitzen.
  • Beam, der KI-Assistent: Das Unternehmen stellt Beam als Teamkollegen vor, der Content-Strategie, Wachstumsanalyse, Markenansprache, Honorarverhandlung und Vertragsverfolgung übernimmt. Tatsächlich ausgeliefert sind Text- und Bilderzeugung, Vorschläge zur Seitengestaltung, das Aufspüren von Trends und das Verfassen von Ansprachen, jeweils in Tageskrediten bemessen.
  • Affiliate-Links und Auswertung in Echtzeit: Creator erzeugen Affiliate-Links und sehen Klicks, Verkäufe und Abonnentenwachstum unmittelbar, wodurch sich der Kreis zwischen Reichweite und Erlös schließt.

Anwendungsfälle

  • Follower zu Käufern machen, ohne eigene Website: Wer ein Vorlagenpaket, Presets oder einen kurzen Kurs verkauft, kann ihn einstellen, kassieren und ausliefern, ohne getrennt Shop, Domain und Zahlungsanbindung aufzubauen.
  • Marken mit Belegen statt Bildschirmfotos ansprechen: Das Media-Kit, das bei Kooperationsverhandlungen verschickt wird, führt Zahlen, die sich selbst aktualisieren. Damit entfällt die unangenehme Lücke zwischen veralteter Unterlage und tatsächlicher Leistung.
  • Neben geliehener Reichweite eigenes Vermögen aufbauen: Follower auf einer Plattform gehören dieser Plattform. E-Mail-Abonnenten aus einem Anmeldeblock gehören dem Creator, und die offizielle Dokumentation beschreibt vollständige Wege, diese Liste zu exportieren.
  • Beratung oder Dienstleistung betreiben: Terminbuchung mit Kalenderabgleich erlaubt es Beratern, Trainern und Nachhilfelehrern, Zeit als Produkt zu verkaufen, statt in Direktnachrichten über Preise zu verhandeln.
  • Eine bezahlte Community starten: Mitgliedschaften erzeugen wiederkehrende Einnahmen aus exklusiven Inhalten und passen zu Creatorn, deren Wert in der Kontinuität und nicht in einmaligen Produkten liegt.
  • Nachfrage prüfen, bevor Infrastruktur entsteht: Da der Gratistarif unbegrenzt viele digitale Produkte zulässt, lässt sich die Nachfrage zum Preis von neun Prozent Verkaufsgebühr prüfen, bevor man entscheidet, ob ein Abonnement oder ein eigener Handels-Stack gerechtfertigt ist.

So nutzt man Beacons

  1. Seite anlegen und soziale Konten verbinden. Wählen Sie einen Nutzernamen, der zu Ihrer öffentlichen Adresse wird, und verbinden Sie die Plattformen, auf denen Sie veröffentlichen, damit Kennzahlen in Ihr Media-Kit fließen.
  2. Die Seite um genau eine Aufgabe herum bauen. Legen Sie fest, was die Seite zuerst leisten soll, ob Verkauf, Listenaufbau oder Terminbuchung, und setzen Sie diesen Block ganz nach oben. Alles Weitere ist nachrangig.
  3. Monetarisierungsblöcke einrichten. Legen Sie Produkte an, setzen Sie Preise und regeln Sie die Auslieferung. Im Gratistarif rechnen Sie neun Prozent Verkaufsgebühr sowie die Gebühren des Zahlungsdienstleisters vor der Veröffentlichung in Ihren Preis ein.
  4. E-Mail-Erfassung aktivieren. Fügen Sie einen Anmeldeblock hinzu und verbinden Sie ihn mit einer Willkommensstrecke, damit neue Abonnenten Post erhalten, solange ihr Interesse frisch ist.
  5. Veröffentlichen und das Media-Kit erzeugen. Prüfen Sie die automatisch gefüllten Kennzahlen, ergänzen Sie Fallbeispiele und frühere Kooperationen und halten Sie den Link für eingehende Anfragen bereit.
  6. Wiederkehrende Arbeit automatisieren. Richten Sie intelligente Instagram-Antworten für die täglich wiederkehrenden Fragen ein und lassen Sie Beam erste Fassungen von E-Mails und Ansprachen entwerfen, die Sie überarbeiten statt neu zu schreiben.
  7. Zahlen lesen und ausdünnen. Prüfen Sie, welche Blöcke Klicks bringen und welche tatsächlich Umsatz erzeugen. Eine Bio-Seite verliert an Wirkung, je mehr Optionen sich ansammeln: Entfernen Sie, was nichts leistet.

Tipps und bewährte Vorgehensweisen

  • Rechnen Sie die Gebühren durch, bevor Sie einen Tarif wählen. Die Verkaufsgebühr von neun Prozent gilt im Gratistarif und im Creator-Tarif für zehn Dollar monatlich, während Creator Plus für dreißig Dollar und Creator Max für neunzig Dollar keine Transaktionsgebühren erheben. Der Gleichstand liegt bei etwa dreihundertvierunddreißig Dollar Monatsumsatz; darunter ist der Gratistarif günstiger.
  • Denken Sie an den Anteil des Zahlungsdienstleisters. Stripe berechnet zwei Komma neun Prozent zuzüglich dreißig Cent je Transaktion, PayPal drei Komma neunundvierzig Prozent zuzüglich eines währungsabhängigen Festbetrags. Diese Kosten kommen in jedem Tarif zu den Plattformgebühren hinzu, sodass ein Verkauf im Gratistarif rund zwölf Prozent an Abzügen plus Festbetrag trägt.
  • Exportieren Sie Ihre Abonnentenliste regelmäßig. Auch wenn der Export unterstützt wird, ist eine Audience, die nur bei einem einzigen Anbieter existiert, ein Klumpenrisiko. Laden Sie in festen Abständen eine CSV-Datei herunter und bewahren Sie sie dort auf, wo Sie die Kontrolle haben.
  • Beschränken Sie die Seite auf wenige Entscheidungen. Die Abschlussquote sinkt, je mehr Auswahl es gibt. Drei bis fünf Blöcke mit einer eindeutigen Hauptaktion schlagen in der Regel eine Wand aus Links.
  • Schreiben Sie das Media-Kit für den Käufer, nicht für sich selbst. Marken achten auf die Passung der Zielgruppe, die Qualität der Interaktion und frühere Ergebnisse. Ergänzen Sie Zusammenhänge, die nackte Zahlen nicht transportieren, etwa die geografische Verteilung oder das Ergebnis einer früheren Kampagne.
  • Behandeln Sie KI-Ausgaben als Entwurf. Beam beschleunigt das Schreiben, kennt aber weder Ihren Ton noch Ihre vertraglichen Grenzen. Überarbeiten Sie Texte zu Honorarverhandlungen und Ansprache vor dem Versand, gerade wenn es um Geld geht.
  • Steigern Sie das Sendevolumen behutsam. Eine junge Liste, die plötzlich eine große Aussendung erhält, lädt Spamfilter geradezu ein. Beginnen Sie mit den aktiven Abonnenten und weiten Sie den Kreis schrittweise aus.
  • Sichern Sie Produktdateien und Seitentexte separat. Die Abhängigkeit von einer Plattform wirkt in beide Richtungen, und ein lokales Archiv kostet nichts.

Für wen eignet sich Beacons?

Beacons passt zu Creatorn, deren Einkommen aus mehreren kleinen Quellen statt aus einer großen stammt. Ein Kurzvideo-Creator mit überschaubarer, aber engagierter Gefolgschaft, ein Newsletter-Autor, der eine Vorlage verkauft, ein Coach, der Sitzungen bucht, ein Musiker mit Merchandise und ein Nischen-Dozent mit einem Kurs teilen dasselbe Problem: zu viele getrennte Werkzeuge gemessen an den Beträgen, um die es geht. Landingpage, Shop, Verteiler und Angebotsunterlage in einem Abonnement zusammenzuführen, ist der konkrete Nutzen.

Für Einsteiger eignet es sich besonders, weil der Gratistarif ein wirklich brauchbares Produkt ist und keine befristete Testphase. Man kann eine Seite veröffentlichen, Produkte einstellen und verkaufen, ohne vorab zu zahlen, und akzeptiert dafür neun Prozent Verkaufsgebühr. Ebenso passt es zu etablierten Verkäufern, die jene Umsatzschwelle überschreiten, ab der dreißig Dollar im Monat erkennbar günstiger sind als eine prozentuale Abgabe.

Weniger geeignet ist es für Geschäfte mit tiefgehenden Handelsanforderungen wie komplexer Lagerhaltung, physischer Abwicklung über mehrere Standorte oder verzweigter Steuer- und Abonnementlogik. Ebenso wenig passt es zu Teams, die feingliedrige Berechtigungen und Prüfprotokolle benötigen, sowie zu allen, denen Unterstützung auf Unternehmensniveau besonders wichtig ist, da die Reaktionsgeschwindigkeit des Supports der häufigste Kritikpunkt in Bewertungen Dritter ist.

Plattformen

Beacons ist eine Webanwendung. Creator verwalten alles über ein Dashboard im Browser, und die veröffentlichte Seite ist eine für Mobilgeräte optimierte Webseite, die aus einem sozialen Profil heraus geöffnet werden soll. Besucher müssen nichts installieren, was wesentlich ist, da der Verkehr aus den integrierten Browsern von Instagram und TikTok stammt.

Die Verbreitung funktioniert überall dort, wo sich ein Link platzieren lässt; die wichtigsten Quellen sind Instagram, TikTok und YouTube. Instagram erhält durch automatisierte Antworten auf Direktnachrichten eine tiefere Anbindung. Eine eigene Domain ist eine kostenpflichtige Funktion ab dem Creator-Tarif für zehn Dollar monatlich; kostenlose Seiten liegen auf einer Subdomain der Plattform und behalten deren Markenzeichen bis zum Tarif Creator Plus, der das Entfernen des Logos von Bio- und Produktseiten erlaubt.

Die Anbindung an die übrige Werkzeuglandschaft erfolgt vor allem über Zahlungsdienstleister und Audience-Exporte. Stripe und PayPal wickeln Geld ab, Mailchimp und Zapier übernehmen die Synchronisierung von Abonnenten in Echtzeit. Creator Max ergänzt Google Workspace und eine physische NFC-Karte, die mit der Seite verknüpft ist.

Preise und Tarife

Das Preismodell ist ungewöhnlich und sollte aufmerksam gelesen werden, denn der ausgewiesene Preis ist nicht der Gesamtaufwand. Es gibt vier Stufen, und die kostenlose ist dauerhaft statt befristet.

  • Gratis: keine monatlichen Kosten. Enthalten sind eine gestaltbare Bio-Seite, ein automatisch aktualisiertes Media-Kit, unbegrenzt viele digitale Produkte, Affiliate-Links und Auswertungen in Echtzeit. Verkäufe tragen neun Prozent Gebühr, der E-Mail-Versand ist auf fünfzig Nachrichten monatlich begrenzt. Künstliche Intelligenz wird tageweise bemessen: dreißig Tageskredite, zehn Dialoge, dreißig Texterzeugungen, drei Bilderzeugungen, eine Seitengestaltung, eine E-Mail-Erzeugung und zwei Trendrecherchen.
  • Creator, zehn Dollar monatlich oder hundert Dollar jährlich: ergänzt eine eigene Domain, fünfhundert Sendungen pro Monat, E-Mail-Automatisierungen, KI-gestützte Markenansprache und dreihundert Tageskredite. Die Verkaufsgebühr von neun Prozent bleibt bestehen.
  • Creator Plus, dreißig Dollar monatlich oder dreihundert Dollar jährlich: die entscheidende Stufe. Sie beseitigt Transaktionsgebühren vollständig und ergänzt Ratenzahlung, unbegrenzten Versand, Mitgliedschaften, Kurse mit Videohosting, Zusatzangebote im Bestellprozess, unbegrenzte Tageskredite sowie das Entfernen der Plattformmarke.
  • Creator Max, neunzig Dollar monatlich oder neunhundert Dollar jährlich: ergänzt Google Workspace, eine physische NFC-Karte, persönliche Einführung, bevorzugten Support und Zugang zu Veranstaltungen und richtet sich an große Creator, Marken und Agenturen.

Zwei Kostenhinweise verdienen Nachdruck. Erstens kommen die Gebühren des Zahlungsdienstleisters in jedem Tarif zu den Plattformgebühren hinzu. Zweitens begründet eine Kündigung keinen anteiligen Anspruch auf Erstattung des bereits bezahlten laufenden Zeitraums, weshalb der Zeitpunkt eines Wechsels nach unten von Bedeutung ist.

Alternativen

Linktree ist der etablierte Wettbewerber und der unmittelbarste Vergleich. Es ist schlichter, stärker auf die saubere Darstellung von Links ausgerichtet und im Unterhalt leichter, doch Handel und E-Mail fallen dünner aus. Die Gründer haben den Unterschied früh benannt und betont, ihr eigentlicher Vorteil liege darin, Creatorn die Gestaltung ihrer Seiten kostenlos zu ermöglichen. Wer eine aufgeräumte Linkliste statt eines Ladens sucht, bevorzugt häufig das schlichtere Produkt.

Liegt der Schwerpunkt eher auf dem Verkaufen als auf dem Verlinken, bieten spezialisierte Handelsplattformen wie Gumroad, Payhip oder Podia mehr Tiefe bei Auslieferung, Lizenzverwaltung und Kursaufbau, lösen dafür aber das Problem des einen Profillinks nicht. Steht die Beziehung zur Audience im Vordergrund, liefern spezialisierte E-Mail-Dienste wie ConvertKit, Beehiiv oder Substack in aller Regel bessere Werkzeuge für Zustellbarkeit und Listenpflege, als ein mitgeliefertes Modul es vermag.

Der realistische Vergleich stellt also ein gebündeltes Abonnement drei spezialisierten gegenüber. Das Bündel gewinnt bei Preis und Einrichtungszeit, die Spezialisierung bei Funktionstiefe und bei der Begrenzung des Schadens, wenn eine Anbieterbeziehung endet. Creator mit nennenswerten Einnahmen wechseln häufig vom Bündel zu Spezialanbietern, was ein vernünftiger Entwicklungspfad ist und kein Versagen des Werkzeugs.

Einschränkungen und Hinweise

  • Die Kosten des Gratistarifs wachsen mit Ihrem Erfolg. Neun Prozent fallen bei geringem Volumen kaum auf und werden bei hohem Volumen teuer. Das Modell belohnt den Wechsel genau dann, wenn die Plattform für Ihr Einkommen tragend geworden ist.
  • Sie sind nicht im einfachen Sinne der Händler. Der Zahlungsdienstleister vereinnahmt zunächst die Bruttoerlöse, zieht seine Kartengebühren ab, und die Plattform behält einen Anteil ein, bevor der Rest an den Creator ausgezahlt wird. Diese Kette zu verstehen ist wichtig, wenn Auszahlungen abzugleichen oder fehlende Zahlungen zu verfolgen sind.
  • Der Kontozugang steht im Ermessen der Plattform. Die Nutzungsbedingungen behalten sich vor, den Zugang jederzeit aus beliebigem oder ohne Grund zu beenden oder auszusetzen, wirksam unmittelbar mit Zugang der Mitteilung. Das ist bei Verbraucherdiensten üblich, doch die Folge wiegt besonders schwer, wenn dasselbe Konto zugleich Laden und Verteiler ist.
  • Die Frist für Rechnungseinwände ist kurz. Einwände sind innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt der betreffenden Kreditkartenabrechnung schriftlich zu erheben, was kürzer ist, als die meisten erwarten.
  • Die Qualität des Supports ist der beständigste Kritikpunkt. Das Trustpilot-Profil ist vom Unternehmen nicht beansprucht und umfasst rund vierzig Bewertungen bei etwa eins Komma neun von fünf, wobei sich die Kritik auf langsame Antworten und Schwierigkeiten beim Wechsel in einen günstigeren Tarif konzentriert. Die Stichprobe ist klein und neigt zu unzufriedenen Nutzern, taugt also eher als Hinweis auf den schlechtesten Fall.
  • Ein Teil der beworbenen KI-Fähigkeiten ist noch nicht ausgeliefert. Mehrere der wirtschaftlich interessantesten Fähigkeiten von Beam sind als demnächst verfügbar gekennzeichnet und über eine Anfrage für frühen Zugang beschränkt, statt allen Konten offenzustehen. Beurteilen Sie das Produkt nach dem, was heute existiert.
  • Die vom Anbieter genannten Größenangaben sind nicht geprüft. Das Unternehmen spricht von mehr als zehn Millionen registrierten Creatorn, eine eigene Angabe ohne unabhängige Prüfung. Registrierungen sind nicht dasselbe wie aktive Geschäfte.
  • Ihre Daten laufen durch KI-Dienste Dritter. Die Datenschutzerklärung führt aus, dass personenbezogene Daten an Plattformen wie OpenAI oder Google weitergegeben werden können, um Inhalte für den Dienst zu erzeugen. Sie hält zugleich fest, dass keine personenbezogenen Daten gegen Entgelt verkauft werden, räumt aber ein, dass bestimmte Cookie-Nutzungen nach kalifornischem Recht als Verkauf gelten könnten.

FAQ

Q1. Ist Beacons wirklich kostenlos oder handelt es sich um eine Testphase?

Der Gratistarif ist dauerhaft und nicht befristet; er umfasst eine gestaltbare Seite, ein Media-Kit, unbegrenzt viele Produkte und Auswertungen. Die Kosten entstehen beim Verkauf in Form von neun Prozent Gebühr sowie über die Obergrenzen für E-Mail-Versand und tägliche KI-Nutzung.

Q2. Wie viel behält die Plattform je Verkauf ein?

Die Verkaufsgebühr von neun Prozent gilt im Gratistarif und im Creator-Tarif für zehn Dollar monatlich, während Creator Plus für dreißig Dollar und Creator Max für neunzig Dollar keine Transaktionsgebühren erheben. Die Gebühren des Zahlungsdienstleisters kommen gesondert in jedem Tarif hinzu.

Q3. Ab wann lohnt sich der Wechsel zu Creator Plus?

Creator Plus kostet dreißig Dollar im Monat und beseitigt die neun Prozent, weshalb der Gleichstand bei rund dreihundertvierunddreißig Dollar Monatsumsatz liegt. Darunter ist der Gratistarif günstiger, darüber kostet jeder weitere Verkauf im Gratistarif mehr als das Abonnement.

Q4. Kann ich meine E-Mail-Abonnenten mitnehmen, wenn ich gehe?

Ja. Abonnenten lassen sich aus der Audience-Verwaltung als CSV-Datei exportieren, und die Synchronisierung in Echtzeit zu Mailchimp oder Zapier steht als kostenpflichtige Funktion bereit. Ein regelmäßiger Export ist unabhängig von Ihren Plänen ratsam.

Q5. Wer hält mein Geld, bevor es bei mir ankommt?

Stripe oder PayPal vereinnahmt die Zahlung und zieht die eigenen Bearbeitungsgebühren ab, danach behält die Plattform ihren Anteil, bevor der Rest an Sie ausgezahlt wird. Auszahlungszeitpunkt und etwaige Einbehalte hängen daher von Plattform und Dienstleister zugleich ab.

Q6. Kann mein Konto gesperrt werden und was geschieht dann mit meiner Seite?

Die Bedingungen erlauben Aussetzung oder Beendigung jederzeit, wirksam mit Zugang der Mitteilung. Da dasselbe Konto Seite, Shop und Abonnentenliste trägt, sind exportierte Sicherungen von Produkten, Texten und Kontakten eine sinnvolle Vorsorge.

Q7. Wie bedeutend sind die KI-Funktionen?

Sie bilden eine echte, aber unterstützende Schicht. Beam entwirft Texte und Bilder, schlägt Seitengestaltungen vor, spürt Trends auf und hilft bei der Markenansprache, alles in Tageskrediten bemessen, und einige beworbene Fähigkeiten einschließlich der Honorarverhandlung gelten weiterhin als demnächst verfügbar. Der Hauptwert bleibt die Seite, der Shop, das Media-Kit und der Verteiler.

Q8. Brauche ich eine eigene Domain und ist sie enthalten?

Eine eigene Domain gehört nicht zum Gratistarif und steht ab dem Creator-Tarif für zehn Dollar monatlich zur Verfügung. Sie wirkt vor allem auf die Markenwahrnehmung; funktional genügt eine Subdomain der Plattform, deren Markenzeichen allerdings bis zum Tarif Creator Plus auf der Seite bleibt.

Q9. Eignet sich Beacons für physische Produkte?

Für einfaches Merchandise ist es brauchbar, bei Lagerverwaltung, Varianten, Versandregeln und Abwicklung über mehrere Standorte jedoch schwächer als spezialisierte Handelsplattformen. Creator, deren Umsatz überwiegend aus physischen Waren stammt, wachsen meist rasch darüber hinaus.

Q10. Wie schneidet es gegenüber Linktree ab, wenn man nur Links möchte?

Geht es allein um eine aufgeräumte Linkliste mit geringem Pflegeaufwand, ist Linktree die schlichtere Wahl. Beacons lohnt sich, sobald Verkauf, E-Mail-Marketing oder Markenansprache zum Vorhaben gehören, denn genau diese Module rechtfertigen die zusätzliche Komplexität.

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