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ActiveCampaign ist eine Plattform für Marketingautomatisierung mit E-Mail-Kampagnen, automatisierten Kundenreisen und angebundenen Vertriebsnachfassaktionen. Betreiber ist ActiveCampaign, LLC. Die Plattform nutzt Daten zu Kundeninteraktionen, um die Kommunikation an Interessen anzupassen. Ihr zentraler KI-Arbeitsbereich Active Intelligence hilft im selben Konto beim Erstellen von Kampagnen, beim Aufbau von Automatisierungen und bei der Analyse von Erkenntnissen.
Das Produkt verbindet das Erstellen von Nachrichten mit den Vorgängen nach einem Klick, Kauf oder Eintritt eines Kontakts in einen Vertriebsprozess. E-Mail-Marketing ist ein Teil dieses Systems: verzweigte Kundenreisen, CRM-Aufgaben, mobiler Zugang und externe KI-Verbindungen reichen über das Schreiben eines Newsletters hinaus. Für die Kaufentscheidung zählt die Kombination aus Kontaktkontingent, Marketingtarif und separat angebotenen Kanälen oder CRM-Funktionen.
Laut ActiveCampaign analysiert Active Intelligence jede Woche die Kampagnenversendungen der vorangegangenen 365 Tage und verwendet diese Analyse für neue Entwürfe. Damit sollen Inhaltsstrukturen mit höheren Klickraten sowie Muster erkannt werden, auf die Zielgruppen nicht mehr reagieren. Dies ist die Anbieterbeschreibung dazu, wie der Kontoverlauf die Generierung beeinflusst, keine unabhängig gemessene Verbesserung von Kampagnenergebnissen.
Auch Branchenvergleiche hängen vom Kontokontext ab. Active Intelligence kann Öffnungs- und Klickraten mit Branchenmedianen vergleichen und verwendet dafür die Branche im Brand Kit. Ist das Feld leer, dient ein plattformweiter Referenzwert. Ein Vergleich mit einer bestimmten Branche und einer mit der ganzen Plattform beziehen sich daher auf unterschiedliche Gruppen.
Active Intelligence bietet außerdem das Erstellen und Überarbeiten von Kampagnenbildern. Bildarbeit findet damit neben der Textarbeit statt, doch der Zugang zu generativen Inhalten und Bildern folgt weiterhin dem Funktionsumfang des Marketingtarifs. KI-Arbeitsbereich, einzelne Generierungsfunktion und Credit-Guthaben des Kontos sind getrennte Aspekte des Zugangs.
Active Intelligence enthält einen Chat in der Seitenleiste, der über sein Symbol geöffnet wird. Im Prompt lässt sich auch eine bestimmte Automatisierung referenzieren. Eine Anfrage erhält so ein identifizierbares Objekt, statt sich allein auf einen ähnlichen Kampagnennamen zu stützen.
@ ein und wählen Sie die zu referenzierende Automatisierung.Eine Ressourcenreferenz richtet die Anfrage an ein bestehendes Kontoelement. In einer Kundenreise mit ähnlich benannten Automatisierungen zeigt sie, auf welche sich die Frage bezieht.
E-Commerce-Automatisierungen können Kontakte per E-Mail anschreiben, die Artikel im Warenkorb lassen, ohne den Kauf abzuschließen. Eingabe ist ein Einkaufsereignis; die daraus entstehende Nachricht betrifft den unvollendeten Kauf. Dies ist ein konkreter Einsatz verhaltensbasierter Kundenreisen, keine Zusage, dass jede Kampagne denselben Anteil von Bestellungen zurückgewinnt.
Das Bildungsangebot von ActiveCampaign umfasst automatisierte Einführungssequenzen, die neuen Lernenden Kursmaterial vorstellen. Die Anmeldung gibt den Anlass für die Sequenz, und die Nachrichten unterstützen den ersten Kontakt mit dem Kurs. Der Zweck unterscheidet sich damit von einer Vertriebsakquise, auch wenn beide E-Mail und Automatisierung verwenden.
Im CRM-Angebot lassen sich personalisierte Einzel-E-Mails und Benachrichtigungen anhand von Kundenaktionen automatisieren. Das passt zu Nachfassaktionen, bei denen ein Verkaufsgespräch den Handlungskontext eines Kontakts benötigt, statt ihn nur als Teil einer breiten Kampagnenzielgruppe zu behandeln. Welche Vertriebsfunktionen verfügbar sind, bestimmt der unter Preise beschriebene Zugang zum erweiterten CRM.
ActiveCampaign bietet eine mobile App für iOS und Android. Zu den genannten Funktionen gehören E-Mail-Berichte, das Verfolgen von Kundenaktivität und das Verwalten von CRM-Daten. Der mobile Zugang dient somit dem Prüfen von Ergebnissen und der Pflege von Kundendaten abseits des Schreibtischs. Daraus folgt nicht, dass jedes Desktop-Bedienelement zum Kampagnenaufbau auf dem Smartphone vorhanden ist.
Der am 1. November 2026 erfasste öffentliche USD-Katalog nennt folgende Preise für 1000 Kontakte. Die Jahresspalte zeigt den Gesamtbetrag für zwölf Monate Abrechnung, keine monatliche Gebühr.
| Marketingtarif | Monatliche Abrechnung | Jährlicher Gesamtbetrag | Monatliche E-Mails bei 1000 Kontakten | Enthaltene Benutzerplätze |
|---|---|---|---|---|
| Starter | $19 | $180 | 10000 | 1 |
| Plus | $59 | $588 | 10000 | 1 |
| Pro | $99 | $948 | 12000 | 3 |
| Enterprise | $179 | $1740 | 15000 | 5 |
Die Versandkontingente skalieren als Vielfache des Kontaktlimits: Starter und Plus nennen das Zehnfache, Pro das Zwölffache und Enterprise das Fünfzehnfache.
Plus nennt generative KI für Inhalte und Bilder, Landingpages und Website-Nachrichten. Pro nennt vorausschauenden Versand, bedingte Inhalte, erweiterte Segmentierung sowie Attributions- und Conversion-Tracking.
Pipelines und Sales Engagement sind Zusatzangebote für das erweiterte CRM bei Plus, Pro und Enterprise; keines ist für Starter verfügbar. Sales Engagement enthält die Funktionen des Pipelines-Zusatzangebots und ergänzt automatisierte Einzel-E-Mails sowie die Abschlusswahrscheinlichkeit. Der Marketingtarif allein beschreibt daher nicht die Kosten des vollständigen Vertriebsablaufs.
Bei Konten, die am oder nach dem 3. November 2025 erstellt wurden, zählen alle Kontakte unabhängig vom Listenstatus zum Limit. Bei Konten vom oder vor dem 2. November 2025 zählen nur aktive Kontakte. Ein abgemeldeter Kontakt oder einer mit unzustellbarer E-Mail kann bei neueren Konten daher weiterhin Kontingent belegen.
Es gibt eine kostenlose 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Testkonten starten mit 100 KI-Credits und können keine Credit-Pakete hinzufügen.
Jeder ActiveCampaign-Tarif enthält monatlich 500 KI-Credits. Für Reseller-Konten gilt das KI-Credit-System derzeit nicht. Credits werden von den Benutzern eines Kontos gemeinsam genutzt, nicht jedem einzeln zugewiesen. Enthaltene Credits werden zu Beginn jedes monatlichen Nutzungszeitraums zurückgesetzt und nicht übertragen. Ungenutztes Guthaben sammelt sich somit nicht zu einem größeren künftigen Kontingent an.
Zusatzpakete enthalten 100 KI-Credits und beginnen bei $10 pro Monat. Diese wiederkehrende Gebühr ist von der Kontakt- und E-Mail-Versandkapazität getrennt. Nach den Dienstbedingungen sind KI-Credits nicht übertragbar und nicht erstattungsfähig.
Die Kündigung muss vom benannten Kontoinhaber oder einem bevollmächtigten Unterzeichner ausgehen. Laut Dienstbedingungen wirkt sie zum Ende des laufenden Abonnementzeitraums; bloße Inaktivität kündigt das Abonnement nicht. Gebühren laufen weiter, solange nicht nach dem vorgesehenen Verfahren gekündigt wird.
Die 30-Tage-Geld-zurück-Aktion gilt für den ersten Abonnementkauf, nicht für spätere Käufe. Sie betrifft kostenpflichtige Abonnements, die im Aktionszeitraum ab dem 4. Februar 2026 registriert wurden. ActiveCampaign kann die Aktion jederzeit beenden und veröffentlicht ein Enddatum; danach werden keine Anträge angenommen. Innerhalb der ersten 30 Tage müssen sowohl die Kündigung abgeschlossen als auch die Erstattung über das Support-Ticketsystem beantragt sein. Der Antrag muss sich auf die Garantie beziehen. Erstattet wird in Rechnungswährung. Eine Kündigung allein schließt dieses Erstattungsverfahren nicht ab.
Ausgenommen sind Einmalkäufe, SMS- und WhatsApp-Credits einschließlich wiederkehrender Abonnements sowie Abonnements von ActiveCampaign HQ und zugehörige Dienste. Die Garantie gilt nur für bei Erhalt fällige Zahlungen.
Kunden müssen zur Nutzung der Dienste berechtigt sein. Die Teilnahmebedingungen gelten für den Kunden sowie seine Mutter-, Tochter- und verbundenen Unternehmen. Aktuelle oder ehemalige zahlende Abonnenten sind ausgeschlossen. Dasselbe gilt für aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter, Auftragnehmer oder Berater von ActiveCampaign oder dessen Tochterunternehmen und deren Familienangehörige.
Weitere Ausschlüsse betreffen pausierte Abonnements, ausgesetzten oder beendeten Zugang, Abonnements über Dritte, Rückbuchungen, fehlende zufriedenstellende Nachweise der Teilnahmeberechtigung, Verstöße oder vermutete Verstöße gegen die Bedingungen sowie täuschendes, unangemessenes oder aktionsstörendes Verhalten. Eine Kombination mit anderen Aktionen oder Sonderangeboten ist nur erlaubt, wenn ActiveCampaign sie nach eigenem Ermessen genehmigt. Erstattungen liegen im alleinigen Ermessen von ActiveCampaign; wo verboten, ist das Angebot ungültig.
Brevo bietet Workflow-Auslöser und kanalübergreifende Kampagnen mit E-Mail und SMS. Die Überschneidung liegt bei Kampagnenabläufen. Sie belegt nicht, dass CRM-Zugang, KI-Kontingente oder Automatisierungssteuerung beider Produkte identisch sind.
Klaviyo beschreibt Abläufe, die E-Mail, SMS und Push-Benachrichtigungen mit zusammengeführten Berichten verbinden. Verglichen werden ein kanalübergreifender Ablauf und seine Berichte, ohne daraus eine Austauschbarkeit von Preisen oder Datenmodell mit ActiveCampaign abzuleiten.
Aktionsgrenze bei Starter: Starter erlaubt fünf Aktionen je Automatisierung; höhere Marketingtarife nennen unbegrenzte Aktionen. Dies begrenzt die Schritte einer Automatisierung, getrennt von der Zahl der Kontokontakte.
Monatlicher Versand: Laut Bedingungen verhindert das Erreichen des monatlichen Versandlimits weitere Nachrichten einschließlich geplanter Nachrichten bis zum nächsten monatlichen Nutzungszeitraum. Ein bestehender Zeitplan umgeht das Kontingent nicht.
Aufgebrauchte Credits: Sind die KI-Credits verbraucht, pausieren erweiterte Funktionen und erweiterter Kontext, während Kernfunktionen zu ihren Standardversionen wechseln. „Active Intelligence funktioniert weiter“ bedeutet daher nicht, dass jede KI-Funktion unverändert fortbesteht.
Geplante KI-Arbeit: Kernfunktionen in geplanten Aufgaben pausieren bei aufgebrauchten KI-Credits. Sie setzen fort, wenn Credits zurückgesetzt oder ein Paket hinzugefügt wird.
KI-Aktionen bei null Credits: Kontakte überspringen Aktionen der AI Action Library und durchlaufen den Rest der Automatisierung weiter.
Die Bedingungen warnen vor möglichen Falschinformationen durch KI-Funktionen und verlangen eine Prüfung vor Verwendung, Weitergabe oder Vertrauen auf die Ausgabe. Dies ist eine vom Anbieter festgelegte Nutzungsbeschränkung, kein Nachweis, dass eine generierte Kampagne schon auf Richtigkeit, Eignung für Empfänger oder rechtliche Befugnisse geprüft wurde.
ActiveCampaign beansprucht kein Eigentum an Prompts oder Marketinginhalten, die mit seinen KI-Funktionen erzeugt werden. Für das Material und die erforderlichen Rechte bleibt der Nutzer verantwortlich. Ein fehlender Eigentumsanspruch ist enger als eine Zusage, jede Ausgabe sei rechtlich schützbar oder hinsichtlich Rechten Dritter geklärt.
Bei Marketinginhalten allgemein behalten Nutzer im Verhältnis zu ActiveCampaign ihre Rechte, vorbehaltlich der Dienstlizenz. Diese ist nicht exklusiv, lizenzgebührenfrei, weltweit, vollständig bezahlt und unterlizenzierbar. Sie erlaubt etwa Vervielfältigung, Anpassung, Übersetzung und Anzeige für die bestimmte Zielgruppe oder gemäß Kontoeinstellungen. Rechtebehalt und diese betriebliche Lizenz bestehen in den Bedingungen nebeneinander.
Der Hilfetext von Active Intelligence besagt, dass Kundendaten und Marketinginhalte nicht zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Die Dienstbedingungen erlauben separat das Ansehen, Kopieren und interne Verwenden von Marketinginhalten, um Dienste zu trainieren, zu verbessern und Probleme zu erkennen. Die Aussagen haben unterschiedliche Reichweiten: Eine betrifft ausdrücklich KI-Modelltraining, die andere behält breitere Zwecke der Dienstverbesserung vor. Daraus lässt sich nicht pauschal schließen, Kundeninhalte würden nie intern genutzt.
Die öffentliche Datenschutzerklärung unterscheidet Informationen über Plattformkunden von Kontaktdaten, die in deren Auftrag verarbeitet werden. Für diese Auftragsverarbeiterrolle gilt ihr zufolge die Datenschutzerklärung des Kunden; die Verarbeitung richtet sich nach den Vereinbarungen mit ihm. Eine importierte Verteilerliste lässt sich daher nicht behandeln, als sei die öffentliche Website-Erklärung bereits die vollständige Verarbeitungsvereinbarung.
Kündigung ist auch von der sofortigen Löschung aller Datensätze getrennt. Die Datenschutzerklärung erlaubt nach einer Kontokündigung die weitere Aufbewahrung, soweit sie für gesetzliche Pflichten, Streitbeilegung und die Durchsetzung von Vereinbarungen nötig ist. Die Formulierung zur Aufbewahrung ist zweckgebunden und setzt keine einheitliche Löschfrist für alle Informationen.
Nein. Der KI-Credit-Pool gehört zum Konto und wird zwischen Benutzern geteilt. Zusätzliche Benutzerplätze schaffen kein separates enthaltenes KI-Kontingent pro Person.
Ja. Die Konnektoren für ChatGPT und Claude unterstützen Kontovorgänge wie Leistungsprüfung und Aktualisierung von CRM-Daten. Dies sind dokumentierte Verbindungsfunktionen; die zugrunde liegenden Zugangsgrenzen des Kontos bleiben relevant.
Nein. Die Geld-zurück-Aktion hat ein eigenes Antragsverfahren und Teilnahmebedingungen. Erforderlich sind laut Bedingungen sowohl die abgeschlossene Kündigung als auch ein Erstattungsantrag per Support-Ticket innerhalb des genannten Zeitfensters.