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ZestyGen ist eine Bild-zu-Bild-Plattform mit künstlicher Intelligenz: Der Arbeitsablauf beginnt mit einer Fotografie, die Sie bereits besitzen, und nicht mit einem leeren Eingabefeld. Sie laden ein Bild hoch, wählen einen Effekt oder beschreiben in einem Satz, was verändert werden soll, und erhalten dieselbe Aufnahme in neu interpretierter Form zurück. Die Startseite fasst das Versprechen so zusammen: Aus einem gewöhnlichen Foto wird binnen Sekunden ein Motiv in Studioqualität mit professioneller Lichtführung und filmischer Stimmung.
Die Positionierung ist bewusst eng gefasst. Statt sich frontal mit Werkzeugen zu messen, die aus einer Beschreibung ein völlig neues Bild erzeugen, belässt der Anbieter Bildaufbau und Motiv Ihrer Originalaufnahme in Ihrer Hand und legt die Veränderung lediglich darüber. Dieser Unterschied wiegt im Alltag schwer. Wenn die richtige Produktaufnahme, das richtige Porträt oder das richtige Familienfoto längst existiert, besteht die eigentliche Schwierigkeit nicht darin, ein neues Motiv zu erfinden, sondern darin, das vorhandene ansprechender oder schlicht anders wirken zu lassen. Um diesen Kern herum bündelt die Seite eine Reihe von Werkzeugen mit jeweils einem einzigen Zweck: einen Editor, der auf Anweisungen in Alltagssprache reagiert, eine Hochskalierung, ein Freistellwerkzeug, einen Gesichtstausch, eine Restaurierung alter Aufnahmen sowie einen eigenen Bereich für Videos. Eine komplette Bildaufgabe lässt sich damit im Browser abschließen, ohne ein installiertes Bearbeitungsprogramm zu öffnen.
Die Zielgruppe, die das Unternehmen selbst benennt, ist breit, aber in sich stimmig: Inhalteproduzenten und Persönlichkeiten aus sozialen Netzwerken, Fachleute aus Marketing und Werbung, Gestalter und Kunstschaffende sowie Onlinehändler und Betriebsinhaber. Sie eint zweierlei: Sie brauchen fertige, veröffentlichungsreife Motive unter Zeitdruck, und sie akzeptieren ein automatisiert erzeugtes Ergebnis, das gut genug zum Veröffentlichen ist, statt auf Perfektion bis ins letzte Bildpunktdetail zu bestehen.
Ein kostenloser Einstieg besteht tatsächlich: Die Seite wirbt mit Startguthaben und verlangt zum Beginn keine Zahlungskarte. Sinnvoller ist es allerdings, ihn als Erprobung des Ablaufs zu verstehen und nicht als dauerhafte Arbeitsstufe, denn Ausgaben ohne Wasserzeichen und kommerzielle Rechte hängen an den Bezahlplänen.
Veröffentlicht sind vier monatliche Abonnementstufen, unterschieden nach dem monatlich gewährten Guthaben, von der Einstiegsstufe bis zu einem Angebot für Vielarbeitende. Sämtliche Bezahlstufen umfassen die kommerzielle Nutzung und eine Ausgabe ohne Wasserzeichen; höhere Stufen ergänzen bevorzugte Betreuung und frühen Zugang zu Neuerungen, und auch der Zugriff auf die kostspieligeren Videomodelle unterscheidet sich zwischen der Einstiegsstufe und den darüberliegenden. Auf der Seite findet sich zudem eine jährliche Zahlweise mit ausgewiesenem Nachlass. Da alles in Guthaben abgerechnet wird und die Einzelpreise der Vorgänge stark schwanken, hängt die passende Stufe weit mehr von Ihrem tatsächlichen Monatsvolumen und davon ab, ob Sie Videos erzeugen, als von der Funktionsliste selbst. Verbindliche Konditionen entnehmen Sie stets der offiziellen Preisseite.
Es gibt einen kostenlosen Einstieg mit Startguthaben und ohne Zahlungskarte, der zum Erproben des Ablaufs genügt. Ausgaben ohne Wasserzeichen und kommerzielle Rechte gehören dagegen zu den kostenpflichtigen Stufen.
Mit einem Bezahlplan ja. Sie behalten das vollständige Eigentum an den umgewandelten Bildern und Videos und dürfen sie für Werbemittel, soziale Netzwerke, Kundenprojekte und den Produktverkauf einsetzen. Die Rechte am hochgeladenen Ausgangsmaterial müssen Sie allerdings selbst besitzen.
Die Bildwerkzeuge nehmen drei gebräuchliche Formate bis 24 MB je Datei an. Die Videowerkzeuge erlauben Uploads bis 50 MB und höchstens drei Referenzbilder für die Erzeugung aus einem Bild.
Die meisten Durchläufe sollen zwischen fünf und fünfzehn Sekunden dauern, bei einer Ausgabequalität von bis zu 4K. Die Videoerzeugung ist rechenintensiver und nimmt entsprechend mehr Zeit in Anspruch.
Jeder Vorgang zieht Guthaben vom Monatskontingent ab, wobei die Sätze je Werkzeug erheblich schwanken: je ein Guthaben für Freistellen und Hochskalieren, fünf für eine Bearbeitung mit dem fortgeschrittenen Modell, achtundachtzig für das auf der Seite gezeigte Videobeispiel. Richten Sie die Stufe am erwarteten Monatsvolumen aus, nicht an der Funktionsliste.
Anonymisierte und zusammengefasste Umwandlungsdaten können zur Verbesserung der Modelle beitragen, doch die Richtlinie sieht einen Widerspruch in den Kontoeinstellungen vor und erklärt, Fotos würden ohne angemessene Anonymisierung niemals für das Training genutzt. Sie verpflichtet sich zudem, personenbezogene Daten und Aufnahmen nicht zu verkaufen.
Im Regelfall nicht. Alle Käufe sind endgültig und nicht erstattungsfähig, sofern das Gesetz nichts anderes verlangt, und die Ergebnisse tragen keine Zusicherung der Richtigkeit — ein starkes Argument dafür, zuerst das kostenlose Guthaben zu nutzen.
Auf der offiziellen Seite findet sich weder das eine noch das andere. Das Produkt läuft vollständig im Browser, die Betreuung erfolgt über einen Gemeinschaftskanal und elektronische Post. Die Richtlinie hält außerdem fest, dass sich die Plattform nicht an Personen unter dreizehn Jahren richtet.
Ja, dafür existiert ein eigenes Werkzeug. Es entfernt Kratzer, Risse, Flecken und Ausbleichungen und koloriert zugleich monochrome Digitalisate; dabei sollen Gesichtszüge und Mimik erhalten bleiben.