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Stitch ist ein im Browser genutztes Entwurfswerkzeug von Google Labs, das Beschreibungen in verwendbare Oberflächenentwürfe verwandelt. Sie schildern, was Sie bauen wollen — in gewöhnlichen Sätzen oder durch Hochladen einer Skizze oder eines Bildschirmfotos — und erhalten eine hochwertige Benutzeroberfläche samt dem zugehörigen Front-End-Code.
Google beschreibt das heutige Produkt als eine KI-native Entwurfsfläche für Software, auf der jeder aus natürlicher Sprache hochwertige Oberflächen erstellen, überarbeiten und gemeinsam bearbeiten kann. Diese Formulierung markiert eine bewusste Wende. Anfangs war das Werkzeug eher ein Generator: Man verlangte einen Bildschirm und bekam einen Bildschirm. Inzwischen versteht es sich als Arbeitsumgebung, in der ein ganzes Produktkonzept erkundet, umgebaut und weitergetrieben werden kann.
Das Problem, auf das es zielt, ist die Naht zwischen Entwurf und Entwicklung. Die Ankündigung formuliert es unumwunden: ein neues Experiment von Google Labs, das einfache Text- und Bildeingaben binnen Minuten in komplexe Oberflächenentwürfe und Front-End-Code überführt. Die Annahme dahinter lautet, dass die Übergabe — jener Moment, in dem aus dem Bild einer Oberfläche eine tatsächliche Oberfläche werden muss — traditionell die meiste Handarbeit verschlingt.
Stitch wurde am 20. Mai 2025 auf der Google I/O vorgestellt. Der Ankündigungsbeitrag nennt einen Ursprung, der die Gestalt des Produkts erklärt: Die Idee entstand zwischen einer Gestalterin und einem Ingenieur, die beide ein Produkt bauen wollten, das ihre jeweiligen Arbeitsabläufe verbessert. Diese doppelte Urheberschaft zeigt sich im Ergebnis, das zugleich ein Entwurfsartefakt und ein Codeartefakt ist.
Es gibt zudem eine viel wiederholte Herkunftsgeschichte, die man besser prüft als glaubt. Stitch gilt gemeinhin als umbenannte Nachfolge von Galileo AI, eines eigenständigen Anbieters für maschinelle Oberflächenerzeugung. Eine direkte Prüfung der ursprünglichen Adresse bestätigt den Zusammenhang: usegalileo.ai leitet heute auf die Adresse von Stitch weiter, das frühere Produkt ist im Netz also vollständig hierin aufgegangen. Diese Weiterleitung ist ein belastbarer Beleg für die Kontinuität. Die geschäftlichen Einzelheiten — Zeitpunkt, Konditionen, Struktur einer etwaigen Übernahme — hat Google in keiner offiziellen Veröffentlichung dargelegt, und die Berichte aus zweiter Hand widersprechen einander; diese Seite behauptet dazu daher nichts.
Da sehr viele Werkzeuge Namen oder Adressen wählen, die eine Verbindung zu einem großen Modellanbieter nahelegen, sei ausdrücklich gesagt: Dieses hier gehört tatsächlich Google. Es läuft auf withgoogle.com, einer von Google selbst kontrollierten Adresse; der Dienst wird sowohl im Entwicklerblog als auch im Hauptblog von Google in der ersten Person angekündigt; die offizielle Fähigkeitensammlung liegt unter der Organisation google-labs-code; und die Seite wird von Googles eigener Infrastruktur ausgeliefert. Es handelt sich um ein Produkt aus erster Hand, nicht um einen Dritten, der mit dem Namen wirbt.
Die Haupteingabe ist gewöhnliche Sprache, und der zulässige Detailgrad reicht über die Struktur hinaus. Google rät, die gewünschte Anwendung in einfachem Englisch zu beschreiben und dabei Angaben wie Farbpaletten oder die angestrebte Nutzererfahrung einzuschließen. Ästhetische Richtung und beabsichtigte Wirkung gehören also selbst zum Wirkungsbereich der Eingabe, nicht nur die Liste der Bildschirme und Bausteine.
Die neue Arbeitsfläche treibt das weiter und ermutigt dazu, von der Absicht statt vom Layout auszugehen. Statt mit einem Drahtgittermodell zu beginnen, können Sie zunächst das angestrebte geschäftliche Ziel schildern, was Ihre Nutzer empfinden sollen, oder auch die Beispiele, die Sie gerade inspirieren. Genau darin liegt der wesentliche Unterschied zu einem Vorlagenwähler: Das Werkzeug ist darauf ausgelegt, eine noch ungeformte Absicht als Ausgangspunkt entgegenzunehmen.
Die bildliche Eingabe ist ein vollwertiger Weg und kein nachträglicher Zusatz. Die Ankündigung formuliert es so: Sie haben eine Entwurfsskizze auf einem Whiteboard, das Bildschirmfoto einer überzeugenden Oberfläche oder ein grobes Drahtgittermodell? Laden Sie es hoch. Die Aufnahme eines Whiteboards wird zu einer strukturierten digitalen Oberfläche — das zählt, weil die früheste und oft wertvollste Phase der Entwurfsarbeit meist auf Trägern stattfindet, die keine Software sind.
Die aktuelle Fassung ersetzt die Einzelausgabe durch eine Fläche, die auf Auffächern und Zusammenführen angelegt ist. Von einer herkömmlichen Entwurfsfläche unterscheidet sie die Bandbreite des zugelassenen Materials: Sie können Ihre Einfälle in jeder Form — als Bilder, Text oder sogar Code — unmittelbar als Kontext auf die Fläche bringen. Dass Code neben Entwürfen als Eingabe steht und nicht nur als Ausgabe, ist das Ungewöhnliche daran.
Zur Arbeitsfläche gehört ein Agent, der über das gesamte Projekt statt über eine einzelne Eingabe nachdenkt. Google beschreibt ihn als völlig neuen Entwurfsagenten, der über die gesamte Entwicklung des Projekts hinweg schlussfolgern kann, ergänzt um eine Agentenverwaltung für das parallele Verfolgen mehrerer Richtungen. Der praktische Gewinn ist Kontinuität: Der Agent weiß, was Sie bereits verworfen haben und warum — genau jener Kontext, der verlorengeht, wenn jede Erzeugung bei null beginnt.
Die Stimmigkeit über mehrere Bildschirme hinweg trägt ein ausdrückliches, transportables Artefakt. Laut Google lässt sich ein Entwurfssystem bequem aus jeder beliebigen Adresse gewinnen, oder Sie nutzen die neue DESIGN.md — eine für Agenten geeignete Markdown-Datei — um Ihre Entwurfsregeln in andere Entwurfs- und Programmierwerkzeuge zu übertragen oder von dort zu übernehmen.
Zwei Punkte verdienen Beachtung. Ein System aus jeder Adresse zu gewinnen heißt, dass die visuelle Sprache eines bestehenden Produkts ohne händische Dokumentation erfasst werden kann. Und dieses System als Markdown statt als proprietäres Binärformat auszudrücken macht es für andere Agenten lesbar und für Menschen im Änderungsvergleich prüfbar. Für Teams, die Entwurfsentscheidungen versionieren, wiegt diese Formatwahl schwerer, als es zunächst scheint.
Aus statischer Ausgabe wird ohne gesonderten Prototypenschritt ein klickbarer Ablauf: Bildschirme werden verbunden, und eine Wiedergabefunktion zeigt den Weg vorab. Bemerkenswerter ist die erzeugende statt bloß mechanische Fähigkeit — das Werkzeug kann anhand des Klicks automatisch die logisch folgenden Bildschirme erzeugen und so Nutzerwege mühelos abbilden. Es verbindet nicht nur bereits gebaute Bildschirme, sondern erschließt, wohin eine Handlung führen sollte, und erzeugt diesen Bildschirm.
Mit dem Agenten lässt sich sprechen. Google beschreibt, dass er in Echtzeit Entwurfskritik geben, durch Rückfragen eine neue Zielseite entwerfen und unmittelbar Änderungen vornehmen kann. Das befragende Verhalten ist eine reizvolle Umkehrung: Statt Anforderungen vorab zu formulieren, werden sie durch Fragen herausgearbeitet — näher an der Einweisung einer Mitarbeiterin als am Ausfüllen eines Formulars.
Das Werkzeug war stets darauf angelegt, Arbeit weiterzureichen statt sie festzuhalten. Schon zum Start ließen sich erzeugte Entwürfe nach Figma einfügen, um sie dort zu verfeinern, mit Entwurfsteams zusammenzuarbeiten und in bestehende Systeme einzugliedern; Front-End-Code konnte unmittelbar ausgegeben werden.
Die aktuelle Fassung ergänzt den programmatischen Zugang: Über den kürzlich veröffentlichten MCP-Server und das Entwicklungspaket lassen sich die Fähigkeiten über Fertigkeiten und Werkzeuge ansprechen, mit Ausgabe in Entwicklerwerkzeuge einschließlich AI Studio und Antigravity. Die offizielle Sammlung folgt dem offenen Standard Agent Skills und nennt als kompatibel unter anderem Codex und Antigravity und Gemini CLI und Claude Code und Cursor sowie OpenCode. Bemerkenswert ist, dass diese Liste konkurrierende Anbieter umfasst und nicht auf Googles eigene Werkzeuge beschränkt bleibt.
Zur Verbreitung ist eine Zahl zu berichtigen. Der Beitrag vom März 2026 nennt für die Sammlung 2,4 Tausend Sterne. Eine direkte Prüfung des Verzeichnisses zum Zeitpunkt dieses Textes ergibt 8,2 Tausend Sterne, 1,1 Tausend Abspaltungen und 98 Einreichungen — die veröffentlichte Zahl war eine inzwischen überholte Momentaufnahme. Verwendet wird hier die direkte Messung.
Ein unabhängiger Praxisbericht vom Start bestätigt, dass Nutzer zwischen Gemini 2.5 Pro und Gemini 2.5 Flash wählen können, um Code und Oberflächenideen erzeugen zu lassen, und so je nach Aufgabe Tempo gegen Tiefe tauschen.
Am besten passt die auffächernde Phase, in der es um Menge und Bandbreite geht statt um Feinschliff. Google richtet die Arbeitsfläche an der Erfahrung aus, dass man oft auffächert und zusammenführt, ehe etwas Gutes entsteht, und die Agentenverwaltung existiert, um parallele Erkundungen geordnet zu halten.
Gründerinnen, Produktverantwortliche und Ingenieure brauchen häufig etwas Greifbares, auf das man reagieren kann, und können es in einem professionellen Entwurfswerkzeug nicht herstellen. Google benennt dieses Publikum ausdrücklich und spricht sowohl von der professionellen Gestalterin, die Dutzende Varianten erkunden will, als auch vom Gründer, der seine erste Softwareidee greifbar macht.
Nach einer Arbeitssitzung abfotografierte Skizzen lassen sich in strukturierte Bildschirme überführen und bewahren Überlegungen, die sonst abgetippt oder verloren würden.
Ein Entwurfssystem aus einer Adresse zu gewinnen und erneut anzuwenden oder eine DESIGN.md zwischen Projekten zu tragen eignet sich für Teams, die bereits ein gefestigtes Erscheinungsbild haben und neue Oberflächen daran ausrichten wollen, ohne die Regeln von Hand neu aufzubauen.
Da MCP-Server und Fertigkeiten mit mehreren Agenten zusammenarbeiten, kann das Werkzeug die Entwurfsstufe einer automatisierten Kette bilden: Die Oberfläche wird hier festgelegt, die Umsetzung übernimmt der bereits eingesetzte Agent.
Entwurfsarbeit auf Produktionsniveau ist die klare Ausnahme, und die deutlichste Formulierung dieser Grenze stammt vom Produktverantwortlichen bei Google selbst und nicht von Kritikern. Siehe den Abschnitt zu den Einschränkungen.
Geben Sie ihm Referenzen statt Adjektive. Wörter wie aufgeräumt oder modern sagen kaum etwas; ein hochgeladenes Bildschirmfoto oder ein gewonnenes Entwurfssystem teilt weit genauer mit, was gemeint ist.
Fächern Sie auf, bevor Sie urteilen. Das Produkt ist gebaut, um viele Versuche billig zu machen. Beim ersten passablen Bildschirm stehenzubleiben verschenkt das Einzige, was es unstrittig gut kann.
Prüfen Sie Abläufe, nicht Bildschirme. Eine Reihe für sich sinnvoller Bildschirme kann dennoch einen unstimmigen Weg ergeben, und die Wiedergabe ist der schnellste Weg, das zu bemerken.
Versionieren Sie DESIGN.md. Da es Markdown ist, lassen sich Entwurfsentscheidungen im Änderungsvergleich prüfen und wandern wie jede andere Quelldatei zwischen Projekten und Werkzeugen.
Rechnen Sie damit, anderswo fertigzuwerden. Planen Sie die Übergabe — nach Figma, in Code, an einen Agenten — als Teil des Arbeitsablaufs und nicht als Rückfallebene.
Bauen Sie keine Abhängigkeit auf, die Sie nicht auffangen können. Dies ist ein Experiment, und der folgende Abschnitt erklärt, warum das bestimmen sollte, wie viel Prozess Sie darum herum errichten.
Professionelle Gestalterinnen und Gestalter für die frühe Erkundung: rasch Dutzende Richtungen erzeugen und die aussichtsreichste in ein Produktionswerkzeug überführen.
Gründende und Einzelbauende, die eine Idee greifbar und teilbar machen müssen, ohne gestaltende Person und ohne gestalterischen Hintergrund.
Produktverantwortliche, die etwas so Konkretes vorlegen, dass darüber gestritten werden kann, und mehrdeutige schriftliche Anforderungen durch einen Bildschirm ersetzen, auf den man reagiert.
Front-End-Entwickelnde, die eine brauchbare Ausgangsoberfläche wollen, ohne auf Entwurfskapazität zu warten, und das erzeugte Markup als Gerüst nutzen können.
Teams mit Programmieragenten, für die MCP-Server und anbieterübergreifende Fertigkeiten das Werkzeug zur Entwurfsstufe eines bestehenden automatisierten Ablaufs machen.
Unternehmens-Entwurfsteams mit Produktionsanforderungen sollten zuerst die Einschränkungen lesen. Nichts hiervon ersetzt ein ausgereiftes Entwurfssystem, gemeinsames Bearbeiten oder einen geregelten Übergabeprozess.
Stitch läuft im Browser unter stitch.withgoogle.com; die offizielle Ankündigung verweist Nutzende dorthin. Eine Anwendung für Rechner oder Mobilgeräte ist nicht dokumentiert.
Programmatischer Zugang besteht über den MCP-Server und das Entwicklungspaket, und die offizielle Sammlung auf GitHub unterstützt die Einrichtung in mehreren Programmieragenten. Ausgaben erreichen Figma durch Einfügen, Entwicklerwerkzeuge einschließlich AI Studio und Antigravity unmittelbar sowie über DESIGN.md jedes Werkzeug, das Markdown liest.
Eine Lücke sei benannt: Es gibt weder ein eigenes Hilfezentrum noch eine produktspezifische Dokumentationsseite. Versuche, produktspezifische Bedingungen oder Hilfeseiten zu erreichen, führen entweder zu leeren Hüllen oder zum allgemeinen Hilfeverzeichnis von Google. Erwartungen an den Support sind entsprechend zu setzen.
Stitch wird als Experiment von Google Labs angeboten. Weder die Ankündigung noch der Beitrag vom März 2026 nennt eine Abonnementstufe, einen Preis oder einen Weg zu einer kostenpflichtigen Fassung, und die Produktseite selbst ist eine per Skript erzeugte Hülle, aus der sich keine Preisangabe lesen lässt.
Einige Beiträge Dritter nennen konkrete monatliche Erzeugungskontingente. Diese Zahlen finden sich in keiner auffindbaren Google-Quelle und werden hier deshalb nicht wiederholt. Genau sagen lässt sich: Das Produkt ist als Experiment kostenlos nutzbar, Nutzungsgrenzen bestehen in der Praxis, und die aktuellen Werte sollten im Produkt selbst statt in Beiträgen aus zweiter Hand nachgesehen werden.
Als Google-Dienst unterliegt es den allgemeinen Nutzungsbedingungen von Google, die sich Änderungen an Diensten vorbehalten. Eine veröffentlichte Zusage zum Dienstniveau gibt es für dieses Produkt nicht.
Der naheliegende Vergleich ist Figma, doch redlicherweise lösen beide benachbarte und nicht dieselben Probleme. In Figma lebt die Entwurfsarbeit auf Produktionsniveau: Bausteinsammlungen, gemeinsames Bearbeiten, ausgereifte Übergabe an die Entwicklung. Stitch ist der Ort, an dem eine Richtung gefunden wird. Der Weg zum Einfügen nach Figma existiert gerade deshalb, weil Google erwartet, dass die Arbeit dort weitergeht.
Unabhängige Berichterstattung ordnete das Werkzeug der breiteren Bewegung des intuitiven Programmierens zu, neben mehreren großen Technologie-Neugründungen, die diesen entstehenden Markt anvisieren, darunter Anysphere als Anbieter von Cursor sowie Cognition und Windsurf. Jene Werkzeuge erzeugen aus einer Beschreibung ganze Anwendungen; Stitch endet bei der Oberflächenschicht und reicht weiter, weshalb es ebenso oft ergänzend wie konkurrierend wirkt.
Gegenüber beiden Gruppen sind seine deutlichsten Vorzüge die anbieterübergreifende Agentenverträglichkeit, das transportable Entwurfssystem in Markdown und der Preis. Sein klarster Nachteil bleibt der Experimentstatus.
Die maßgeblichste Aussage zum Umfang kommt aus Google selbst und nicht von Prüfenden. In einer Vorführung für die Fachpresse erklärte ein Produktverantwortlicher von Google, das Werkzeug sei zwar recht leistungsfähig, solle aber keine vollwertige Entwurfsplattform wie Figma oder Adobe XD werden, und beschrieb die vorgesehene Rolle als den Ort, an dem man die erste Runde erledigt und von dort aus weitermacht.
Das ist eine ungewöhnlich klare Anbieteraussage, die schwerer wiegen sollte als jede fremde Einschätzung: Das Team, das dieses Produkt baut, behauptet nicht, Werkzeuge für Produktionsentwürfe zu ersetzen. Unabhängige Berichterstattung kam zum gleichen Schluss und hielt fest, es sei in seinem Leistungsumfang etwas begrenzter als manche vergleichbaren Produkte, biete aber durchaus eine beachtliche Zahl an Einstellmöglichkeiten.
Stitch ist ein Google-Labs-Projekt und blieb es. Labs existiert, um Ideen öffentlich zu erproben, was bedeutet, dass Oberfläche, Fähigkeiten und Verfügbarkeit sich ändern können, ohne die Zusagen eines unterstützten Produkts. Die Fassung vom März 2026 war eine vollständige Neugestaltung der Oberfläche — erfreulich, aber zugleich ein Beleg dafür, dass tiefgreifende Änderungen hier normal sind.
Die allgemeinen Bedingungen von Google halten fest, dass Dienste sich verändern, und eine produktspezifische Zusage zum Dienstniveau ist nicht veröffentlicht. Es gibt ebenso wenig einen eigenen Supportkanal oder eine Dokumentationsseite. Für gelegentliches und erkundendes Arbeiten fällt das kaum ins Gewicht; für ein Team, das darum einen Prozess bauen will, ist es das zentrale Risiko.
Anders als kommerzielle Entwurfswerkzeuge verfügt Stitch über keinen nennenswerten Bestand unabhängiger Nutzerbewertungen. Da es kostenlos ist und keine Beschaffung erfordert, erscheint es nicht auf den Bewertungsplattformen, auf denen sich solche Daten sammeln, und ein belastbares unabhängiges Bewertungsprofil ließ sich nicht finden.
Hier ist eine ausdrückliche Warnung angebracht. Eine Suche nach Bewertungen dieses Produkts liefert zahlreiche Seiten, die wie Prüfberichte aussehen, tatsächlich aber suchmaschinenoptimierte Texte oder Werbung aus dem Umfeld von Wettbewerbern sind, veröffentlicht ohne benannte Verfassende und ohne offengelegte Prüfmethode. Mehrere nennen konkrete Zahlen — besonders Nutzungskontingente —, die sich auf keine Google-Quelle zurückführen lassen. Wo diese Seite keine Zahl nennt, liegt das am Fehlen einer überprüfbaren Zahl und nicht an einer vorzeitig beendeten Recherche.
Das einzige echte Verbreitungssignal ist das offizielle Fertigkeitenverzeichnis, direkt gemessen: 8,2 Tausend Sterne und 1,1 Tausend Abspaltungen. Das zeigt echtes Entwicklerinteresse an der Anbindung, sagt aber nichts über die Zufriedenheit Gestaltender mit der Ausgabequalität.
Der Positionierung Googles folgend sind erzeugte Oberflächen als erste Entwürfe zu behandeln. Alles mit Verpflichtungen zur Barrierefreiheit, Anforderungen an die Markenkonformität oder Randzuständen erfordert Arbeit, für die dieses Werkzeug nicht ausgelegt ist. Erzeugter Front-End-Code verlangt zudem dieselbe Durchsicht wie jeder erzeugte Code vor dem Produktivbetrieb.
Das Produkt ist auf Erzeugen und Neuerzeugen hin ausgelegt, nicht auf feine Handhabung. Ein bestimmtes Element genau anzupassen ist nicht das, worum diese Oberfläche gebaut ist, weshalb die Übergabewege nach Figma und in Code bestehen. Wenn Ihre Aufgabe eine kleine, präzise Änderung an einem ansonsten fertigen Entwurf ist, sind Sie an der falschen Stelle der Werkzeugkette.
Das Ergebnis hängt vom gewählten Gemini-Modell ab und schwankt wie bei jedem erzeugenden System zwischen Durchläufen derselben Eingabe. Eine frühere Ausgabe genau zu reproduzieren ist nicht zugesichert. Der projektweite Kontext des Agenten mildert das innerhalb eines Projekts, hebt es aber nicht auf.
Ein produktspezifischer Datenschutzzusatz ließ sich nicht finden. Der Umgang mit Daten fällt unter die allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung von Google, die erläutert, wie personenbezogene Daten über die Dienste hinweg behandelt werden, und festhält, dass Nutzende die Rechte des geistigen Eigentums an hochgeladenen Inhalten behalten. Teams mit strengen Vertraulichkeitspflichten sollten anhand dieser allgemeinen Richtlinien bewerten, statt produktspezifische Zusagen zu erwarten, und beachten, dass solche für dieses Produkt nicht veröffentlicht sind.
Ja. Es ist ein Google-Labs-Produkt, von Google auf der I/O 2025 angekündigt, betrieben auf Googles eigener Adresse withgoogle.com, mit offiziellem Verzeichnis unter der Organisation google-labs-code. Ein Produkt aus erster Hand und kein Dritter, der Googles Namen verwendet.
Es wird als kostenloses Experiment von Google Labs angeboten. Keine Google-Quelle veröffentlicht Abonnementstufen oder Preise. Nutzungsgrenzen bestehen, doch Google nennt keine Werte; sehen Sie im Produkt nach, statt sich auf Zahlen Dritter zu verlassen.
Nein, und Google sagt das ausdrücklich. Ein Produktverantwortlicher erklärte, es solle keine vollwertige Entwurfsplattform wie Figma oder Adobe XD werden, und der eingebaute Weg zum Einfügen nach Figma besteht gerade, damit die Arbeit dort fortgesetzt wird.
Beschreibungen in einfacher Sprache einschließlich Farb- und Erlebnisrichtung, Bilder wie Whiteboard-Skizzen, Bildschirmfotos und Drahtgittermodelle, Referenzcode sowie Entwurfssysteme, aus einer beliebigen Adresse gewonnen oder aus einer DESIGN.md übernommen.
Auf vier Wegen: Einfügen nach Figma, Ausgabe von Front-End-Code, Anbindung über MCP-Server und Entwicklungspaket, oder unmittelbare Ausgabe in Entwicklerwerkzeuge einschließlich AI Studio und Antigravity.
Googles Gemini-Modelle, mit dokumentierter Wahl zwischen Gemini 2.5 Pro und Gemini 2.5 Flash, um Leistungsfähigkeit gegen Tempo zu tauschen.
Eine für Agenten geeignete Markdown-Datei mit Ihren Entwurfsregeln, die sich zwischen Projekten und mit anderen Entwurfs- und Programmierwerkzeugen aus- und einlesen lässt. Als reines Markdown ist sie im Änderungsvergleich lesbar und für andere Agenten zugänglich.
Ja. Bildschirme lassen sich verbinden und über eine Wiedergabefunktion als interaktiver Ablauf vorab ansehen, und anhand eines Klicks werden logisch folgende Bildschirme automatisch erzeugt.
Nur mit Vorsicht. Es ist ein Experiment ohne veröffentlichte Zusage zum Dienstniveau und ohne eigenen Supportkanal, und es wurde im März 2026 grundlegend neu gestaltet. Für Erkundung geeignet; strukturelle Abhängigkeit ist ein Risiko, das Sie bewusst eingehen.
Die Adresse des früheren eigenständigen Produkts, usegalileo.ai, leitet heute auf Stitch weiter, was die Kontinuität unmittelbar bestätigt. Google hat Einzelheiten der Übernahme nicht veröffentlicht, und Berichte aus zweiter Hand widersprechen einander; darüber hinaus wird hier nichts behauptet.