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Gizmo

Gizmo verwandelt YouTube-Videos, PDFs, Mitschriften und Folien in KI-Lernkarten und trainiert sie über spielerische Quiz auf Basis von verteilter Wiederholung und aktivem Abruf. Entwickelt von Save All Ltd in London für Schüler, Studierende und Berufstätige in Prüfungsvorbereitung.

BildungLernassistentHausaufgabenhelfer#Mobile App#Lernwerkzeuge#KI-Tutor
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Veröffentlicht
22. Aug. 2026
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Was ist Gizmo?

Gizmo ist eine KI-gestützte Lern-App, die den Stoff, den du gerade bearbeitest, in Lernkarten und spielerische Quiz verwandelt und ihn anschließend nach den Prinzipien der verteilten Wiederholung und des aktiven Abrufs erneut vorlegt, damit er tatsächlich haften bleibt. Du musst keine Karten von Hand eintippen, denn die App verarbeitet direkt das Rohmaterial, das ohnehin schon vorliegt: ein Vorlesungs-PDF, ein YouTube-Erklärvideo, eine abfotografierte Seite handschriftlicher Notizen, eine Foliensammlung aus dem Unterricht. Innerhalb weniger Sekunden entsteht daraus ein Stapel, mit dem du sofort arbeiten kannst. Das Produkt hieß ursprünglich Save All, und dieser frühere Name findet sich bis heute im Android-Paketnamen und in den Handelsregisterdaten des Unternehmens.

Betreiberin des Dienstes ist die britische Save All Ltd, eingetragen unter der Handelsregisternummer 13489213 mit Sitz in Longcroft House, 2-8 Victoria Avenue, London EC2M 4NS. Das Unternehmen wurde 2021 von drei Absolventen der University of Cambridge gegründet: Petros Christodoulou als CEO, Paul Evangelou als CPO und Robin Jack als CTO. Diese akademische Herkunft prägt die Haltung des Produkts erkennbar, denn der offizielle Blog stammt vom Mitgründer selbst und diskutiert die Gedächtnisforschung unmittelbar, wobei zwei Beiträge auf Hacker News Platz eins und Platz drei erreichten.

Im breiteren Markt der Lernwerkzeuge liegt Gizmo zwischen zwei bekannten Kategorien. Klassische Lernkartenprogramme wie Anki bieten einen mächtigen Planer und enorme Konfigurierbarkeit, überlassen dir aber das Verfassen jeder einzelnen Karte. Allgemeine Chatbots fassen ein PDF bereitwillig zusammen, besitzen jedoch weder ein Gedächtnismodell noch einen Stapel, zu dem du zurückkehrst, noch irgendeinen Grund, die App morgen erneut zu öffnen. Gizmos Wette lautet, dass Erzeugungsschritt und Behaltensschleife in dieselbe Anwendung gehören, eingefasst in jene Bindungsmechaniken, die Consumer-Apps längst perfektioniert haben.

Kernfunktionen

  • KI-Lernkarten aus vorhandenem Material: Die Importstrecke nimmt YouTube-Videos, PDFs, getippte Notizen und PowerPoint-Folien entgegen und kann zusätzlich abfotografierte handschriftliche Seiten scannen. Damit fällt genau jene Hürde, an der die Lernkartenmethode in der Praxis meist scheitert, nämlich die Stunden manueller Abschrift, zu denen die wenigsten Lernenden je kommen.
  • Ein eigenständiges KI-Tutor-Modul: Über das Erzeugen von Karten hinaus beantwortet der Tutor auf Zuruf Fragen zu beliebigen Themen. Das zählt in dem Moment, in dem eine Karte offenlegt, dass du nicht bloß einen Fakt falsch erinnerst, sondern das zugrunde liegende Konzept nie verstanden hast. Der App-Store-Eintrag stellt diese Fähigkeit inzwischen sogar im Namen der App voran.
  • Planung nach verteilter Wiederholung und aktivem Abruf: Karten erscheinen nicht in fester Reihenfolge. Das System spielt dir den Stoff zurück, wenn du dich dem Vergessenspunkt näherst, und zwingt dich, die Antwort abzurufen statt sie erneut zu lesen. Beide Techniken verfügen über die belastbarste Evidenzbasis in der Gedächtnisliteratur.
  • Spielerischer Fortschritt über Herzen, Münzen, XP und Ligen: Das Hilfezentrum gliedert das Produkt in klar getrennte Module, nämlich KI-Tutor, Memorise für Selbsttests, Gizmo Live für Echtzeit-Quizduelle mit Freunden, Practice Tests für die Prüfungsprobe, My Decks zum Ordnen der Karten sowie eine Belohnungs- und Fortschrittsebene aus Herzen, Münzen, XP und Ligen.
  • Migration aus anderen Lernkartenprogrammen oder Erzeugung aus einem bloßen Thema: Vorhandenes Material aus Quizlet und Anki lässt sich übernehmen, und ebenso kannst du der KI nichts als ein Stichwort geben und einen Stapel von Grund auf erzeugen lassen, um ihn danach über einen privaten Link zu teilen oder im öffentlichen Marktplatz zu veröffentlichen.
  • Soziales und kompetitives Lernen: Gizmo Live verwandelt Wiederholung in ein direktes Quizduell gegen Freunde, und die Bestenlisten messen dich an den Menschen, mit denen du tatsächlich lernst, statt an einem anonymen weltweiten Teilnehmerfeld.
  • Probeprüfungen zur Prüfungsvorbereitung: Ein eigener Modus stellt längere, klausurähnliche Durchläufe zusammen, was dem Schreiben einer echten Prüfung deutlich näherkommt als kurze Übungseinheiten.

Anwendungsfälle

  1. Vorbereitung auf Prüfungen mit hohem Einsatz: Wer auf Abitur, GCSEs, A-Levels oder AP-Prüfungen hinarbeitet, steht vor einem großen, feststehenden Stoffumfang und einem harten Termin. Der sinnvolle Ablauf besteht darin, die Notizen oder das Lehrbuchkapitel jeweils dann zu importieren, wenn das Thema behandelt wird, den Stapel über das Semester wachsen zu lassen und dem Planer das Zurückholen älterer Themen zu überlassen, statt in den letzten zwei Wochen alles noch einmal lesen zu wollen. Der messbare Gewinn ist, dass Wiederholung dauerhaft und verteilt stattfindet statt zusammengedrängt in eine Panikwoche.
  2. Studiengänge mit hoher Leselast: Im Studium stecken die prüfungsrelevanten Fakten in langen PDFs und aufgezeichneten Vorlesungen. Einen Lesetext direkt zu importieren und die KI die prüfbaren Aussagen herausziehen zu lassen, verwandelt passive Lesezeit in abrufbares Wissen, und der Stapel wird zu einem dauerhaften Gut, das du vor den Abschlussprüfungen erneut öffnest, statt zu Notizen, die nie wieder aufgeschlagen werden.
  3. Wortschatz und Sprachenlernen: Vokabeln sind der Musterfall verteilter Wiederholung, weil die Wissenseinheit klein und zahlreich ist und es rein ums Behalten geht. Eine Vokabelseite abzufotografieren und daraus auf einen Schlag Dutzende Karten zu erzeugen, beseitigt jene Abschreibkosten, an denen die meisten Lernenden ihre Vokabelstapel schon in der ersten Woche aufgeben.
  4. Berufliche Zertifizierungen und Weiterbildung: Berufstätige unterliegen der umgekehrten Beschränkung wie Studierende, denn zusammenhängende Lernzeit gibt es kaum. Kurze spielerische Einheiten passen in Pendelwege und Pausen, und die Serienmechanik liefert genau jene äußere Verbindlichkeit, die sich selbststeuernde Erwachsene sonst mühsam selbst herstellen müssen.
  5. Gemeinsames Wiederholen und geteilte Stapel: Da Stapel über private Links weitergegeben oder veröffentlicht werden können, kann eine Lerngruppe den Stoff aufteilen, jeder erstellt die Karten seines Abschnitts, und das Ergebnis wird zusammengeführt. Lehrkräfte können auf demselben Weg einen fertigen Stapel an ihre Klasse ausgeben.
  6. Videoinhalte in prüfbaren Stoff überführen: Ein erheblicher Teil der Erklärinhalte, die Lernende tatsächlich nutzen, liegt auf YouTube, was zum Verstehen hervorragend und zum Behalten nahezu wertlos ist. Ein Video in einen Stapel zu überführen schließt diese Lücke, weil die Klarheit der Erklärung erhalten bleibt und ein Mechanismus hinzukommt, der den Abruf erzwingt.

So nutzt du Gizmo

  1. Lege im Web unter gizmo.ai ein Konto an oder installiere die mobile App und beantworte die Einstiegsfragen zu Bildungsstand und Prüfungsart, denn diese Angaben beeinflussen, was die App dir anschließend vorlegt.
  2. Erstelle deinen ersten Stapel durch den Import von Quellmaterial. Richte den Importer auf ein PDF, eine YouTube-Adresse, getippte Notizen oder eine PowerPoint-Datei, oder fotografiere handschriftliche Seiten zum Einscannen. Alternativ gibst du der KI nur einen Themennamen und lässt sie einen Startstapel erzeugen.
  3. Sieh die erzeugten Karten durch, bevor du mit dem Üben beginnst. Diese zwei Minuten lohnen sich, denn erzeugte Karten enthalten gelegentlich Stoff, den du gar nicht lernen wolltest, oder lassen einen Punkt aus, den du gebraucht hättest. Wer gleich zu Beginn korrigiert, verhindert, dass sich Falsches einprägt.
  4. Starte eine Memorise-Sitzung. Beantworte Auswahl- und Schreibaufgaben in der vorgelegten Reihenfolge und überlasse dem Planer die Entscheidung, was wann zurückkehrt, statt selbst auszuwählen, welche Karten du wiederholst.
  5. Wechsle zum KI-Tutor, sobald eine Karte eine echte Verständnislücke statt eines Erinnerungsaussetzers offenlegt, und geh mit näher rückender Prüfung zu den Practice Tests über, um längere, klausurförmige Durchgänge zu absolvieren.
  6. Verfolge den Fortschritt über Serie, XP und Ligen und hole dir über Gizmo Live einen Freund als Gegner, wenn das Üben allein schal zu werden beginnt.

Tipps & Best Practices

  • Importiere in themengroßen Portionen statt ganzer Lehrbücher. Ein Stapel, der einer Vorlesung oder einem Lehrplanpunkt entspricht, lässt sich besser planen, leichter auf Fehler prüfen und deutlich einfacher diagnostizieren, wenn deine Abrufleistung in einem Fach schwächelt.
  • Prüfe bei jeder neuen Quellenart die erste Generierung. Der von Nutzern berichtete Fehlermodus ist kein Kauderwelsch, sondern plausible Abweichung: zusätzlicher Stoff, den die KI für einschlägig hielt, oder ein Punkt, der still verschwunden ist. Ein rascher Durchgang fängt beides ab.
  • Kämpfe nicht gegen den Planer. Die Versuchung besteht darin, bereits sitzende Karten erneut zu üben, weil sich das produktiv anfühlt. Der Wert verteilter Wiederholung entsteht jedoch gerade dort, wo du Zeit in jene Karten steckst, die du gleich vergessen wirst, und das ist nicht dieselbe Menge.
  • Behandle Tutor und Karten als verschiedene Werkzeuge. Karten prüfen den Abruf, der Tutor baut Verständnis auf. Wenn du an einer Karte dauerhaft scheiterst, liegt die Antwort in aller Regel in einem Tutorgespräch über das Konzept, nicht in zwanzig weiteren Wiederholungen derselben Karte.
  • Nimm die Serie als Untergrenze, nicht als Ziel. Die Mindestzahl an Fragen zu beantworten, um eine Serie zu halten, ist ein gutes Mittel zur Gewohnheitsbildung und für sich genommen ein schlechter Lernplan. Bemiss die Sitzungslänge an deiner tatsächlichen Stofflast.
  • Baue Stapel während des Semesters, nicht vor der Prüfung. Der Planungsvorteil realisiert sich nur, wenn die Karten früh genug existieren, um verteilt werden zu können. Ein drei Tage vor der Klausur angelegter Stapel ist nichts weiter als ein Quiz.
  • Kombiniere die App mit einem Notizsystem, dem du bereits vertraust. Gizmo ist eine Behaltensebene, keine Wissensdatenbank. Die Hauptnotizen anderswo zu führen und von dort zu importieren bewahrt dir eine korrigierbare Quelle der Wahrheit.

Für wen ist Gizmo?

  • Schülerinnen und Schüler vor zentralen Abschlussprüfungen: der Schwerpunkt des Produkts, denn sowohl die Stimmen auf der Startseite als auch die vom Unternehmen selbst gezeichneten Nutzerbilder werden von GCSE- und A-Level-Vorbereitung beherrscht.
  • Studierende: Im April 2026 kündigte das Unternehmen eine von Shine Capital angeführte Serie-A-Runde über 22 Millionen US-Dollar an und nannte den weiteren Ausbau im US-amerikanischen Hochschulmarkt als erklärtes Ziel.
  • Berufstätige mit Zertifizierungszielen: Lernende, die Wiederholung um einen Job herum organisieren müssen und für die kurze Einheiten und Gewohnheitsmechanik wichtiger sind als tiefe Anpassbarkeit.
  • Sprachlernende: alle, deren Engpass beim Behalten von Vokabeln liegt und nicht beim Verstehen der Grammatik.
  • Lerngruppen und Kommilitonen: Gruppen, die den Erstellungsaufwand teilen und Stapel gemeinsam nutzen wollen, statt dass jeder dasselbe Material erneut aufbaut.
  • Lehrkräfte in der Unterrichtsvorbereitung: Pädagogen, die ihren Klassen über einen teilbaren Link einen fertigen Stapel an die Hand geben möchten.
  • Anki- und Quizlet-Nutzer, die das manuelle Erstellen ermüdet: überzeugte Anhänger verteilter Wiederholung, deren tatsächliches Hindernis die Erstellungszeit ist und nicht die Methode.

Plattformen

  • Web: Das vollständige Produkt ist im Browser unter gizmo.ai verfügbar, wo auch Kontoerstellung und Abonnementverwaltung stattfinden.
  • iOS: Im App Store erscheint die iOS-Fassung unter SAVE ALL LTD, trägt die Altersfreigabe 4+, verlangt mindestens iOS 16.4 und hält einen Durchschnitt von 4,76 bei 13.216 Bewertungen, wobei die Erstveröffentlichung auf Februar 2022 zurückgeht.
  • Android: Der Android-Eintrag weist einen Schnitt von 4,8 bei rund 121.000 Rezensionen und mehr als einer Million Downloads aus, und der Abschnitt zur Datensicherheit erklärt, dass keine Daten an Dritte weitergegeben werden, dass Daten bei der Übertragung verschlüsselt sind und dass eine Löschung verlangt werden kann, während zugleich die Erhebung von Standort, personenbezogenen Angaben und sieben weiteren Datenarten deklariert wird. Der Eintrag bestätigt außerdem Unterstützung für Telefone, Chromebooks und Tablets.
  • Kein Offline-Modus: Ein zweiwöchiger Praxistest von Techpoint Africa benannte zwei konkrete Lücken, nämlich eine überwiegend textbasierte Erfahrung ohne Audioausgabe und ohne breite Mehrsprachigkeit sowie das Fehlen eines Offline-Modus, wodurch eine Internetverbindung zwingend ist.

Preise & Pläne

Gizmo ist kostenlos herunterzuladen und kostenlos zu beginnen, und beide App-Stores führen es als Gratis-App mit In-App-Käufen statt als kostenpflichtigen Download. Die kostenlose Stufe ist brauchbar, aber bewusst rationiert. Die Bindungsschleife bedient sich offen bei Duolingo: tägliche Serien, die eine Mindestzahl beantworteter Fragen verlangen, Bestenlisten unter Freunden sowie ein Vorrat von fünfzehn Herzen pro Tag, der sich bei jeder falschen Antwort um eines verringert. Sind die Herzen aufgebraucht, wartest du etwa zehn Minuten auf ihre Regeneration oder schließt ein Abonnement für unbegrenzte Herzen ab, wobei die kostenlose Stufe die Erzeugung von KI-Quiz auf zehn pro Tag begrenzt und kostenpflichtige Pläne diese Grenze aufheben.

Die kostenpflichtige Stufe ist ein Abonnement, dessen Zweck genau in der Aufhebung dieser Obergrenzen besteht. Gizmo veröffentlicht jedoch keine eigenständige Preisseite auf seiner Website, weshalb die genauen Stufen, regionale Preise und etwaige Studierendenrabatte beim Kauf in der App oder während des Bezahlvorgangs zu prüfen sind und nicht aus Zusammenfassungen Dritter übernommen werden sollten, deren Zahlen stark voneinander abweichen und häufig veraltet sind. Behandle jede konkrete Zahl außerhalb des offiziellen Kaufwegs als ungeprüft. (noch zu verifizieren)

Alternativen

  • Anki: die Referenzimplementierung verteilter Wiederholung, kostenlos, außerordentlich konfigurierbar und mit einem großen Ökosystem geteilter Stapel. Im Gegenzug musst du Karten selbst verfassen oder beschaffen, und die Oberfläche ist für ihre steile Lernkurve bekannt, was das Programm für alle richtig macht, denen Kontrolle wichtiger ist als Bequemlichkeit.
  • Quizlet: der etablierte Marktführer bei Lernkarten für Schule und Studium, mit einem riesigen Bestand vorhandener Sets und breiter schulischer Verankerung. Google Play zeigt Quizlet, Turbo AI Notetaker und Knowunity als nächste Nachbarn im selben Regal der Lern-Apps.
  • Knowunity: eine Lernplattform rund um eine Gemeinschaft, die Notizen und Hausaufgabenhilfe teilt, stärker auf von Gleichaltrigen beigesteuerte Inhalte ausgerichtet als auf eine individuelle Behaltensmaschine.
  • Turbo AI: vorrangig als KI-Mitschreibwerkzeug positioniert, das Vorlesungen und Dokumente in strukturierte Notizen überführt, womit es sich bei der Aufnahme mit Gizmo überschneidet, nicht aber bei der spielerischen Übungsschleife.
  • Allgemeine KI-Assistenten: Jeder gängige Chatbot fasst auf Wunsch ein Dokument zusammen oder erzeugt Übungsfragen. Was sie nicht liefern, sind ein dauerhafter Stapel, ein an der Vergessenskurve orientierter Planer oder irgendein Mechanismus, der dich morgen zurückholt.

Einschränkungen & Hinweise

  • Erzeugte Karten müssen geprüft werden: Eine weitere Play-Store-Rezension berichtet, dass das Scannen von Notizen oder Lernübersichten die KI dazu bringen kann, zusätzliche Informationen zu ergänzen oder Punkte stillschweigend wegzulassen, die der Lernende eigentlich wiederholen wollte. Bei Prüfungen mit hohem Einsatz droht ein ungeprüfter Stapel, einen Fehler durch Wiederholung zu verankern, und genau das erledigt verteilte Wiederholung außerordentlich effizient.
  • Die kostenlose Stufe ist eng bemessen und Importe sind gedrosselt: Die am stärksten unterstützte kritische Rezension auf Google Play, von 750 Personen als hilfreich markiert, beklagt, dass Importe sowohl langsam als auch hinter der Bezahlschranke auf etwa drei pro Tag für Gratisnutzer rationiert sind. Wer knapp vor einem Termin büffelt, trifft diese Wände am ehesten im ungünstigsten Moment.
  • Die Kündigung von Abonnements zieht wiederholt Beschwerden nach sich: Gizmos Trustpilot-Profil ist nicht vom Unternehmen beansprucht und umfasst lediglich sechs Rezensionen bei einem Schnitt von 3,1, eine für ein Qualitätsurteil bei weitem zu kleine Stichprobe. Zwei Ein-Stern-Einträge beschreiben allerdings unabhängig voneinander, dass sich weder im Web noch in der App ein Weg zur Kündigung eines Premium-Abonnements finden ließ. Wer über einen App-Store abschließt, kündigt zuverlässiger über die Abonnementeinstellungen der jeweiligen Plattform. Im Kontrast dazu antwortet der Anbieter im Play Store öffentlich auf kritische Rezensionen.
  • Textzentriertes, verbindungsabhängiges Design: Es gibt weder einen Offline-Lernmodus noch eine Audioausgabe, und die Mehrsprachigkeit ist begrenzt, weshalb Lernende mit unzuverlässiger Verbindung sowie alle, die eher hören als lesen, schlecht bedient werden.
  • Altersbeschränkungen und Datenverarbeitung: Die Datenschutzerklärung untersagt Personen unter 13 Jahren beziehungsweise unterhalb des örtlich geltenden Einwilligungsalters den Zugang zum Dienst und dessen Nutzung vollständig. Alles, was du hochlädst, gilt nach dieser Erklärung als Bildungsdaten und umfasst Texteingaben, Nachrichten, Lernmaterialien, Fotos und Videos, die sowohl zur Erzeugung deiner Quiz als auch zur Analyse deiner Nutzung verwendet werden. Lade daher keine Unterlagen mit personenbezogenen Daten Dritter oder unter institutioneller Vertraulichkeit stehende Materialien hoch.
  • Die Bindungsmechanik schneidet in beide Richtungen: Herzen, Serien und Ligen bauen wirksam eine tägliche Gewohnheit auf, doch dieselbe Mechanik kann dich zu dem drängen, was die Serie erhält, statt zu dem, was dein Lehrplan am dringendsten braucht, und der Verlust einer langen Serie demotiviert auf eine Weise, die mit deinem tatsächlichen Fortschritt nichts zu tun hat.

FAQ

Q1. Ist Gizmo kostenlos nutzbar?

Ja, die App lässt sich kostenlos herunterladen und nutzen, mit einer rationierten Gratisstufe: ein tägliches Kontingent an Herzen, das sich bei falschen Antworten aufbraucht, sowie eine Obergrenze für die Zahl täglich erzeugbarer KI-Quiz. Ein kostenpflichtiges Abonnement hebt diese Grenzen auf.

Q2. Welche Dateitypen und Quellen lassen sich in Lernkarten überführen?

Importiert werden YouTube-Videos, PDFs, getippte Notizen und PowerPoint-Folien, außerdem lassen sich abfotografierte handschriftliche Seiten scannen. Ebenso kannst du Stapel aus Quizlet und Anki migrieren oder die KI allein aus einem Themennamen einen Stapel bauen lassen.

Q3. Sind Gizmo und Save All dasselbe?

Ja. Gizmo hieß früher Save All, und das dahinterstehende Unternehmen ist im Vereinigten Königreich weiterhin als Save All Ltd eingetragen. Der alte Name lebt im Android-Paketnamen und in den Entwicklerangaben der App-Stores fort.

Q4. Funktioniert die App offline?

Nein. Eine Internetverbindung ist erforderlich, was unabhängige Praxistests als reale Einschränkung für das Lernen im Pendelverkehr oder in schlecht versorgten Gebieten hervorgehoben haben.

Q5. Wie genau sind die KI-erzeugten Karten?

Gut genug, um erheblich Zeit zu sparen, aber nicht verlässlich genug, um die Durchsicht zu überspringen. Nutzer berichten, dass erzeugte Karten mitunter über die Quelle hinausgehende Angaben ergänzen oder gewünschte Punkte auslassen, weshalb dringend empfohlen wird, einen neuen Stapel vor dem Üben zu prüfen.

Q6. Was geschieht mit den Notizen und Dokumenten, die ich hochlade?

Die Datenschutzerklärung ordnet sie den Bildungsdaten zu und führt aus, dass sie zur Erbringung des Dienstes verwendet werden, also zur Erzeugung deiner Quiz und Lerninhalte, sowie zur Analyse deiner Nutzung der Plattform. Die Datensicherheitsangabe unter Android erklärt, dass keine Daten an Dritte weitergegeben werden und eine Löschung verlangt werden kann.

Q7. Gibt es ein Mindestalter?

Ja. Die Datenschutzerklärung untersagt Nutzern unter 13 Jahren beziehungsweise unterhalb des in deinem Land geltenden Einwilligungsalters den Zugang und die Nutzung. Der iOS-Eintrag trägt zwar die Freigabe 4+, maßgeblich ist jedoch die vertragliche Altersuntergrenze.

Q8. Wie kündige ich ein Abonnement?

Die Kündigung erfolgt über dein Konto oder über den App-Store, in dem du abgeschlossen hast. Mehrere öffentliche Rezensionen berichten von Schwierigkeiten, einen Kündigungsweg in der App zu finden, weshalb bei einem Abschluss über App Store oder Google Play der Weg über die Abonnementeinstellungen der jeweiligen Plattform verlässlicher ist.

Q9. Auf welchen Plattformen ist Gizmo verfügbar?

Web, iOS und Android. Der Android-Eintrag bestätigt zusätzlich die Unterstützung von Tablets und Chromebooks, während die iOS-Fassung mindestens iOS 16.4 voraussetzt.


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