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Connected Papers

Connected Papers macht aus einem Ausgangspaper einen Ähnlichkeitsgraphen verwandter Forschung aus dem Korpus von Semantic Scholar und hilft Forschenden und Studierenden, ein Fachgebiet zu überblicken, Vor- und Folgearbeiten nachzuverfolgen und Lücken im Literaturverzeichnis einer Abschlussarbeit zu schließen.

ForschungBildung#Visualisierung#Forschungswerkzeug#akademische Forschung
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Veröffentlicht
6. Okt. 2026
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6. Okt. 2026
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Was ist Connected Papers?

Connected Papers ist ein webbasiertes Literatur-Mapping-Tool: Sie geben ein wissenschaftliches Paper ein, und es zeichnet einen Graphen verwandter Paper, sodass sich ein Forschungsgebiet auf einen Blick überfliegen lässt. Das Unternehmen beschreibt es als visuelles Tool, das Forschenden und angewandten Wissenschaftlern hilft, Paper zu finden und zu erkunden, die für ihr Arbeitsgebiet relevant sind.

Die Paper-Daten stammen nicht vom Unternehmen selbst. Laut Connected Papers ist seine Datenbank mit dem Semantic Scholar Paper Corpus verbunden, der unter ODC-BY lizenziert ist. Was ein Graph zeigen kann, ist daher durch den Inhalt dieses Korpus begrenzt.

Das Produkt hat klein angefangen. Nach Angaben des Unternehmens bauten es vier Freunde als Wochenend-Nebenprojekt, um ihre eigenen Probleme bei der Literatursuche zu lösen, und es wuchs auf Hunderttausende Nutzer. Ein unabhängiger Wissenschaftspresse-Beitrag von 2021 datiert die Gründung auf 2019, als Eddie Smolyansky mitgründete, was der Beitrag als eines aus einer neuen Generation visueller Tools für Literatur-Mapping und -Empfehlungen bezeichnete.

Die Graph-Erstellung ist mengenmäßig begrenzt, statt nach Funktionen hinter einer Bezahlschranke zu liegen: Jeder Tarif, auch der kostenlose, bietet dieselben Funktionen, und Bezahltarife heben vor allem das monatliche Graphenlimit an.

Kernfunktionen

Ähnlichkeitsgraphen statt Zitationsbäume

  • Kandidatenpool: Für jeden Graphen analysiert Connected Papers größenordnungsmäßig 50.000 Paper und behält die paar Dutzend mit den stärksten Verbindungen zum Ausgangspaper.
  • Ähnlichkeitsmaß: Der Graph ist ausdrücklich kein Zitationsbaum; die Ähnlichkeit beruht auf Kozitation und bibliographischer Kopplung, sodass Paper, die einander nie zitieren, trotzdem stark verbunden sein und nah beieinander stehen können.
  • Layout: Ein kräftebasiertes Layout gruppiert ähnliche Paper und schiebt weniger ähnliche auseinander; die Auswahl eines Knotens hebt seinen kürzesten Pfad zum Ausgangspaper im Ähnlichkeitsraum hervor.

Das Maß wertet zwei Paper als verwandt, wenn sich ihre Zitationen und Referenzen stark überschneiden, was das Unternehmen als Zeichen darstellt, dass sie wahrscheinlich verwandte Themen behandeln. Das Ergebnis ist eine Nachbarschaft ähnlicher Arbeiten um ein Paper herum, keine Karte, wer wen zitiert hat.

Vorarbeiten und Folgearbeiten

Die Ansicht „Vorarbeiten“ zeigt wichtige Vorläuferarbeiten im Interessengebiet, während die Ansicht „Folgearbeiten“ auf Literaturübersichten des Fachgebiets und auf kürzlich nach dem eingegebenen Paper erschienene Paper auf dem neuesten Forschungsstand verweist. Zusammen machen sie aus einem Graphen eine kurze Leseliste in beide Richtungen der Zeit.

Graphen mit mehreren Ausgangspapern

Jedes Paper in einem Graphen lässt sich über das rechte Seitenpanel als zweiter Ausgangspunkt hinzufügen. Connected Papers erstellt dann einen neuen Graphen, dessen Paper nach ihrer Ähnlichkeit zu beiden Ausgangspunkten ausgewählt werden; ein dritter oder vierter lässt sich ebenso ergänzen. Laut dem Launch-Beitrag des Unternehmens vom Juli 2022 sollten solche Graphen sowohl im kostenlosen als auch im Premium-Tarif verfügbar sein.

Listenansicht und Filter

Neben dem Graphen selbst bietet eine Graphenseite die Tabs „Vorarbeiten“, „Folgearbeiten“ und „Listenansicht“ sowie Filter für PDF-Verfügbarkeit, Open Access, Code-Verfügbarkeit und Erscheinungsjahr.

Gespeicherte Paper und Graphenverlauf

Alle Tarife enthalten Ähnlichkeitsgraphen, Vor- und Folgearbeiten, Graphen mit mehreren Ausgangspunkten, gespeicherte Paper und den Graphenverlauf. Speichern erfordert ein Konto: Wer nicht angemeldet ist, sieht im Paper-Panel den Hinweis „Zum Speichern anmelden“.

Anleitung

Wer verwandte Paper finden will: Der ganze Ablauf hängt an einer einzigen Wahl, dem Ausgangspaper.

  1. Ein Startpaper suchen. Suchen Sie nach Stichwörtern oder einem Papertitel und wählen Sie das Ergebnis, das Ihr Thema am besten repräsentiert. Ein begutachteter bibliothekswissenschaftlicher Fachartikel von 2023 stellt fest, dass Connected Papers anhand der Suchbegriffe relevante Paper vorschlägt, der Graph selbst aber vom Urteil der Forschenden bei der Wahl des Ausgangspapers abhängt.
  2. Den Graphen erstellen. Geben Sie ein typisches Paper ein, und Connected Papers erstellt einen Graphen ähnlicher Paper in diesem Fachgebiet; dabei gefundene interessante Paper können weitere Graphen anstoßen.
  3. Die Karte lesen. Jeder Knoten ist ein Paper, das mit dem Ausgangspaper verwandt ist: Die Knotengröße zeigt die Zahl seiner Zitationen, die Knotenfarbe das Erscheinungsjahr, und ähnliche Paper haben starke Verbindungslinien und bilden Cluster.
  4. Die Richtung wechseln. Wechseln Sie zu „Vorarbeiten“ für ältere Grundlagen oder zu „Folgearbeiten“ für spätere Übersichten und Anschlussarbeiten.
  5. Die Auswahl eingrenzen. Fügen Sie einen zweiten Ausgangspunkt hinzu, um den Fokus zu schärfen, oder öffnen Sie die Listenansicht und wenden Sie die Filter an.
  6. Zum Paper wechseln. Öffnen Sie ein Paper über das Seitenpanel in Semantic Scholar, auf der Verlagsseite oder in Google Scholar, und lesen Sie die dort angezeigte TL;DR-Zusammenfassung von Semantic Scholar.

Anwendungsfälle für Connected Papers

Jeder vom Unternehmen vorgeschlagene Einsatzzweck setzt ein repräsentatives Startpaper voraus.

  • Orientierung in einem neuen Fachgebiet: Das Versprechen ist ein visueller Überblick über ein unbekanntes akademisches Fachgebiet; je mehr Graphen aus interessanten Papern entstehen, desto mehr sollte man ein echtes, visuelles Verständnis der Trends, viel beachteten Arbeiten und Dynamiken des Fachgebiets gewinnen.
  • Möglicherweise übersehene Paper aufspüren: In Bereichen wie maschinellem Lernen erscheinen so viele neue Paper, dass man kaum den Überblick behält; laut Unternehmen können Nutzer einfach suchen und wichtige aktuelle Paper visuell entdecken, ohne Listen führen zu müssen.
  • Literaturverzeichnis einer Abschlussarbeit aufbauen: Beginnen Sie mit den Quellen, die definitiv ins Literaturverzeichnis gehören, und nutzen Sie Connected Papers, um die Lücken zu füllen und den Rest zu finden.

Bei der Abschlussarbeit helfen die Ansichten für Vor- und Folgearbeiten am direktesten, denn Studierende können zu jeder zentralen Quelle sowohl die Grundlagen als auch die neueren Arbeiten prüfen.

Für wen ist es

  • Forschende vieler Disziplinen: Das Unternehmen spricht alle an, von der Forscherin im maschinellen Lernen bis zum Biologiestudenten oder Philosophen, weil die genutzte Semantic-Scholar-Datenbank Hunderte Millionen Paper aus allen Wissenschaftsbereichen enthält. Diese Breite ist die Beschreibung des Korpus durch den Anbieter, kein Maß für die Tiefe in einer einzelnen Disziplin.
  • Gelegentliche Nutzer: Ein unabhängiger Leitfaden einer Universitätsbibliothek merkt an, dass der kostenlose Dienst nur fünf Graphen erlaubt und deshalb eher als Tool für einen schnellen Blick auf die Forschungsliteratur zu einer bestimmten Forschungsfrage taugt. Studierende, die ein Literaturrecherche-Tool für einige gezielte Suchen im Monat wollen, passen zu diesem Muster.
  • Akademische und gemeinnützige gegenüber gewerblichen Nutzern: Der akademische Tarif richtet sich an Personen an akademischen Einrichtungen oder gemeinnützigen Organisationen sowie an die private Nutzung, während der gewerbliche Tarif Personen abdeckt, die Connected Papers in einem kommerziellen Kontext oder im Zusammenhang mit gewinnorientierter Arbeit nutzen.

Weniger geeignet ist es für alle, die vor allem neue Paper automatisch zugeschickt bekommen möchten, denn Graphen werden von Hand aus ausgewählten Papern erstellt, und für Beschäftigte gewinnorientierter Unternehmen, die auf den günstigeren akademischen Tarif hoffen, den die Bedingungen für sie ausschließen.

Plattformen

  • Webbrowser: Connected Papers läuft im Web unter connectedpapers.com. Das Update vom Juli 2022 erinnerte daran, dass die Unterstützung mobiler Browser im April desselben Jahres angekündigt worden war. Die geprüften offiziellen Seiten beschreiben keine native Desktop- oder Mobil-App.
  • arXiv: Connected Papers erscheint auf der Vorstellungsseite von arXivLabs als Kooperation; seine Gründer sind als Mitwirkende aufgeführt.
  • Institutioneller Zugang: Der Tarif „Akademische Bibliothek“ steht allen Studierenden und Mitarbeitenden offen, nennt Zugangsoptionen per E-Mail, IP und SSO; der Preis richtet sich nach einem Angebot.

Preise

Die folgenden Preise wurden in USD bei jährlicher Abrechnung angezeigt, erfasst am 6. Oktober 2026.

TarifPreis bei jährlicher AbrechnungGraphenGedacht für
Kostenlos$05 pro MonatNicht angegeben; alle Funktionen enthalten
Akademisch$6/Monat, jährlich $72 abgerechnetUnbegrenztAkademiker, gemeinnützige Organisationen und private Nutzung
Gewerblich$20/Monat, jährlich $240 abgerechnetUnbegrenztWirtschaft und Industrie
Akademische Gruppe$6 pro Platz und MonatUnbegrenztAkademiker und gemeinnützige Organisationen
Gewerbliche Gruppe$20 pro Platz und MonatUnbegrenztWirtschaft und Industrie
Akademische BibliothekPreis auf AnfrageUnbegrenztAlle Studierenden und Mitarbeitenden einer Einrichtung

Der kostenlose Tarif enthält alle Funktionen, und laut Unternehmen reichen die fünf monatlichen Graphen für die meisten Nutzer; Forschende, die mehr als fünf Graphen im Monat brauchen, können auf einen höheren Tarif wechseln.

Abrechnungszeiträume und Verlängerung. Eine vierteljährliche Abrechnung wird ebenfalls angeboten, die Quartalspreise wurden in der erfassten Jahresansicht aber nicht angezeigt. Laut den Bedingungen beträgt die anfängliche Abonnementlaufzeit ein Jahr bei Jahrestarifen und drei Monate bei Quartalstarifen, Premium-Abonnements verlängern sich automatisch, und die automatische Verlängerung kann jederzeit auf der Einstellungsseite des Kontos oder des Abonnements gekündigt werden.

Erstattungen. Die Bedingungen schließen Rückgaben und Erstattungen aus, mit der einzigen Ausnahme einer Doppelabdeckung: Wer einen individuellen Premium-Tarif gekauft und danach über eine Gruppe oder Einrichtung Premium-Zugang erhalten hat, kann für den überlappenden Zeitraum eine Erstattung bekommen, abzüglich Bearbeitungsgebühren von 10 % der ursprünglichen Bestellung.

Zahlung. Zahlungen wickelt PayPro Global ab, das auch die Checkout-Seite hostet; auf Kartenabrechnungen erscheint PayPro Global statt Connected Papers, und Connected Papers speichert oder verwaltet keine Kreditkartendaten. Zu den unterstützten Zahlungsarten gehören unter anderem Kredit- und Debitkarten, PayPal, Alipay und Überweisungen. Gruppenkäufer können im Checkout von PayPro Global auch einen Bestellschein wählen, wofür eine zusätzliche Gebühr für die manuelle Bearbeitung anfällt.

Gruppenplätze. Gruppentarife werden über Administratorkonten verwaltet, die Mitgliedern entsprechend den gekauften Plätzen Premium-Zugang zuweisen; Administratoren belegen standardmäßig keinen Platz. Werden mitten im Zyklus Plätze hinzugefügt, fällt ein anteiliger Betrag an, der nur die verbleibenden Tage des Zyklus abdeckt. Nach der Kündigung eines Gruppenabonnements endet die automatische Abbuchung zum Zyklusende, die bezahlten Plätze bleiben bis dahin aktiv, und danach fallen alle Gruppenmitglieder auf den kostenlosen Tarif zurück.

Stipendien. Für Forschende, die sich ein Abonnement wirklich nicht leisten können, betreibt Connected Papers ein Stipendienprogramm: Eine Anfrage an die Stipendienadresse kann zu einem vergünstigten oder kostenlosen Premium-Tarif führen, um den sich das Unternehmen nach eigenen Angaben nach Kräften bemühen will.

Alternativen zu Connected Papers

Literatur-Mapping-Tools überschneiden sich, unterscheiden sich aber darin, was sie abbilden und wie neue Paper zu Ihnen gelangen.

  • Research Rabbit: Ein unabhängiger Bibliotheksleitfaden stellt beide nebeneinander: Wie Research Rabbit stellt Connected Papers Informationen in grafischer Form dar, die Verbindungen zwischen den Zitationen in Papern zeigt.
  • Litmaps: Litmaps beschreibt sich als Tool zur Forschungsentdeckung, das interaktive Zitationskarten, moderne Suchwerkzeuge und gezielte Updates kombiniert.
  • arXiv Bibliographic Explorer: Dieses arXivLabs-Projekt zeigt Arbeiten, die arXiv-Paper zitieren und von ihnen zitiert werden, und ist auf das Navigieren im Zitationsbaum eines Artikels ausgelegt, also die entgegengesetzte Designentscheidung zum Ähnlichkeitsgraphen von Connected Papers.
  • Ausprobieren auf arXiv: Auf den Abstract-Seiten von arXiv sitzt ein Schalter für Connected Papers zwischen den bibliographischen und Zitationswerkzeugen neben Bibliographic Explorer, Litmaps und scite Smart Citations, sodass sich mehrere Mapping-Tools am selben Paper vergleichen lassen.
  • E-Mail-Benachrichtigungsdienste: Eine im Wissenschaftspresse-Beitrag von 2021 zitierte Doktorandin fand Connected Papers weniger automatisiert als Google Scholar, das neue Paper per E-Mail verschickt, auch wenn sie von Hand herausfinden konnte, welche Artikel die neuesten waren.

Praktisch verläuft die Trennlinie zwischen Ähnlichkeitskarten aus ausgewählten Ausgangspapern, Navigation im Zitationsbaum und Diensten, die Ihnen neue Paper zuschicken.

Einschränkungen

Abdeckung und Genauigkeit

  • Grenzen des Korpus: Graphen stützen sich nur auf den Korpus von Semantic Scholar. 2021 berichtete die unabhängige Wissenschaftspresse von rund 200 Millionen Artikeln in diesem Korpus einschließlich Preprints, und Mitgründer Smolyansky räumte ein, dass Google Scholar „sehr selten“ „irgendein Nischenpaper aus den 1970er-Jahren“ findet, das Semantic Scholar nicht hat.
  • Keine Gewähr für Genauigkeit: Laut den Bedingungen übernimmt Connected Papers keine Gewährleistung und gibt keine Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, der wahrscheinlichen Ergebnisse oder der Zuverlässigkeit der Nutzung der Materialien auf seiner Website.

Konto- und Lizenzregeln

  • Akademisch heißt nicht kommerziell: Bei individuellen und Gruppenabonnements des akademischen Tarifs darf die Website nur für allgemein anerkannte akademische und Bildungszwecke genutzt und weder gewinnbringend verwertet noch von einem gewinnorientierten Unternehmen genutzt werden.
  • Prüfungen: Connected Papers behält sich vor, Konten auf Teilen zwischen mehreren Nutzern, zu niedrig bezahlte Gebühren oder kommerziell genutzte akademische Konten zu prüfen, und kann den Premium-Status nach einer Ankündigungsfrist von einer Woche vorübergehend oder dauerhaft entziehen.
  • Eine Person pro Konto: Individuelle Premium-Konten sind persönlich, nicht übertragbar und nicht unterlizenzierbar.
  • Keine Sicherungspflicht: Connected Papers ist nicht verpflichtet, Nutzerinformationen zu sichern; Nutzer sind selbst dafür verantwortlich, Kopien ihrer Inhalte aufzubewahren.
  • Änderbare Bedingungen: Die Bedingungen können jederzeit ohne Ankündigung geändert werden, einschließlich der Gebühren und Entgelte für das Premium-Abonnement.
  • Gerichtsstand: Die Bedingungen unterliegen dem Recht des Staates Israel, mit ausschließlicher Zuständigkeit seiner Gerichte.

Datenschutz und Daten

  • Was erhoben wird: Bei der Kontoerstellung werden Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort erhoben; Paper, die zur Liste „Gespeicherte Paper“ hinzugefügt werden, werden gespeichert, und Klicks sowie Seitenaufrufe werden mit Analysetools von Drittanbietern erfasst.
  • Wer sie verarbeitet: Drittanbieter übernehmen Authentifizierung, E-Mail-Kommunikation, Geschäftsanalysen, Datenspeicherung und Datenverarbeitung, was laut Richtlinie erfordert, ihnen die Analyse von Nutzerdaten zu erlauben.
  • Wo sie gespeichert werden: Laut Datenschutzrichtlinie werden die Daten sicher in Microsoft Azure gespeichert.
  • Marketing: Connected Papers gibt an, keine Marketingnachrichten zu versenden und keine Nutzerdaten zu Marketingzwecken an Dritte weiterzugeben.
  • Rechte: Die Richtlinie gewährt die vollen Rechte nach der DSGVO und nennt Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung und Datenübertragbarkeit.

FAQ

Q1. Ist Connected Papers kostenlos nutzbar?

Ja, mit einer Obergrenze. Der kostenlose Tarif enthält alle Funktionen, erlaubt aber fünf Graphen pro Monat; der akademische und der gewerbliche Tarif heben das Limit auf.

Q2. Woher bezieht Connected Papers seine Paper?

Aus dem Semantic Scholar Paper Corpus, der unter ODC-BY lizenziert ist. Paper, die in diesem Korpus fehlen, können in keinem Graphen erscheinen.

Q3. Ist ein Graph von Connected Papers ein Zitationsnetzwerk?

Nein. Die Paper werden nach einer Ähnlichkeit angeordnet, die auf Kozitation und bibliographischer Kopplung beruht, sodass zwei Paper nah beieinander stehen können, ohne einander zu zitieren.

Q4. Kann ich mir ein Abonnement von Connected Papers erstatten lassen?

In der Regel nicht. Die Bedingungen schließen Erstattungen aus, außer bei Doppelabdeckung, wobei eine Bearbeitungsgebühr von 10 % abgezogen wird; eine Kündigung stoppt nur künftige Verlängerungen.

Q5. Darf ich den akademischen Tarif in einem Unternehmen nutzen?

Nein. Akademische Abonnements sind auf akademische und Bildungszwecke beschränkt und dürfen nicht von einem gewinnorientierten Unternehmen genutzt werden; kommerzielle Nutzer brauchen den gewerblichen Tarif.

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