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Re:amaze, auch Reamaze geschrieben, ist eine Kundenservice-Plattform mit gemeinsamem Posteingang, Live-Chat, Selbsthilfe-FAQ und automatischen Antworten. Ihr E-Commerce-Support verknüpft Gespräche mit Shop-Informationen. Anbieter ist Lantirn, Inc., ein Unternehmen von GoDaddy.
Die Plattform bündelt Gespräche aus E-Mail, Chat, sozialen Medien, mobilen SMS, VoIP, Videoanrufen und Push-Benachrichtigungen. Dazu kommen Zuweisungen, Notizen und gemeinsame Ansichten. Der KI-Kundenservice umfasst Schreibhilfe für Mitarbeitende und einen automatisch antwortenden Agenten. Für Kanäle und Verwaltungsfunktionen gelten unterschiedliche Tarifvoraussetzungen.
Die Startseite kennzeichnet den autonomen AI Agent als Beta. Konfigurierbare Wissensquellen, Übergabe an Menschen, Tests und nach Verbrauch berechnete Lösungen bestimmen seinen Umfang.
Der AI Agent bearbeitet Kundenfragen über Chat, E-Mail und SMS. Er nutzt FAQ-Artikel, Antwortvorlagen, eigenen KI-Kontext sowie Produkt- und Bestellinformationen aus angebundenem Shopify oder WooCommerce. In AI Settings lassen sich Wissensquellen auswählen oder ausschließen.
Nach einer Übergabe von der KI an einen Menschen erzeugt das Markieren des Gesprächs als Done einen Learned-Answer-Vorschlag. Freigegebene, gespeicherte Antworten stehen für ähnliche künftige Fragen bereit. Dieser geprüfte Wissensaufbau unterscheidet sich von den Berechtigungen zum Modelltraining in den KI-Bedingungen.
Der Shopify-Support kann Bestellaufgaben in das Kundengespräch einbinden. Der Integrationskatalog beschreibt das Anzeigen und Verwalten von Bestellungen, Erstattungen und das Anlegen von Bestellentwürfen. Das sind dokumentierte Integrationsaktionen, kein Nachweis einer autonomen Ausführung durch die KI.
Teams unterscheiden sich vor allem darin, welche betrieblichen Funktionen sie benötigen.
Als Nutzer gilt bei Re:amaze jede Person mit Zugangsdaten zum Verwalten oder Ansehen von Gesprächen, auch beim bloßen Lesen ohne Antwort.
Re:amaze läuft ohne Softwareinstallation in einem modernen Browser am Computer oder Mobilgerät. Die iOS- und Android-Apps unterstützen kanalübergreifende Nachrichten, Statusänderungen, interne Notizen, Weiterleitung, Tags, Neuzuweisung, voreingestellte Workflows, Artikel, Antwortvorlagen, Kundenprofile und Gesprächsverläufe.
Re:amaze bietet Abonnements pro Mitglied und gesprächsbasierte Tarife. Die folgenden Preise wurden am 29. Oktober 2026 erfasst. Laut Bedingungen werden Transaktionen in USD abgewickelt; anfallende lokale Gebühren oder Steuern können hinzukommen.
| Tarif | Monatliche Abrechnung pro Teammitglied | Monatswert bei jährlicher Abrechnung |
|---|---|---|
| Basic | $29 | $26.10 |
| Pro | $49 | $44.10 |
| Plus | $69 | $62.10 |
Nutzerbasierte Tarife enthalten unbegrenzte Gespräche und berechnen nach der Zahl der Mitarbeitenden mit Nutzerzugang. Volumentarife enthalten dagegen unbegrenzt viele Nutzer und berechnen nach Gesprächsvolumen. Starter ist mit pauschal $59 pro Monat aufgeführt, mit Basic-Funktionen, unbegrenzten Teammitgliedern und 500 Responded Conversations pro Monat, also Gesprächen mit Antwort.
Für die Volumenberechnung gilt ein Gespräch als aktiv, wenn mindestens eine an den Kunden gerichtete Antwort eines Mitarbeiters, Chatbots oder Autoresponders vorliegt. Die Abo-Dokumentation nennt auch Volume Pro und Volume Plus; höhere Gesprächskontingente sind über individuelle Volumenpreise erhältlich.
Basic enthält 5 AI-Agent-Lösungen pro Nutzersitz und Monat, Pro 10 und Plus 20. Weitere Lösungen kosten je $0.85. Ein Gesprächsverlauf, den der AI Agent vollständig ohne Übergabe an einen Menschen bearbeitet, zählt einmal als Lösung. Mehrere Nachrichten darin bleiben eine Lösung; ein an Menschen übergebenes Gespräch zählt nicht als KI-Lösung.
Ist Usage Overage ausgeschaltet, können Classic Chatbots als kostenloser Rückfall weiterlaufen. Der Schalter liegt unter Settings > AI Settings. Der Verbrauch ist in den AI-Agent/Chatbot-Einstellungen oder auf der Seite Subscription Plan sichtbar. Volumentarife enthalten kein sitzbasiertes KI-Kontingent: Jede ihrer KI-Lösungen kostet $0.85 pro Lösung.
Die Preisseite wirbt bei jährlicher Zahlung mit 10% Ersparnis. Der Abo-Hilfeartikel nennt weiterhin 5% Ersparnis für Basic, Pro und Plus und erklärt Jahresabos für Volumentarife als nicht verfügbar. Die Tabelle verwendet die auf der Preisseite angezeigten Jahres-Monatswerte; die öffentlichen Rabattbeschreibungen weichen voneinander ab.
Jahrestarife werden zu Beginn für das gesamte Jahr berechnet. Später hinzugefügte Nutzer oder Upgrades verursachen eine anteilige Gebühr für den Rest des Jahreszyklus. Laut Hilfeartikel sind Änderungen monatlicher Tarife nicht für anteilige Gebühren vorgesehen.
Upgrades auf höhere Stufen sind unter Settings > Subscription Plan möglich. Wechsel zwischen nutzer- und volumenbasierter Abrechnung, Downgrades sowie Wechsel zwischen Jahres- und Monatszahlung laufen über das Re:amaze-Team. Gängige Kreditkarten und Shopify-Abrechnung werden akzeptiert.
Die 14-tägige kostenlose Testphase umfasst alle Plus-Funktionen. Laut Preis-FAQ wird ein Konto nur berechnet, wenn es die weitere Nutzung wählt.
Laut Bedingungen wirkt eine Kündigung vor Ende des bezahlten Monats sofort, ohne weitere Gebühr und ohne Erstattung ungenutzter Zeit. Abogebühren werden als nicht erstattungsfähig bezeichnet. Eine Aussetzung versetzt das Konto hingegen für bis zu sechs Monate ohne Zahlung in einen Nur-Lese-Modus. Antworten sind dann nicht möglich; laut Hilfeartikel werden die Daten nach diesem Zeitraum gelöscht.
Die Aussetzung ist unter Settings > Subscription Plan > Suspend Subscription verfügbar. Close Account schließt das Konto endgültig und löscht seine Daten. Nach Angaben von Re:amaze darf das Support-Team aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen kein Konto stellvertretend für Nutzer aussetzen oder löschen.
Der Kontoinhaber muss das Konto ausdrücklich schließen; alle Kontodaten, Gespräche und Kontakte werden dann dauerhaft gelöscht.
Gorgias bietet für einen E-Commerce-Helpdesk ein anderes Budgetmodell. Es beschreibt die Helpdesk-Kapazität in Tickets statt über eine Gebühr pro Agent. Der Vergleich mit Re:amaze hängt davon ab, ob dort nach Mitgliedern oder Volumen abgerechnet wird.
Help Scout beschreibt E-Mail-, Live-Chat-, SMS-, WhatsApp-, Facebook-Messenger- und Instagram-Gespräche in einem gemeinsamen Posteingang, ergänzt um Docs und das Hilfe-Widget Beacon. Telefonsupport erfolgt über Integrationen wie Aircall, JustCall und Talkdesk. Dies sind vom jeweiligen Anbieter beschriebene Alternativen, keine Zusicherung identischer Shop-Aktionen, KI-Abdeckung oder Tarifansprüche.
Der DPA beschreibt Re:amaze als Auftragsverarbeiter oder Unterauftragsverarbeiter und beschränkt die Verarbeitung von Customer Personal Data auf dokumentierte Anweisungen, vereinbarte Zwecke oder das Gesetz. Weiter heißt es, Re:amaze werde diese Daten nicht für andere kommerzielle Zwecke als die Dienstleistung verwenden, außerhalb der direkten Geschäftsbeziehung verarbeiten oder mit anderen erhobenen Daten kombinieren, außer soweit der Vertrag dies ausdrücklich erlaubt.
Diese definierte Kategorie schließt „Re:amaze Data“ aus. Letztere umfassen Konto-, Transaktions-, Identitätsprüfungs- und Dienstnutzungsinformationen sowie deidentifizierte Daten mit den geltenden Einschränkungen.
Die Unterauftragsverarbeiterliste des DPA nennt OpenAI für Produkt-/Wissensinhalte und Kommunikation oder Chatprotokolle. Aufgeführt sind vom Kunden bereitgestellte Texte und Medien, Kundenkontoinformationen, Produktinhalte, Aktivitätsmetadaten und Chatprotokolle. Pinecone ist für Nachrichtenanalyse und das Auffinden passender Hilfeartikel mittels Vektordatenbank mit Kommunikationsdaten von Kunden und Endnutzern gelistet.
Die Bedingungen von Re:amaze beziehen GoDaddys AI Terms of Use ausdrücklich für KI-Funktionen, Fähigkeiten, Werkzeuge und Bots ein. Diese KI-Bedingungen erlauben GoDaddy und KI-Drittanbietern, Input zu speichern und zu verwenden, um KI-Dienste bereitzustellen, Ein- und Ausgaben auf Missbrauch oder Fehlgebrauch zu prüfen und Dienste und Technologien Dritter zu verbessern. Dies umfasst Entwurf, Training und Entwicklung von Machine-Learning-Modellen. Die KI-Bedingungen definieren Content als Input und Output und erlauben GoDaddy, Content zur Vermarktung und Bewerbung seiner Dienste sowie zu deren Bereitstellung, Pflege, Entwicklung und Verbesserung, zur Gesetzeseinhaltung, Richtliniendurchsetzung und Sicherung der Dienste zu nutzen.
Der DPA legt gesondert fest, dass er bei Konflikten zu seinem Gegenstand maßgeblich ist, während zwingende Übermittlungsbestimmungen dem DPA selbst vorgehen.
Im Verhältnis zwischen Kunde und GoDaddy bewahren die KI-Bedingungen das Eigentum am Input und übertragen dem Kunden die Rechte am Output, soweit rechtlich zulässig. Sie garantieren keinen Urheberrechtsschutz für den Output. Vor Nutzung oder Weitergabe verlangen sie zudem eine menschliche Prüfung auf Genauigkeit, Wahrheitsgehalt und Eignung.
Die Kontoschließung wird als dauerhafte Löschung von Kontodaten, Gesprächen und Kontakten beschrieben. Die Kündigungsbedingungen behalten zugleich die Möglichkeit vor, Daten in nicht wiederherstellbarer Form aufzubewahren, obwohl die Entfernung als unumkehrbar bezeichnet wird. Der DPA sieht nach Vertragsende die Rückgabe, Löschung oder Deidentifizierung von Customer Personal Data vor, mit Ausnahme gesetzlicher Aufbewahrungspflichten. Für aufbewahrte personenbezogene Daten gelten seine Verarbeitungspflichten weiter, bis die gesetzliche Aufbewahrung entfällt.
Die globale Mitteilung betrifft personenbezogene Daten, bei denen GoDaddy als Verantwortlicher handelt. Daten, die Kunden für ihr eigenes Geschäft verarbeiten, sind ausgenommen; dafür handelt GoDaddy als Auftragsverarbeiter nach Kundenanweisung oder Gesetz.
Die verlinkte globale Datenschutzerklärung umfasst Lantirn und erkennt Rechte auf Zugang, Berichtigung, Löschung, Übertragbarkeit und Marketingpräferenzen an. Sie beschreibt die Begründung aus rechtlichen oder anderen Gründen abgelehnter Anträge sowie verfügbare Einspruchs- oder Beschwerderechte. Sie erlaubt Offenlegungen an Auftragsverarbeiter und Geschäftspartner, an Marketingunternehmen und Werbetreibende für personalisierte Marketing- und Werbenachrichten, für Rechts- oder Sicherheitszwecke und bei Unternehmensverkauf oder Fusion.
Die Aufbewahrung nach dieser Erklärung richtet sich nach geschäftlichen und rechtlichen Erfordernissen. Dazu zählen ein weiterhin offenes Konto und Datenbedarf für Steuern oder andere Geschäftszwecke. Nicht mehr benötigte Daten können gelöscht oder deidentifiziert werden.
Der DPA verbietet ausdrücklich, Re:amaze zur Verarbeitung von PCI-DSS-Zahlungskartendaten zu nutzen. Er weist dem Kunden zudem den Schutz seines Kontos zu und erklärt Re:amaze für nicht verantwortlich für Sicherungen von Customer Personal Data.
Ja. Aktivieren Sie unter Settings > Email Channels die E-Mail-Signatur des KI-Bots und geben Sie den Text ein, der KI-generierten Antworten dieses Kanals angefügt werden soll.
Eine KI-Antwort setzt den Gesprächsstatus auf Responded. Es ist noch nicht als Done, On-Hold oder Archived markiert.
Die Bedingungen verlangen ein Mindestalter von 18 Jahren, die Fähigkeit, einen bindenden Vertrag einzugehen, und dass die Nutzung nicht nach geltendem Recht untersagt ist. Wer im Namen eines Unternehmens zustimmt, muss berechtigt sein, dieses zu binden.