
Perfect Corp ist eine Enterprise-SaaS-Plattform für Beauty-, Skincare- und Modemarken, die AR-Anprobe und KI-Hautanalyse zum Einbinden in eigene Websites, Apps und Filialen bereitstellt. Zielgruppe sind Marken- und Retail-Teams, nicht Privatnutzer – für diese gibt es die separate YouCam-App-Reihe.
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Perfectcorp bezeichnet die Geschäftskundenplattform von Perfect Corp., einem börsennotierten Unternehmen für Beauty- und Modetechnologie, das Anprobe per erweiterter Realität und KI-gestützte Hautanalyse an Marken verkauft und nicht an einzelne Verbraucher. Auf der eigenen Unternehmensseite beschreibt sich das Unternehmen als führender Anbieter von SaaS-Lösungen für künstliche Intelligenz und erweiterte Realität in Beauty und Mode, notiert an der NYSE unter dem Kürzel PERF, mit dem Anspruch, das Einkaufserlebnis über nahtlose Omnichannel-Wege zu verändern. In der Praxis lizenziert eine Kosmetikmarke, ein Brillenhändler oder eine Klinik für ästhetische Medizin die Technologie und bindet sie in die eigene Website, App oder das Tablet in der Filiale ein. Die Kundschaft am Ende der Kette erfährt meist gar nicht, welcher Anbieter hinter dem Spiegel steht.
Es lohnt sich, genau zu benennen, welche Ebene des Geschäfts dieser Eintrag beschreibt, denn Perfect Corp. betreibt zwei sehr unterschiedliche Produktlinien unter einem Dach. Die Geschäftsseite liegt unter dem Pfad /business, gliedert sich in die Menüs Enterprise, Online Service und Technologies und ist im Kern ein B2B-Geschäft mit SaaS und APIs, das über Vertriebskontakt und Abonnementlizenzen verkauft wird. Die Verbraucherseite umfasst die YouCam-Apps — YouCam Makeup, YouCam Perfect, YouCam Enhance, YouCam Video, YouCam AI Pro und weitere —, die Privatnutzer in App-Stores herunterladen, um Fotos zu bearbeiten und Make-up virtuell auszuprobieren. Beide Linien teilen die zugrunde liegende Forschung im Bereich Computer Vision und den Markennamen YouCam, unterscheiden sich aber in Preisen, Plattformen und Käufern vollständig und unterliegen sogar getrennten Datenschutzerklärungen. Viele Tool-Verzeichnisse werfen diese beiden Ebenen zusammen, und genau darin liegt das häufigste Missverständnis über dieses Unternehmen.
Daraus ergibt sich eine klare Positionierung. Perfectcorp ist weder ein allgemeiner Bildeditor noch eine Consumer-App, sondern Infrastruktur für den Beauty-Handel. Die Hauptüberschrift der Geschäftsstartseite positioniert das Angebot als AR-Beautytechnologie und KI-Hauttechnologie für den Beauty-E-Commerce, und das Versprechen an Marken ist wirtschaftlich statt kreativ: höhere Konversion, größere Warenkörbe, längere Verweildauer und weniger Retouren, wenn Käuferinnen und Käufer ein Produkt vor der Bestellung auf dem eigenen Gesicht sehen können.
Einen einheitlichen Preis für Perfectcorp gibt es nicht, weil es sich um eine modulare Unternehmensplattform handelt, doch einzelne Teile sind für einen B2B-Anbieter ungewöhnlich transparent. Das Klinikprodukt im Selbstbedienungsmodell veröffentlicht Listenpreise, wirbt mit vierzehn Tagen kostenlosem Test und Beträgen ab 199 US-Dollar monatlich, mit Lizenzstufen ab 139 und 209 US-Dollar je Lizenz und Monat. Die von Perfect Corp. veröffentlichte Shopify-Anwendung zeigt eine vergleichbare Struktur mit Essential zu 379 US-Dollar und Premium zu 569 US-Dollar monatlich, beide mit vierzehntägigem Test. Diese Angaben entsprechen den zum Redaktionszeitpunkt veröffentlichten Listenpreisen, können sich ändern und sollten direkt bestätigt werden.
Größere Unternehmenseinführungen tragen keine öffentlichen Preise. Der vollständige Katalog aus AR-Anprobe und KI-Analyse wird über einen Vertriebsprozess verkauft, und die Kosten skalieren mit den lizenzierten Modulen, der Zahl der darzustellenden Artikel und dem Umfang der Einführung. Entwickler haben einen dritten Weg: Das API-Portal bietet einen kostenlosen Einstiegstarif und darüber hinaus nutzungsabhängige Abrechnung. Die Nutzungsbedingungen halten außerdem die Testregel fest — ein kostenloser Test je Unternehmen, ohne Wiederholung bei einem späteren Abonnement —, was bei einer stufenweisen Evaluierung zu berücksichtigen ist.
Es ist eine Geschäftsplattform. Die Unternehmensseite verkauft AR-Anprobe und KI-Hautanalyse an Marken, Händler und Kliniken, die sie in ihre eigenen Kanäle einbetten. Die verbraucherseitigen Produkte sind die separaten YouCam-Apps, die einer eigenen Datenschutzerklärung unterliegen und über App-Stores vertrieben werden.
Perfect Corp., ein an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel PERF notiertes Unternehmen. Die Nutzungsbedingungen nennen als Zustelladresse 14F, 98, Minquan Rd. Xindian District, New Taipei City 231 Taiwan und legen taiwanisches Recht als anwendbares Recht fest. Gründerin und Geschäftsführerin ist Alice Chang.
Die Produktseite listet mehr als fünfzehn Themen auf, darunter Flecken, Augenringe, Ausstrahlung, Tränensäcke, Tränenrinnen, Rötungen, Poren, Hautbild, Fettigkeit, hängende Lider, Falten, Feuchtigkeit, Festigkeit und Akne. Zusätzlich ordnet sie Nutzerinnen und Nutzer anhand verschiedener Gesichtszonen acht Hauttypen zu.
Das Unternehmen berichtet eine Test-Retest-Zuverlässigkeit von 95 Prozent, ein Training mit über siebzigtausend Datenpunkten in medizinischer Qualität und eine Korrelation von über 80 Prozent mit ärztlichen Bewertungen. Diese Angaben stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft; sie sollten daher als im Piloten zu validierende Behauptung gelten und nicht als etablierter Maßstab.
Ja. Die Selbstbedienungstarife werben mit vierzehn Tagen kostenlosem Test, mit veröffentlichten Preisen ab 199 US-Dollar monatlich für das Klinikprodukt und ab 379 US-Dollar monatlich für die Essential-Stufe der Shopify-Anwendung. Die Bedingungen erlauben einen Test je Unternehmen. Vollständige Unternehmenseinführungen werden über den Vertrieb angeboten und haben keinen öffentlichen Preis.
Ja. Das YouCam-API-Portal wirbt mit mehr als fünfzig KI-Funktionen über REST-APIs samt nativer Unterstützung des Model Context Protocol, sodass sich die Funktionen aus einer eigenen Anwendung, einer Website oder einem KI-Agenten aufrufen lassen. Für den Einstieg steht ein kostenloser Tarif bereit.
Die Datenschutzerklärung behandelt den Gesichtsscan und die daraus abgeleitete Gesichtsgeometrie als biometrische Informationen, die zur Bereitstellung personalisierter Dienste erhoben werden. Sie hält fest, dass keine Gesichtserkennungs- oder Identifikationstechnologie eingesetzt wird und dass biometrische Informationen weder verkauft, vermietet, gehandelt noch anderweitig zu Gewinnzwecken genutzt werden. Für Speicherfristen und regionale Rechte ist die jeweils anwendbare Fassung maßgeblich.
Deutlich mehr als Kosmetik. Der Katalog umfasst Frisuren, Haarfarbe, Nägel, Brillen, Ringe, Uhren, Ohrringe, Kleidung und Schuhe, und die API-Plattform gruppiert ihre Funktionen in die Bereiche Beauty, Haare und Bart, Mode sowie Schmuck und Uhren.
Ja. Die Datenschutzerklärung beschreibt den Dienst als verfügbar über mobile Geräte, Beratungen in der Filiale, Tablets und Computer, und das Klinikprodukt wird auf iPhone und iPad angeboten. Einsätze am Point of Sale werden damit ebenso unterstützt wie Web- und App-Integrationen.
Das Unternehmen positioniert seine Software ausdrücklich gegenüber Systemen wie VISIA und stellt ein Abonnement ab 199 US-Dollar monatlich einer Einmalanschaffung von 12.000 US-Dollar gegenüber, einen Scan von rund sieben Sekunden etwa drei Minuten und die Mobilität auf einem iPad einem Gerät mit eigenem Platzbedarf. Diese Gegenüberstellung stammt vom Anbieter selbst, weshalb Kliniken sie an den eigenen Anforderungen an validierte Bildgebung messen sollten.