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Skillsoft Percipio

Skillsoft Percipio ist eine Plattform für Kompetenzmanagement im Unternehmen: Sie ordnet Rollen Kompetenzen zu, liefert lizenzierte Inhalte samt KI-Übungssimulationen, hostet eigene SCORM- und AICC-Materialien und meldet den Kompetenzstand an die Administration zurück. Verkauft wird sie als Selbstbedienungstarife Individual und Teams sowie als Enterprise-Vertrag auf Angebotsbasis.

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Veröffentlicht
19. Sept. 2026
Domain
percipio.com

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19. Sept. 2026
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Was ist Skillsoft Percipio?

Skillsoft Percipio ist eine Plattform für Kompetenzmanagement im Unternehmen: Sie ordnet Stellen konkrete Kompetenzen zu, liefert lizenzierte Inhalte entlang dieser Kompetenzen und meldet den erreichten Kenntnisstand an die Administration zurück. percipio.com ist der öffentliche Einstieg und führt auf eine Produktseite, die das Werkzeug als eine einheitliche Plattform beschreibt, um Kompetenzen zu erkennen, aufzubauen und einzusetzen – im Dienst von Unternehmenslernen, Weiterqualifizierung und messbaren Ergebnissen.

Der Geschäftsbericht, den der Betreiber bei der US-Börsenaufsicht einreicht, formuliert dasselbe prüfbarer: Percipio umfasst mehr als 431.000 Lernressourcen aus den Bereichen Führung und Business, Technologie sowie Compliance und unterstützt 52 lokalisierte Sprachvarianten. Die Herstellerseiten zählen diese Bibliothek anders und nennen niedrigere Zahlen: Die Produkt-FAQ bietet 200.000+ Skillsoft-Ressourcen an, die sich mit eigenen Inhalten mischen lassen, der Eintrag im mobilen Store spricht von mehr als 180.000+ Titeln. Derselbe Bericht hält auch den Punkt fest, der für Unternehmen mit bestehendem Lernsystem am meisten zählt: Die Plattform kann als eigenständiges Learning-Management-System laufen oder sich in die vorhandene Infrastruktur einfügen und dabei die zentrale Sicht auf Kompetenzen behalten.

Vom Kurskatalog unterscheidet sie vor allem die Aufzeichnungseinheit: eine Kompetenz, keine Abschlussquote. Rollen, Kompetenzdefinitionen, Assessments und Lernaktivität teilen sich ein Datenmodell, sodass die Administration fragen kann, welche Kompetenzen ein Team besitzt, nicht nur welche Kurse es beendet hat. KI ist kein eigenes Modul, sondern eine Reihe von Funktionen in Suche, Empfehlungen, simulierter Übung und Inhaltserstellung – jede mit eigenem Schalter in der Verwaltung.

Kernfunktionen

Kompetenzintelligenz und Benchmarks

Rollendefinitionen, Kompetenztaxonomien und Stellenarchitekturen liegen in der Plattform, und die Kompetenzdaten werden aus Lernaktivität, Assessments und Zertifizierungen aktualisiert. Skill-Benchmark-Assessments bewerten Lernende an einem definierten Standard und steuern daraus personalisierte Empfehlungen. Der Hersteller fasst den Nutzen für die Leitung so: einen Echtzeitblick auf die Leistungsfähigkeit der Belegschaft erhalten und damit wissen, wo die Kompetenzen heute stehen und worauf als Nächstes zu setzen ist.

KI-Übung mit CAISY

CAISY ist der eingebaute Gesprächssimulator. Er nutzt KI-gestützte Simulationen, damit Menschen Fähigkeiten üben, ihr Urteilsvermögen anwenden und sich vorbereiten, bevor die Situation real wird, und deckt Coaching, Konfliktklärung, Verhandlung und Kundenbeschwerden ab. Im Practice-Modus wird der Austausch von Novice (0 bis 9 Punkte) bis Advanced (90 bis 100 Punkte) bewertet, wobei das Erreichen des Szenarioziels 70 % Gewicht trägt; die Modi Role model und Guiding vergeben bewusst keinen Score, und pro Lernendem sind bis zu 50 Simulationen am Tag möglich.

Inhaltserstellung und Coaching

LX Design Studio ist die Erstellungsseite derselben Architektur und erzeugt mit KI maßgeschneiderte Kurse, Simulationen und Assessments in Minuten. Der Hersteller erklärt außerdem, Skillsoft AI Coach sei der einzige an den ICF-Standards ausgerichtete Coach, der in einer Unternehmens-Kompetenzplattform eingebaut ist – eine Herstelleraussage, die ohne unabhängige Bewertung veröffentlicht wird.

Vorgefertigte Pfade und eigene Inhalte

Die vorgefertigten Lernpfade heißen Aspire Journeys und führen Lernende Schritt für Schritt durch Kompetenzen aus Business und Technik, mit Kursen, Anleitung, Werkzeugen und praktischer Übung. Journeys und Channels lassen sich beide bearbeiten, sodass lizenzierte, eigene und fremde Inhalte in einem Pfad zusammenkommen. Die Plattform kann zudem selbst erstellte Inhalte hosten – etwa SCORM, AICC oder beliebige Dateiformate – mit 200 GB kostenlosem Speicher.

Auswertung für Programmverantwortliche

Die Auswertung kommt als benannte Dashboards statt als einzelner Analysebildschirm: Skills Activity, Skills Discovery, Overview, Activity, Assignments und Program Value, wobei Letzteres Lernstunden in einen geschätzten Programmwert umrechnet.

Anleitung

Jeder Schritt entspricht einer Einstellung, die es im Produkt tatsächlich gibt.

  1. Identität vor Nutzern anbinden. SAML-basiertes Single Sign-on funktioniert mit den meisten gängigen Identitätsanbietern, darunter Microsoft Active Directory Federation Services (ADFS), Microsoft Azure und Okta. Aktivieren Sie zugleich die automatische Bereitstellung: Konten entstehen bei der ersten föderierten Anmeldung und funktionieren nicht mehr, sobald der Verzeichniseintrag ungültig wird.
  2. Nutzerbestand automatisieren. Ohne Identitätsanbieter oder ergänzend dazu werden Konten per Massenimport oder REST-API gepflegt; zu den dokumentierten Optionen zählt eine vollständig automatisierte Anbindung an HRIS oder Unternehmensverzeichnis über API oder SFTP.
  3. Berechtigungen und Sprache setzen. Lernende sehen nur Sprachen, für die die Organisation berechtigt ist, und die Verfügbarkeit von übersetzten Untertiteln, Simulator, AI Assistant und Design Studio ist je Sprache getrennt vermerkt: Zu prüfen ist die Funktion, nicht nur die Sprache.
  4. Eigenes Material hochladen. SCORM- und AICC-Hosting ist eingebaut: Akzeptiert werden SCORM 1.1, SCORM 1.2, SCORM 2004 (1., 2., 3. und 4. Ausgabe) sowie AICC, keine hochgeladene Datei darf 2 GB überschreiten, und sowohl Einzel- als auch Mehr-SCO-Pakete werden unterstützt.
  5. KI-Haltung bewusst festlegen. Jede KI-Funktion hat einen Pfad unter Site Settings > Site Configuration > AI Settings, und die dokumentierten Standardwerte sind sämtlich eingeschaltet: Schalten Sie ab, was Sie nicht wollen, bevor die erste Person lernt.

Anwendungsfälle und Beispiele

  • Regulatorik- und Sicherheitsschulung mit Prüfpfad: Compliance ist einer der drei im Geschäftsbericht genannten Themenbereiche, und wiederkehrende Zuweisungen, Zertifikatsverfolgung sowie prüffeste Auswertungen sind Objekte erster Ordnung.
  • Proben schwieriger Gespräche: Der angegebene Rahmen des Simulators beschränkt sich auf Gesprächsübung im Arbeitskontext, und das Tageslimit reicht für eine ganze Führungskohorte.
  • Onboarding aus eigenem Material: 200 GB Hosting für standardbasierte Pakete und Einzeldateien gehören zur Plattform, sodass ein Einstiegspfad interne Richtliniendokumente und lizenzierte Führungsinhalte vereinen kann.

Am schlechtesten passt kurzes, punktuelles Lernen für eine einzelne Person: Einzelkurse werden nicht verkauft, kleinste Zugangseinheit ist ein Abonnement.

Für wen ist es

  • Personalentwicklung und HR ab 300 Personen. Die veröffentlichte Antwort sagt ausdrücklich, dass Enterprise alles aus Team und Individual enthält, dazu das Hinzufügen und Erstellen eigener Inhalte, erweiterte Nutzer- und Inhaltsverwaltung, anpassbare Lernpfade und belastbare Auswertungen, und dass es sich in LMS, LXP und Talentsysteme einfügt.
  • Compliance- und Risikoverantwortliche, für die wiederkehrende Zuweisungen, Zertifikatsverfolgung und länderübergreifende zentrale Auswertung ab Werk vorhanden sind.
  • Kleine Teams, die Verwaltung ohne Einkaufsprozess wollen: Ein Teams-Abonnement ergänzt Zuweisungen, Nutzerverwaltung und Fortschrittsverfolgung und wird per Karte bezahlt.

Nicht geeignet ist es für alle, die einen einzelnen Kurs brauchen, für Teams, die Verwaltungswerkzeuge im günstigsten Tarif erwarten, und für Belegschaften, die Inhalte ausschließlich über ein fremdes LMS erreichen.

Plattformen

  • Web. Getestet werden Edge, Firefox, Chrome und Safari unter Windows 10/11 und macOS 10.15.4 oder neuer. Für alle gelisteten Browser unterstützen Web und Mobile die aktuelle Version sowie eine Version davor, und die kleinste unterstützte Bildschirmauflösung beträgt 1024x768.
  • Bandbreite und Sitzungen. Video läuft adaptiv: 1080p-Streams brauchen im Mittel 1.450 kb/s, Streams in niedrigster Qualität kommen mit 112 kb/s aus. Die Websitzung läuft nach höchstens 90 Tagen ab, und die Dauermessung stoppt nach 30 Minuten auf einer Seite, bis wieder etwas geschieht.
  • Mobil. Die Percipio Mobile App deckt Telefon und Tablet ab, synchronisiert den Fortschritt über Geräte hinweg und bietet Offline-Downloads, Wochenziele, Serien und Sprachsuche. Der iOS-Eintrag ist ein kostenloser Download mit Freigabe 12+ und verlangt iOS 15.6 oder neuer.
  • Signale aus dem Android-Store. Der Android-Eintrag zeigt 4,5 Sterne bei 29,8 Tsd. Bewertungen und über eine Million Downloads; das Datensicherheitsfeld nennt Verschlüsselung bei der Übertragung und hält zugleich fest, dass Daten nicht gelöscht werden können. Beide Angaben betreffen die mobile App, nicht die Administrationsoberfläche.
  • Integrationen. Vorgefertigte LMS- und LXP-Konnektoren, HRIS-Abgleich über API oder SFTP und ein xAPI-Weg sind dokumentiert: Percipio arbeitet als Learning Record Provider und sendet Aussagen an einen vom Kunden betriebenen Learning Record Store.
  • APIs. Die REST-APIs nutzen Bearer-Token, sind per OpenAPI dokumentiert und haben getrennte Endpunkte für das US- und das europäische Rechenzentrum. Aufrufe sind auf 25 Anfragen je 15 Sekunden und Dienstkonto begrenzt.

Preise

Die Percipio-Preise sind für die beiden kleineren Tarife veröffentlicht und für den größten auf Anfrage. Die Tabelle hält fest, was jede Karte zum Prüfzeitpunkt zeigte – im tatsächlich ausgewählten Abrechnungszustand.

TarifPlätzeAngezeigter PreisKostenlose TestphaseAbrechnungshinweis
IndividualEin Platz$25 pro Monat und Platz45 TageMonatliche Abrechnung ausgewählt
IndividualEin Platz$269 pro Jahr und Platz45 TageJährliche Abrechnung ausgewählt
TeamsBis zu 300 Plätze$20 pro Monat und Platz30 TageJährlich abgerechnet
EnterpriseÜber 300 PlätzeAuf AnfrageKeinePreis nach Größe, Demo erforderlich

Die beiden Individual-Zeilen sind zwei Zustände eines einzigen Monats-/Jahresschalters auf einer Karte, nicht zwei Produkte; beide Beträge lauten auf US-Dollar, denn der Preisdienst hinter der Karte liefert auch Preise in australischen Dollar, kanadischen Dollar und Euro. Die Teams-Karte hat gar keinen Schalter; die Enterprise-Karte bietet statt eines Preises eine Demo-Anfrage.

Was man kauft, unterscheidet sich ebenso stark wie der Preis. Bei Einzelabonnements wählt man zwischen Business Skills, Codecademy oder einem Bündel aus beidem; ein Team-Abonnement enthält die vollständige Bibliothek aus sechs Premium-Katalogen: Business, Leadership Development, Technology, Software Development (von Codecademy), Ethics & Legal und Health & Safety. Die Verwaltungsfunktionen sind gleich geschnitten: Single Sign-on, Zuweisungen, Zielgruppenverwaltung, Branding und Auswertung zählen zum Premiumbereich, während das Hochladen eigener Inhalte und die LMS- oder LXP-Integration Enterprise vorbehalten bleiben.

Die Kündigungsbedingungen sind konkret: Das Jahresabonnement lässt sich jederzeit kündigen, es bleibt bis zum Ende der laufenden Periode aktiv, die Karte wird nicht erneut belastet, und wer vor Ende der kostenlosen Testphase kündigt, wird gar nicht belastet. Einen Einzelkauf gibt es nicht: Der Hersteller schreibt, man verkaufe keine Einzelkurse, könne aber ein Abonnement beginnen, um den gewünschten Kurs zu erreichen, und jederzeit kündigen.

Alternativen und Vergleichsmaßstäbe

Am offensten beschreibt der Geschäftsbericht des Betreibers das Wettbewerbsumfeld: Die Märkte für digitales Lernen, für Unternehmens-Lernplattformen und für Kompetenz- und Belegschaftsintelligenz seien wettbewerbsintensiv und entwickelten sich weiter, während Organisationen kompetenzbasierte Personalstrategien und KI-gestützte Betriebsmodelle übernehmen. Eine realistische Auswahlliste mischt daher drei Produktformen: große Inhaltsbibliotheken, die pro Lernendem verkauft werden, Lernplattformen innerhalb breiterer Personalsuiten und spezialisierte Anbieter von Kompetenzintelligenz.

Der nützlichere Vergleich stellt oft zwei Einsatzarten desselben Produkts gegenüber statt zweier Anbieter: Weil vorgefertigte LMS- und LXP-Konnektoren, SAML-SSO, HRIS-Abgleich und ein xAPI-Strom zu einem kundeneigenen Learning Record Store dokumentiert sind, lässt sich Percipio als Kompetenzschicht hinter einer bestehenden Plattform betreiben, statt sie abzulösen – die bisherige Abschlusshistorie bleibt dabei, wo sie ist.

Einschränkungen

  • Downloads lassen sich nicht sperren. Außer PDFs gehen hochgeladene Einzeldateien beim Öffnen direkt auf das Gerät der Lernenden: Die Dokumentation hält fest, dass sich derzeit bei keinem Dateityp der Download verhindern lässt.
  • Unterstützung für Sprachen von rechts nach links bleibt lückenhaft. Die veröffentlichten Sprachhinweise nennen, dass die Oberfläche auf Arabisch beim Ändern der Fenstergröße nicht zu 100 % reagiert und dass die Kurs-App in LX Design Studio Rechts-nach-links-Sprachen noch nicht vollständig unterstützt.
  • Der Zugang über den Chat-Client hängt vom Einstiegsweg ab. Kunden, deren Nutzer Plattforminhalte ausschließlich über das eigene LMS erreichen, können die Skillsoft-Percipio-App für Microsoft Teams derzeit nicht nutzen.
  • Die Kündigung eines Teams-Abonnements ist endgültig. Ist ein Team-Abonnement einmal gekündigt, lässt sich dieser Abonnementtyp nicht erneut starten; die zugehörige Site wird schließlich abgeschaltet, Aktivitätsberichte und Zertifikate müssen also vorher exportiert werden.
  • Abonnements sind nicht erstattungsfähig. Der Lizenzvertrag für Einzel- und Teamabos hält fest, dass Abonnements der Skillsoft-Produkte nicht erstattet werden; eine Kündigung beendet den Zugang lediglich zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums.
  • Es gibt ein festes Wartungsfenster pro Woche. Das wöchentliche Wartungsfenster von Percipio liegt sonntags von 13:00 bis 15:00 Uhr US-Ostzeit; in dieser Zeit erscheint eine Wartungsseite und die Site ist für Kunden nicht erreichbar.
  • Vertragstext und Verkaufsseite widersprechen einander. Die Tarifseite verkauft Teams für Teams mit bis zu 300 Personen, während der Lizenzvertrag für Einzel- und Teamabos festhält, das Produkt werde nur für individuelle Nutzung oder für ein Team von höchstens 50 Personen bereitgestellt und die Nutzung innerhalb der Vereinigten Staaten zu persönlichen Schulungszwecken lizenziert. Beide veröffentlichten Texte stimmen nicht überein, und es wird nicht gesagt, welcher gilt.
  • KI-Ausgaben tragen den Vorbehalt des Herstellers selbst. Der Geschäftsbericht hält fest, das Unternehmen habe KI in viele seiner Produkte und Dienste eingebaut und tue das weiterhin, und KI bringe neue Risiken und Herausforderungen mit sich, die ihren Einsatz und damit das Geschäft beeinträchtigen können – genannt werden verzerrte Trainingsdaten und schädliche generierte Inhalte.

Datenschutz und Rechte an den Daten

Zum Betrieb verlangt Percipio vom Kunden nur eine eindeutige Kennung je lernender Person, sodass ein vorsichtiger Einkauf personenbezogene Daten ganz aus der Plattform heraushalten kann; in der vollen Standardkonfiguration ist eine E-Mail-Adresse Pflicht, Vor- und Nachname sind optional. Für Simulatorgespräche gilt eine eigene Regel: CAISY speichert keine IP-Adressen, erhebt weder Standortdaten noch personenbezogene Informationen, sofern die lernende Person sie nicht selbst eingibt, und keine Daten aus CAISY werden an Dritte weitergegeben oder stehen zum Training irgendeines Modells zur Verfügung.

Die Asymmetrie liegt in den Voreinstellungen: Die Erfassung der Lernendenseite eines simulierten Gesprächs ist für Unternehmen im US-Rechenzentrum standardmäßig eingeschaltet und für Unternehmen im EU-Rechenzentrum standardmäßig ausgeschaltet. Lernende können sie einzeln abschalten, die Administration kann jede KI-Funktion ganz deaktivieren. Die Rechte hängen zudem daran, wer die Lizenz gekauft hat: Der Datenschutzhinweis für Einzelabonnenten gilt nicht für Team-, Enterprise- oder B2B-Nutzer, die an ihren Arbeitgeber verwiesen werden.

Die veröffentlichte Sicherheitsübersicht verzeichnet SOC 2 Type 1 im Dezember 2023, SOC 2 Type 2 im April 2024 und ISO/IEC 27001:2022 im Juli 2025. Barrierefreiheit wird an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) des World Wide Web Consortium (W3C) gemessen.

FAQ

Q1. Kann man als Einzelperson ohne Firma abonnieren?

Ja. Der Individual-Tarif wird online per Karte zu einem veröffentlichten Preis je Platz gekauft, mit 45 Tagen kostenloser Testphase. Der Inhalt beschränkt sich allerdings auf Business-Kompetenzen, den Programmierkatalog oder ein Bündel aus beidem, und Single Sign-on, Zuweisungen und Auswertung sind nicht enthalten.

Q2. Was kostet es?

Die Individual-Karte zeigte bei ausgewählter monatlicher Abrechnung $25 pro Monat und Platz, bei ausgewählter jährlicher Abrechnung $269 pro Jahr und Platz. Teams zeigte $20 pro Monat und Platz, jährlich abgerechnet, für bis zu 300 Plätze; über 300 Plätze wird Enterprise nicht online bepreist.

Q3. Nimmt es SCORM-Inhalte aus anderen Autorenwerkzeugen an?

Ja: SCORM 1.1, SCORM 1.2, SCORM 2004 (1. bis 4. Ausgabe) und AICC, mit höchstens 2 GB je hochgeladener Datei und 200 GB Hosting. Das Hochladen eigener Inhalte gehört allerdings zum Enterprise-Tarif.

Q4. Ersetzt es unser LMS?

Nur wenn Sie es wollen. Vorgefertigte Konnektoren, SAML-Single-Sign-on und ein xAPI-Strom zum eigenen Learning Record Store sind dokumentiert, sodass die Plattform auch hinter einem bestehenden System laufen kann.

Q5. Werden Gesprächsdaten des KI-Simulators zum Modelltraining genutzt?

Die Dokumentation sagt, dass keine Daten an Dritte weitergegeben werden oder zum Training irgendeines Modells zur Verfügung stehen und dass der Simulator keine personenbezogenen Informationen erhebt, sofern die lernende Person sie nicht eingibt. Ob die Lernendenseite zur Produktverbesserung aufbewahrt wird, hängt an einer Einstellung, deren Standardwert sich je nach Region unterscheidet.

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