
Magnific AI Bildgenerator ist der Bildeinstieg der Kreativplattform Magnific, vormals Freepik. Seedream, Nano Banana, Flux, Krea, Grok und das eigene Modell Magnific Precision teilen sich eine Oberfläche, und die Ergebnisse gehen direkt weiter in Bearbeitung, Upscaling und Spaces-Workflows auf einem gemeinsamen Guthaben.
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Wer den Magnific AI Bildgenerator zum ersten Mal öffnet, sollte eine Sache verstanden haben, bevor er das erste Prompt-Feld anklickt: Dies ist kein eigenständiges Text-zu-Bild-Werkzeug, sondern ein Einstiegspunkt in eine vollständige Kreativplattform. Der Generator ist eine Kachel in einem Werkzeugkasten, in dem außerdem Videoerzeugung, Audio, 3D, ein Bildeditor, ein Hintergrundentferner, die Magnific-Upscaler, eine knotenbasierte Arbeitsfläche namens Spaces und eine Bibliothek mit über 250 Millionen lizenzierten Assets liegen. Diese Einordnung entscheidet darüber, ob sich das Abonnement für Sie rechnet — denn Sie bezahlen die gesamte Plattform, auch wenn Sie nur Bilder erzeugen.
Die Umbenennung fand am 28. April 2026 statt. Freepik, der bekannte Anbieter von Stockmaterial, hatte das damals viral gegangene Bild-Upscaling-Werkzeug Magnific übernommen, über etwa zwei Jahre hinweg generative KI durch das gesamte Produkt gezogen und dann den Namen der Übernahme für die kombinierte Plattform gewählt. Das Unternehmen wird von Joaquín Cuenca als CEO geführt und nennt unter seinen Unternehmenskunden Namen wie BBC, Guess, R/GA und Delivery Hero. Über 250 Unternehmensteams arbeiten nach Herstellerangaben mit der Plattform.
Ein Detail der Namensgeschichte sorgt bis heute für Verwirrung, und zwar auch bei Bestandskunden. Der ursprüngliche Upscaler bleibt unter magnific.ai erreichbar und ist ein von der Plattform unter magnific.com getrenntes Abonnement. Wer noch ein altes magnific.ai-Abo besitzt, behält es unverändert; der Anbieter stellt ausdrücklich klar, dass dieses Abonnement ohne Unterbrechung bis zum regulären Ablauf weiterläuft. Sie zahlen also nicht automatisch für die neue Plattform mit, und umgekehrt ist ein neues Plattform-Abo kein Ersatz für die alte Upscaler-Lizenz, solange diese noch läuft. Wer beides braucht, hat vorübergehend zwei Rechnungen.
Die ehrliche Einzeilerbeschreibung lautet damit: Der Magnific AI Bildgenerator ist eine Mehrmodell-Oberfläche für Bilderzeugung, angeschlossen an eine vollständige kreative Produktionsumgebung und über ein einziges Guthabenkonto abgerechnet.
Statt Sie auf ein Hausmodell festzulegen, stellt der Generator hinter demselben Eingabefeld eine ganze Reihe von Fremdmodellen bereit. Die veröffentlichte Modellliste umfasst derzeit deutlich mehr als ein Dutzend Bildoptionen, darunter Seedream 5.0 Pro und Seedream 5.0 Lite, Google Nano Banana 2 in den Varianten 1K, 2K und 4K, Nano Banana Pro, GPT Image 2.0 Mid, Flux.2 Pro und Flux.2 Max, Krea 2, Luma Uni-1.1, Recraft V4.1 Mid, Grok sowie P-image Ideogram 2K High.
Darin liegt das eigentliche strukturelle Argument für das Produkt. Bildmodelle unterscheiden sich erheblich in ihren Stärken: Das eine setzt Typografie sauber, das nächste liefert überzeugende Hauttexturen, ein drittes bewältigt Produktgeometrie ohne verbogene Kanten, und ein viertes hat einen illustrativen Eigenstil, den Sie entweder wollen oder loswerden müssen. Mit einem Aggregator prüfen Sie drei Kandidaten am selben Briefing, ohne drei Abonnements, drei Rechnungsstellen und drei Exportwege zu verwalten. Für Agenturen, deren Beschaffung jeden zusätzlichen Anbietervertrag mit Aufwand bestraft, ist das ein handfester organisatorischer Vorteil und nicht bloß eine Bequemlichkeit.
Neben den Fremdmodellen betreibt die Plattform mit Magnific Precision ein eigenes Bildmodell sowie die Upscaler, denen die Marke ihren Ruf verdankt. Precision kostet 90 Credits pro 2K-Bild. Im Premium-Tarif erhalten Sie die Magnific-Bild- und -Video-Upscaler; ab Premium+ erweitert sich der Anspruch auf Magnific- und Topaz-Upscaler. Ein Magnific Video Upscaler ist im Videobereich gesondert aufgeführt, und der eigenständige Bild-Upscaler wird offiziell mit einer Vergrößerung bis 10K beschrieben. Wer die Ausgangsqualität eines Generierungsmodells nicht ausreizt, sondern eine bereits freigegebene Komposition auf Druckgröße bringen will, arbeitet genau hier — und nicht im Generator.
Bilder enden nicht am Download-Knopf. Die Plattform führt einen Bildeditor für Retusche und Anpassung, einen Hintergrundentferner, den Upscaler und ein Werkzeug zum Ändern des Kamerawinkels, das eine bestehende Aufnahme neu rahmt. Video, Sprachsynthese, Musik und Soundeffekte liegen im selben Werkzeugfach. Für alle, deren Arbeit tatsächlich darin besteht, ein fertiges Asset abzuliefern, statt Muster zu sammeln, ist genau diese Nachbarschaft der Kern des Angebots: Eine Korrektur am Hintergrund kostet keinen neuen Generierungslauf und damit auch keine erneuten Credits.
Spaces ist eine knotenbasierte Arbeitsfläche, auf der ein Team aus einem einmaligen Prompt einen reproduzierbaren Ablauf macht. Der Hersteller beschreibt sie als Umgebung für reproduzierbare Arbeitsabläufe mit konsistenten Ergebnissen: Ideen verzweigen, Versionen vergleichen, Kolleginnen und Kollegen auf derselben Fläche arbeiten lassen. Spaces ist in jedem kostenpflichtigen Tarif enthalten. In der Praxis ist das der Unterschied zwischen einem Werkzeug, mit dem eine Person experimentiert, und einem Werkzeug, das eine Abteilung im Vertretungsfall weiterbedienen kann.
Das Training einer KI-Figur kostet 3.000 Credits pro Figur und sorgt dafür, dass dasselbe Gesicht über eine ganze Kampagne hinweg wiedererkennbar bleibt. Das Kontingent skaliert mit dem Tarif: rund 80 Figuren bei Premium, 200 bei Premium+ und 1.333 bei Pro. Wer schon einmal versucht hat, das Aussehen eines Models allein über Prompttext durch zwanzig Anzeigenvarianten zu tragen, kennt den Punkt, an dem diese Funktion über die kommerzielle Brauchbarkeit der Plattform entscheidet.
Mehr als 250 Millionen lizenzierte Fotos, Vektoren, Icons und Vorlagen liegen neben dem Generator und sind für die kommerzielle Nutzung freigegeben. Weil die Bibliothek Teil derselben Plattform ist, kann ein Stockmotiv unmittelbar als Referenzbild für eine Generierung dienen oder als Hintergrund, auf den ein erzeugtes Motiv montiert wird — ohne Tabwechsel, ohne Zwischenexport und ohne getrennte Lizenzprüfung.
Werbe- und Kampagnenproduktion. Die Plattform positioniert sich für den Weg vom Briefing bis zum finalen Asset ohne Dienstleisterkette. Mehrformatige Kampagnenvarianten, bei denen dasselbe Konzept in einem Dutzend Seitenverhältnissen ausgeliefert werden muss und dabei markenkonform bleiben soll, sind genau der Fall, für den die Modellauswahl in Kombination mit dem Figurentraining gebaut wurde.
Ersatz für Produktfotografie. Produktaufnahmen ohne Studio, Team und Terminplanung werden ausdrücklich als Einsatzzweck genannt. Realistisch funktioniert das am besten, wenn Sie eine echte Produktaufnahme als Referenz einspeisen und die Generierung nur für Umgebung, Lichtstimmung und Saisonvarianten einsetzen. Ein rein aus dem Prompt erzeugtes Produkt weicht in Proportionen und Beschriftung fast immer vom Original ab, und genau daran scheitern solche Bilder in der Rechtsprüfung.
Marken- und Social-Content in großer Stückzahl. Teams mit kontinuierlicher Ausspielung profitieren weniger von der Spitzenqualität eines einzelnen Modells als von Durchsatz und Konsistenz. Hier zahlen sich die gemeinsame Arbeitsfläche und der geteilte Guthabentopf aus, weil nicht jedes Teammitglied eine eigene Lizenz und eine eigene Bilderablage braucht.
Film- und Konzeptarbeit. Storyboards, Figurenentwicklung und Konzeptbilder sind gelistete Anwendungsfälle; der Anbieter zeigt dazu eigene Produktionen. Für Pitch-Unterlagen, in denen eine Bildwelt in wenigen Tagen stehen muss, ist die Kombination aus schneller Exploration und anschließendem Upscaling der praktische Nutzen.
Design und Mockups. Weil Vorlagen, Mockup-Werkzeuge und die Stockbibliothek am selben Ort liegen, dient der Generator häufig als Zulieferer für ein Layout und nicht als Endergebnis. Das erzeugte Bild wandert in eine Vorlage, statt selbst das Deliverable zu sein.
Integration in eigene Produkte und Agenten. Teams, die Bilder innerhalb ihres eigenen Produkts oder einer Agentenschleife erzeugen lassen wollen, nutzen API und MCP und öffnen die Weboberfläche praktisch nie.
Gut geeignet ist die Plattform für Inhouse-Kreativteams und Agenturen mit hohem Ausstoß markenkonformer Bildwelten; für Marketingverantwortliche, die von einem Konzept viele Formatvarianten benötigen; für Designerinnen und Designer, die Modellauswahl wollen, ohne mehrere Abonnements zu verwalten; für Entwicklungsteams, die Bilderzeugung in ein eigenes Produkt einbetten; und für alle, deren Arbeitsablauf tatsächlich Upscaling und Nachbearbeitung erfordert und nicht nur reine Generierung.
Weniger geeignet ist sie für Gelegenheitsnutzer, die eine Handvoll kostenloser Bilder wollen — das kostenlose Kontingent ist der am häufigsten kritisierte Punkt des gesamten Produkts. Ebenfalls schlecht bedient sind Forschende, die das unverfälschte API-Verhalten eines bestimmten Modells brauchen, denn ein Aggregator schiebt zwangsläufig eine Schicht zwischen Sie und die Engine. Und wer ein Budget hat, das ein Abonnement zuzüglich Steuern nicht trägt, sollte gar nicht erst anfangen: Eine dauerhaft kostenlose Stufe in Produktionsqualität existiert nicht. Auch für Teams, die ausschließlich Text zu Bild benötigen und weder Video noch Audio, 3D oder Stockmaterial anfassen werden, ist der Funktionsumfang eher ein Kostenfaktor als ein Vorteil.
Die primäre Oberfläche ist der Browser; eine Installation ist nicht erforderlich, und die Plattform ist damit unabhängig vom Betriebssystem nutzbar. Darüber hinaus stellt Magnific sich über MCP und eine API zur Verfügung, sodass Sie das System aus Clients wie Claude, ChatGPT oder Cursor heraus ansteuern können. Beide Wege ziehen dasselbe Tarifguthaben und werden nicht separat abgerechnet — ein Punkt, der bei der Budgetplanung leicht untergeht, weil API-Nutzung sonst üblicherweise eine eigene Rechnungsstelle ist.
Die API gliedert sich in vier Endpunktfamilien: eine Image API mit Unterstützung mehrerer Referenzbilder, eine Video API für Bild-zu-Video mit Bewegungssteuerung, eine Audio API für Sprachsynthese, Stimmklonung, Lippensynchronisation und Klangerzeugung sowie eine Stock API für die lizenzierte Bibliothek. Editor-Plugins erlauben Generieren, Hochskalieren und Bearbeiten, ohne das gewohnte Gestaltungsprogramm zu verlassen. Jeder kostenpflichtige Tarif führt sowohl „Magnific MCP & plugins" als auch API-Zugriff mit guthabenbasierter Abrechnung als enthaltene Leistung.
Eine Einschränkung steht direkt auf der Preisseite: Für einige neuere Modellfähigkeiten gelten regionale Beschränkungen, und die Nutzung unterliegt der Acceptable Use Policy. Wer aus dem deutschsprachigen Raum heraus plant, sollte diese Einschränkung vor einer Beschaffungsentscheidung an genau den Modellen prüfen, die im Arbeitsablauf tragend sein sollen — und nicht erst nach der Vertragsunterschrift feststellen, dass ein Schlüsselmodell nicht verfügbar ist.
Die Einzelabonnements gliedern sich in drei Stufen. Premium kostet 20 $ pro Monat, Premium+ liegt bei 45 $ pro Monat und Pro bei 280 $ pro Monat. Bei jährlicher Abrechnung sinken diese Beträge auf 14,50 $, 33,75 $ beziehungsweise 210 $ pro Monat; die Preisseite bewirbt die Jahreszahlung als Ersparnis von 25 %.
Das Guthaben wird jährlich und nicht monatlich zugeteilt: 240.000 Credits pro Jahr bei Premium, 600.000 bei Premium+ und 4.000.000 bei Pro, was der Anbieter als bestes Preis-Leistungs-Verhältnis beim Guthaben ausweist. Die Credits sind ein Jahr lang gültig und werden ausdrücklich nicht monatlich zurückgesetzt; nachkaufen können Sie jederzeit innerhalb des Zyklus. Diese Regelung ist für Projektgeschäft günstiger, als es auf den ersten Blick wirkt: Ein Monat ohne Produktion vernichtet kein Kontingent.
Die Kosten pro Bild schwanken erheblich nach Modell und Auflösung. Zu den veröffentlichten Richtwerten zählen Flux.2 Pro in 1K mit 50 Credits, Nano Banana 2 mit 75 Credits in 1K und 2K sowie 150 Credits in 4K, Magnific Precision mit 90 Credits pro 2K-Bild, Krea 2 mit 80 Credits, Luma Uni-1.1 mit 140 Credits und GPT Image 2.0 Mid in 2K mit 400 Credits. Zwischen der günstigsten und der teuersten Option liegt damit der Faktor acht.
Es lohnt sich, das einmal konkret durchzurechnen. Mit dem Premium-Jahresguthaben von 240.000 Credits erzeugen Sie rechnerisch rund 4.800 Bilder mit Flux.2 Pro in 1K, etwa 3.200 Bilder mit Nano Banana 2 in 1K oder 2K, ungefähr 2.666 Bilder mit Magnific Precision in 2K — aber nur etwa 600 Bilder mit GPT Image 2.0 Mid in 2K. Wer zusätzlich Figuren trainiert, zieht pro Figur 3.000 Credits ab, was den Premium-Rahmen auf etwa 80 Figuren begrenzt. Bei Premium+ mit 600.000 Credits verschieben sich diese Zahlen auf rund 1.500 Bilder in der teuersten Kategorie oder 200 trainierte Figuren, bei Pro mit 4.000.000 Credits auf etwa 10.000 teure Bilder beziehungsweise 1.333 Figuren. Vergleichen Sie diese Rechnung mit dem tatsächlichen Ausstoß Ihres Teams, bevor Sie den größten Tarif wählen — der Sprung von Premium+ auf Pro kostet jährlich rund 2.120 $ zusätzlich und lohnt sich erst bei sehr hoher, planbarer Auslastung.
Beim Wort „unbegrenzt" ist Vorsicht angebracht. Unlimited ist kein pauschales Versprechen, sondern gilt ausschließlich für die auf der Preistabelle entsprechend gekennzeichneten Modellstufen. Gekennzeichnet sind unter anderem Seedream 5.0 Pro 2K, Nano Banana 2 in 1K und 2K, Seedream 5.0 Lite 4K, Recraft V4.1 Mid, Grok, Flux.2 Pro 1K und Flux.2 Max 1K. Nicht gekennzeichnet und damit regulär abgerechnet werden GPT Image 2.0 Mid, Krea 2, Luma Uni-1.1, Magnific Precision sowie sämtliche 4K-Stufen. Der Anbieter führt zu dieser Unterscheidung einen eigenen FAQ-Eintrag, was ein guter Hinweis darauf ist, wie häufig sie missverstanden wird.
Für Teams existieren zwei weitere Wege. Business richtet sich an Kreativteams mit gemeinsamem Guthaben, kollaborativen Arbeitsabläufen und Zugriff auf sämtliche Modelle. Enterprise ergänzt vollständige rechtliche Freistellung, Sicherheit auf Unternehmensniveau, unbegrenzte Nutzerzahl, individuelles SSO und ein zugeordnetes Betreuungsteam ab dem ersten Tag.
Zwei Abrechnungsdetails werden leicht überlesen. Erstens verstehen sich die genannten Preise ohne MwSt. und lokale Steuern — der tatsächlich belastete Betrag liegt also über dem Listenpreis, was für deutschsprachige Unternehmen mit Vorsteuerabzug rechnerisch verkraftbar, für Einzelpersonen aber spürbar ist. Zweitens wirbt der Anbieter mit verschlüsselten Transaktionen, einer 30-tägigen Rückerstattungsgarantie und dem Verzicht auf Kündigungsgebühren; Abonnements verlängern sich standardmäßig automatisch, was Sie in der Kalenderplanung berücksichtigen sollten.
Midjourney bleibt der Bezugspunkt für eine ausgeprägte Ästhetik ohne Nacharbeit, ist aber ein einzelnes Modell ohne Editor, ohne weiterführende Upscaling-Kette und ohne Assetbibliothek. Wer den Stil will, kauft ihn dort günstiger; wer die Produktionsumgebung will, findet sie dort nicht.
Adobe Firefly ist der naheliegende Vergleich für Unternehmen, die ohnehin in der Creative Cloud arbeiten. Der Wettbewerb läuft hier über Integration in bestehende Programme und über rechtliche Zusicherungen, nicht über die Breite der Modellauswahl. Für Organisationen mit bestehendem Adobe-Rahmenvertrag ist der Beschaffungsweg oft der entscheidende Faktor, nicht die Bildqualität.
Runway überschneidet sich vor allem im Videobereich und ist als filmorientiertes Werkzeug stärker denn als Bildgenerator mit angeschlossener Stockbibliothek.
Leonardo adressiert eine ähnliche Zielgruppe in der kreativen Produktion, mit eigener Modellauswahl und eigenen Feinsteuerungen, jedoch ohne vergleichbar breiten Werkzeugkasten daneben.
Direkt zu den Modellanbietern gehen — also Flux, Seedream oder einen OpenAI-Bildendpunkt über die jeweils eigene API ansprechen — ist pro Bild in der Regel günstiger und liefert das unverfälschte Modellverhalten. Der Preis dafür: Editor, Upscaling, Assetverwaltung, Figurenkonsistenz und Rechteverwaltung bauen Sie selbst. Für ein Entwicklungsteam mit vorhandener Infrastruktur kann das die richtige Entscheidung sein; für ein Kreativteam ohne Entwicklungskapazität ist es keine.
Die ehrliche Einordnung lautet: Wählen Sie Magnific, wenn der umgebende Arbeitsablauf den Wert ausmacht. Gehen Sie direkt zum Modellanbieter, wenn das rohe Modell den Wert ausmacht.
Eine sinnvolle kostenlose Stufe für produktive Arbeit gibt es nicht. Öffentliche Bewertungen berichten übereinstimmend, dass das kostenlose Kontingent schnell erschöpft ist; die bezahlten Tarife beginnen bei 20 $ pro Monat für Premium. Behandeln Sie jeden kostenlosen Zugang als kurze Probephase und nicht als dauerhafte Option. Wenn Sie das Produkt seriös gegen Wettbewerber testen wollen, kalkulieren Sie einen bezahlten Monat als Evaluierungskosten ein — dank der 30-tägigen Rückerstattungsgarantie und der fehlenden Kündigungsgebühren ist das Risiko begrenzt.
Ja. Der Anbieter erklärt, dass Ihnen alles gehört, was Sie erzeugen, dass er niemals mit Ihren Daten trainiert und dass die Ausgabe mit einer vollständigen kommerziellen KI-Lizenz versehen ist. Premium+ und Pro enthalten zusätzlich Musikrechte, und unter den Tarifvorteilen ist außerdem eine Merchandising-Lizenz aufgeführt. Für die Vertragsgestaltung mit Kunden ist relevant, dass diese Rechte an den Tarif gebunden sind — prüfen Sie also vor der Auslieferung, welche Stufe während der Produktion aktiv war.
Ausschließlich diejenigen Kombinationen aus Modell und Auflösung, die auf der Preistabelle ausdrücklich als unbegrenzt gekennzeichnet sind — beispielsweise Nano Banana 2 in 1K und 2K, Flux.2 Pro 1K, Grok und Recraft V4.1 Mid. Höhere Auflösungen wie 4K sowie Premiummodelle wie GPT Image 2.0 Mid, Krea 2, Luma Uni-1.1 und Magnific Precision verbrauchen in jedem Tarif Credits. Prüfen Sie die Kennzeichnung immer am konkreten Modell und an der konkreten Auflösung, nicht am Modellnamen allein.
Jeder Tarif enthält eine jährliche Guthabenzuteilung: 240.000 Credits bei Premium, 600.000 bei Premium+ und 4.000.000 bei Pro. Die Credits sind ein Jahr gültig und werden nicht monatlich zurückgesetzt; nachkaufen können Sie jederzeit. Jede Generierung zieht den veröffentlichten Betrag für das jeweilige Modell in der jeweiligen Auflösung ab, sofern sie nicht unter eine Unlimited-Kennzeichnung fällt. Weil die Zuteilung jährlich erfolgt, ist ungleichmäßige Auslastung unproblematisch — ein produktionsfreier Monat verfällt nicht.
Nicht ganz. Der ursprüngliche Upscaler läuft unter magnific.ai als eigenständiges Abonnement weiter, während magnific.com die vollständige Plattform bezeichnet, die den Namen Magnific nach der Umbenennung von Freepik im April 2026 übernommen hat. Bestehende magnific.ai-Tarife laufen ohne Unterbrechung bis zum Ablauf weiter. Wenn Sie also glauben, für dasselbe zweimal zu zahlen, prüfen Sie zuerst, unter welcher Domain Ihr Abonnement geführt wird.
Ja. Es stehen Image API, Video API, Audio API und Stock API zur Verfügung, außerdem MCP-Unterstützung, mit der Sie Magnific aus Clients wie Claude, ChatGPT oder Cursor aufrufen. Sowohl API- als auch MCP-Nutzung greifen auf dasselbe Tarifguthaben zu. Für die Kostenkontrolle heißt das: Ein Agent, der in einer Schleife Bilder erzeugt, verbraucht dasselbe Kontingent wie ein Mensch in der Weboberfläche — nur schneller.
Über trainierte KI-Figuren zu je 3.000 Credits, mit tarifabhängigen Kontingenten von rund 80 Figuren bei Premium, 200 bei Premium+ und 1.333 bei Pro. Trainieren Sie die Figur, bevor die Kampagne freigegeben wird; ein nachträglicher Umbau bereits abgenommener Motive ist teurer als die vorausschauende Anlage.
Der Anbieter weist DSGVO-Konformität sowie ISO/IEC 27001 und SOC 2 aus, dazu Administrationsfunktionen für Nutzer, Berechtigungen, Guthaben und Modellzugriff über ein zentrales Dashboard, rechtliche Freistellung im Enterprise-Tarif und die erklärte Zusage, nicht mit Kundendaten zu trainieren. Für den deutschsprachigen Raum sind vor allem die DSGVO-Aussage, die Zertifizierungen und die Aussage zum Modelltraining die Punkte, die eine Datenschutzabteilung prüfen wird. Klären Sie zusätzlich die regionalen Beschränkungen einzelner Modelle sowie die Frage der Auftragsverarbeitung, bevor Sie eine Freigabe erteilen.
Neben dem knappen kostenlosen Kontingent ist die praktische Reibung die Kostenvorhersage. Weil die Credit-Kosten pro Bild zwischen Modellen und Auflösungen um eine Größenordnung schwanken, verbrauchen Teams ohne geplante Modellwahl ihr Guthaben deutlich schneller als erwartet. Die Gegenmaßnahme ist organisatorisch und nicht technisch: eine verbindliche Absprache, welches Modell für Exploration und welches für Auslieferung verwendet wird.
Auf G2 erreicht Magnific eine Bewertung von 4,7 von 5 bei mehr als 290 Rezensionen. Positiv hervorgehoben werden regelmäßig die Detailverstärkung beim Hochskalieren, die Steuerbarkeit von Kreativität und Detailgrad sowie die Ergebnisse bei Porträts, Illustrationen, Produktaufnahmen und Konzeptbildern. Die wiederkehrende Kritik betrifft das kostenlose Kontingent. Wenn Sie Bewertungen als Entscheidungsgrundlage heranziehen, achten Sie auf das Datum: Viele Texte beziehen sich noch auf die Zeit vor der Umbenennung und beschreiben ein Preismodell, das so nicht mehr gilt.