ki-bewerbungsfoto (so lautet die Marke in der Kopfzeile; die englischsprachigen Seiten führen dasselbe Angebot als AI Headshot) erzeugt Business-Porträts aus Fotos, die Sie hochladen. Die Nutzungsbedingungen benennen den Umfang nüchtern: Es handelt sich um eine Plattform, die auf Basis der vom Nutzer hochgeladenen Fotos mit generativer künstlicher Intelligenz professionelle digitale Porträts erzeugt. Outfit und Hintergrund entstehen in der Generierung selbst, also kein Termin, kein Kleidungsbudget, kein Weg ins Studio. Das Angebot tut nur dieses eine, wird als einmaliges Paket statt als Abonnement verkauft und bringt kostenlose Hilfsmittel mit: Zuschnitt im Browser, ERAS-Fotoprüfung und Größenübersicht.
Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung und Erstattungsrichtlinie nennen denselben Anbieter: Liang Zhang, 801-3, Building 2, Guanggu Zongbu Shidai, Donghu High-Tech Zone, Wuhan 430000, China. Das wiegt hier schwer, denn das Produkt wendet sich an ein deutschsprachiges Publikum und wirbt mit DSGVO-Konformität, während die benannte verantwortliche Stelle außerhalb der EU sitzt.
Das Impressum ist noch weniger fertig. Dort stehen an der Stelle des Betreibernamens weiterhin nicht ausgefüllte Vorlagenklammern: Das Angebot wird als von „[Ihr Name / Projektleitung]“ kommend geführt, und als inhaltlich verantwortlich ist „[Liang zhang]“ in eckigen Klammern eingetragen.
Ein Verzeichnis für unabhängige Produktstarts führt es mit Veröffentlichung im September 2026, mit einer Stimme und ohne geschriebene Bewertung; auf einer großen Plattform für Produktstarts und Bewertungen meldet die Suche nach diesem Slug, dass kein Produkt gefunden wurde. Alles Weitere stützt sich auf die Seiten des Betreibers selbst.
Der kostenlose Generator ist eng zugeschnitten, aber vollständig: Er macht aus einem Selfie ein professionelles Bewerbungsfoto, ohne Zahlung und ohne Registrierungsformular, die Generierung dauert in der Regel etwa eine Minute, und das Ergebnis hat Studioqualität.
Der Zuschnitt verzichtet bewusst auf KI. Er läuft vollständig im Browser, das Foto wird weder an einen Server gesendet noch gespeichert, und es entstehen fünf feste Formate, von 413 × 531 px bei 300 DPI für 35 × 45 mm bis zum quadratischen Profilbild mit 1000 px.
Die ERAS-Prüfung ist der Sonderweg für Facharztbewerbungen. Sie prüft das Foto auf Maße, Auflösung, Dateigröße, Kleidung und Hintergrund und schneidet es dann entweder direkt auf 375 x 525 px zu oder schickt es durch einen KI-Durchgang, der Alltagskleidung automatisch durch einen dunklen Anzug mit weißem Hemd ersetzt und unruhige Hintergründe durch das von ERAS empfohlene einfarbige Hellgrau austauscht.
Auf der Verwaltungsseite liegt die Reihenfolge fest: Teams anlegen, Beschäftigte einladen, das Erscheinungsbild freigeben, den Fortschritt verfolgen, Fotos nachbestellen, Plätze freigeben. Ein Abrechnungsdetail sollte man vorher kennen: Ein Platz gilt erst als belegt, sobald die Aufnahme dieser Person begonnen hat, sodass eine ganze Abteilung eingeladen werden kann, bevor alle Plätze gekauft sind — und wer jemanden entfernt, gibt dessen Platz für eine Neueinstellung frei.
Die Einstiege bilden jeweils eine eigene Bewerbungssituation ab.
Für Einzelpersonen gibt es keine Stufenleiter, sondern ein einziges einmaliges Paket.
| Option | Ausgewiesener Preis | Enthalten |
|---|---|---|
| Kostenloser Durchlauf | Kostenlos | Ein Ergebnis je Generierung, Hintergrund und Outfit vom Generator bestimmt, ohne Zahlung und ohne Registrierung |
| Bewerbungsfoto-Paket | $9.90 | 40 Fotos in hoher Auflösung, mehrere professionelle Stile, sofortiger Download |
| Teamplatz | ab $19.00 | 24 Fotos in der ersten Sitzung und bis zu 16 weitere je Person, einmalig, Mengenrabatt |
Die Preisseite zeigt $9.90 hinter einer Auswahl zwischen USD und EUR; der Eurobetrag wurde bei dieser Erfassung nicht dargestellt, deshalb steht hier keine Euroangabe. Die Unternehmensseiten bestätigen: Alle Preise sind in US-Dollar (USD) ausgewiesen, die deutsche Fassung wird in Euro abgerechnet.
| Plätze | Rabatt | Preis je Person |
|---|---|---|
| 1–4 | — | $19.00 |
| 5–24 | 20 % Rabatt | $15.20 |
| 25–49 | 25 % Rabatt | $14.25 |
| 50–99 | 30 % Rabatt | $13.30 |
| 100–199 | 35 % Rabatt | $12.35 |
| 200–499 | 40 % Rabatt | $11.40 |
| ab 500 | 45 % Rabatt | $10.45 |
Hinter diesen Zahlen stehen zwei Mechanismen. Plätze sind ein einmaliger Kauf ohne Abonnement und ohne Ablauf, wodurch der Preis je Person zu echten Stückkosten wird. Credits verfallen dagegen sehr wohl: gekaufte Credits sind 180 Tage gültig, Credits aus dem Registrierungsbonus 30 Tage, sodass ein „für später“ gekauftes Paket eine Frist trägt, die in der Preistabelle fehlt.
Bei den Prüfungen dieser Runde auf Startplattformen, Bewertungsplattformen, Werkzeugverzeichnissen und in der Fachpresse ist kein unabhängiger Vergleich mit konkurrierenden Produkten aufgetaucht; die deutschsprachigen Vergleichsartikel, die hier weit oben stehen, stammen von konkurrierenden Anbietern von Bewerbungsfotos. Vorhanden ist allein der Dreiwegevergleich des Betreibers.
| Weg | Fotos | Gestaltungsspielraum | Zeitbedarf | Kosten |
|---|---|---|---|---|
| Kostenloser Durchlauf | Ein Ergebnis je Generierung | Vom Generator bestimmt | Etwa eine Minute | Keine |
| Bezahltes Paket | Mehrere Varianten zur Auswahl | Hintergrund und Outfit wählbar | Etwa eine Minute je Durchgang | Einmalpreis je Paket |
| Fotostudio | Eine Auswahl aus dem Termin, nach Absprache | Vor Ort oder im Studio | Termin und Anfahrt, Tage Vorlauf | Je nach Anbieter und Stadt |
Die beiden KI-Wege unterscheiden sich im Spielraum, nicht im Tempo: Der kostenlose Durchlauf liefert ein Ergebnis je Generierung, wobei Hintergrund und Outfit der Generator bestimmt, während das bezahlte Paket mehrere Varianten zur Auswahl liefert und Hintergrund sowie Outfit wählbar macht.
Die Studiospalte trägt einen Vorbehalt, den die meisten Anbietervergleiche weglassen: Sie sei allgemeine Information, Preise und Abläufe unterschieden sich je nach Anbieter und Stadt, und der Betreiber führt ausdrücklich keine Vergleichszahlen an, die er nicht belegen kann. Das ist eine faire Grundlage für die Wahl zwischen KI und Studio, nicht zwischen diesem Dienst und einem anderen KI-Generator. Dafür vergleichen Sie, was dieser Dienst offenlegt und die Konkurrenz oft verschweigt: ob Credits verfallen, ob die Erstattung am Download oder an der verstrichenen Zeit hängt und ob eine verantwortliche Stelle in der EU benannt ist.
Die Preiskarte wirbt mit einer hundertprozentigen Zufriedenheitsgarantie, die Seite zum Lebenslauffoto verspricht bei Unzufriedenheit eine hundertprozentige Geld-zurück-Garantie. Die Erstattungsrichtlinie ist enger: Eine Erstattung kann gewährt werden, wenn ein nachweisbarer technischer Fehler auf der Plattform vorliegt, wenn Sie keines der erzeugten Fotos heruntergeladen haben und wenn Sie sich innerhalb von 3 Tagen nach Bereitstellung der Ergebnisse melden. Anschließend schließt sie eine Erstattung ausdrücklich aus, falls Ihnen der persönliche Stil oder die künstlerische Deutung der KI nicht zusagt. Beide Aussagen lassen sich nicht zugleich wörtlich lesen; die Seiten sind widersprüchlich, und als erstes Entgegenkommen wird nicht Geld, sondern ein kostenloser zweiter Durchgang angeboten.
Von der KI erzeugte Bilder sind algorithmische Deutungen; weder eine hundertprozentige Ähnlichkeit mit der abgebildeten Person noch die Akzeptanz durch Dritte für bestimmte berufliche Zwecke wird zugesichert. Die Qualität hängt stark von Qualität und Vielfalt der hochgeladenen Ausgangsfotos ab — der Grund, zuerst den kostenlosen Weg zu gehen. Auch die kostenlosen Werkzeuge gehen bei der Konformität auseinander: Der Zuschnitt führt keine biometrische Prüfung durch und bescheinigt keine amtliche Konformität, während die ERAS-Seite erklärt, der Dienst garantiere, dass das Foto für die Facharztbewerbung den strengen Vorgaben der ERAS-Richtlinien entspricht.
Der Abschnitt zum Ablauf verspricht hochwertige professionelle Bewerbungsfotos in 90 Sekunden, die FAQ nennt weniger als eine Minute, und die Kennzahlenleiste derselben Startseite zeigt „2h“ mit dem Zusatz, das sei besonders schnell. Sie weist zudem 58,725+ zufriedene Kundinnen und Kunden sowie 96 % Zufriedenheit aus, ohne Messzeitraum und ohne Quelle.
Die Datenschutzerklärung wird an der entscheidenden Stelle konkret: Der Betreiber nutzt Ihre Fotos nicht, um seine allgemeinen KI-Modelle zu trainieren. Die Speicherung ist begrenzt statt null — Originalfotos werden kurz nach Abschluss der Generierung von den GPU-Servern gelöscht, spätestens nach 30 Tagen zur Qualitätssicherung. Übermittlungen in Länder außerhalb der EU beziehungsweise des EWR sollen nur mit ausdrücklicher Einwilligung, zur Erfüllung vertraglicher Pflichten oder auf Grundlage geeigneter Garantien nach Art. 46 DSGVO erfolgen.
Die FAQ auf der Startseite sagt etwas Stärkeres: Der Betreiber speichere die hochgeladenen Fotos nicht. Eine Aufbewahrung von bis zu 30 Tagen und „wir speichern nicht“ sind nicht dieselbe Aussage, und die Seite veröffentlicht beides.
Auf dem dokumentierten Weg genügt eines, auch wenn Aufmacher und Produktmenü mehrere verlangen — die Uploadmaske nimmt entsprechend mehr an.
Ja, und es ist eine vollständige Funktion statt einer Vorschau: keine Zahlungsdaten, kein Passwort, keine E-Mail-Bestätigung, Generierung in etwa einer Minute und eine Bilddatei zum Herunterladen — ein Ergebnis, dessen Hintergrund und Outfit der Generator wählt.
Ja, und zwar nach zwei verschiedenen Fristen. Gekaufte Credits sind 180 Tage gültig, Credits aus dem Registrierungsbonus 30 Tage. Bei Teamplätzen ist es anders: einmaliger Kauf, kein Ablauf.
Nicht allein wegen des Geschmacks. Die Richtlinie schließt Erstattungen aus, die sich auf den persönlichen Stil oder die künstlerische Deutung der KI stützen, und verlangt, dass Sie keines der erzeugten Fotos heruntergeladen und sich innerhalb von 3 Tagen an den Support gewandt haben.
Die Datenschutzerklärung verneint das und hält fest, dass Originaluploads kurz nach der Generierung gelöscht werden, spätestens nach 30 Tagen. Die FAQ der Startseite behauptet, die Fotos würden überhaupt nicht gespeichert — das geht weiter, als die Erklärung trägt.
Behandeln Sie die Frage als offen. Der Zuschnitt liefert nur Format und Bildausschnitt, und die Nutzungsbedingungen schließen jede Zusicherung der Annahme durch Dritte aus. Prüfen Sie die Vorgaben der ausstellenden Behörde selbst.