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Heidi

Heidi macht aus Sprechstunden strukturierte Notizen, Briefe und Vorschläge für Abrechnungscodes und ergänzt sie um Heidi Evidence für klinische Fragen mit Quellenangaben. Der Gratis-Plan transkribiert unbegrenzt, Patientendaten liegen in der Region des Behandlers.

GesundheitProduktivitätKI-Assistent#Kostenlos#Vorlagen#Medizinische KI
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Veröffentlicht
22. Sept. 2026
Domain
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Was ist Heidi?

Heidi (auch unter dem Namen Heidi Health vermarktet) ist ein KI-Medizin-Scribe und klinischer Assistent für approbierte Behandler. Heidi transkribiert Sprechstunden, erstellt strukturierte Notizen und vereinfacht klinische Abläufe; das Unternehmen präsentiert es inzwischen als „KI-Care-Partner“ statt nur als Scribe. Dazu kommen Heidi Evidence für klinische Fragen mit Quellen, Diktat, ein tragbares Mikrofon und ein KI-Sprachassistent für Telefonate.

Gegründet wurde das Unternehmen in Melbourne, Australien. Laut einem Technologie-Nachrichtenbericht vom Oktober 2025 wurde Heidi Health 2021 gegründet, brachte Anfang 2024 die ersten Produkte heraus und hatte nach einer von Point72 Private Investments angeführten Series B über 65 Millionen US-Dollar insgesamt 96,6 Millionen US-Dollar eingeworben.

Heidi wird als Unterstützung für Verwaltungsarbeit verkauft, und die Nutzungsbedingungen stellen klar, dass es weder ein Medizinprodukt noch eine ärztliche Beratung darstellt. Aussagen zu Genauigkeit und Compliance weiter unten sind Herstellerangaben, sofern kein anderer Quellentyp genannt wird.

Kernfunktionen

Scribe und ambiente klinische Dokumentation

  • Live-Transkription: Heidi Scribe transkribiert Sprechstunden in mehr als 110 Sprachen, gliedert Notizen im Format des Behandlers und erzeugt Überweisungsbriefe sowie Patienteninformationen.
  • Nach dem Termin: Fertige Notizen gehen per Klick in die elektronische Patientenakte (EHR), Codes und Aufgaben werden automatisch übernommen.
  • Zusätzlicher Kontext: Weiterer Kontext lässt sich hochladen oder eintippen, ebenso eine anderswo aufgenommene Audiodatei zur Transkription.
  • Vorlagen: Notizen folgen Standardformaten wie SOAP, DAP und BIRP oder Vorlagen aus der Template Community, die das Medical-Knowledge-Team auf Genauigkeit und klinischen Nutzen prüft.
  • Codevorschläge: Nach jedem Termin liefert Heidi eine Liste vorgeschlagener Abrechnungscodes.

Das ist ambiente klinische Dokumentation: Heidi hört in der Sprechstunde zu, entwirft danach, und der Behandler überarbeitet. Laut Heidi werden persönliche Identifikatoren entfernt, bevor eine Sitzung verarbeitet wird.

Heidi Evidence

Heidi Evidence beantwortet klinische Fragen auf Basis kuratierter Quellen und liefert Zitate, die der Behandler öffnen kann.

  • Zwei Modi: Über die Seitenleiste arbeitet Evidence unabhängig von Patientensitzungen; außerhalb des Vereinigten Königreichs und der EU auch während der Sprechstunde in Ask Heidi.
  • Patientenkontext: Eine mit einem Patienten verknüpfte Evidence-Sitzung stützt sich auf dessen letzte drei Scribe-Termine; die Verknüpfung muss vor der ersten Nachricht erfolgen.
  • Partnerquellen: Zu den Premium-Partnerinhalten zählen derzeit HealthPathways (AU, NZ), BMJ Best Practice (AU, CA, UK) und Vidal (DE, FR, ES).
  • Rechner: Gängige Scores wie CHA₂DS₂-VASc berechnet ein eigener Rechner, der seine Logik nach Möglichkeit anzeigt.

In der Sitzung liest Evidence Angaben wie Alter, Begleiterkrankungen und aktuelle Medikation aus der Notiz; über die Seitenleiste muss der Behandler diesen Kontext selbst liefern.

Dictate, Ask Heidi und Comms

  • Dictate: läuft in der Desktop-App unter Windows und Mac per Tastenkürzel und kann Scribe-Notizen per Sprache bearbeiten.
  • Ask Heidi: der eingebaute KI-Assistent zum Bearbeiten von Notizen, Erstellen von Dokumenten und Beantworten von Fragen.
  • Comms: ein KI-Sprachassistent für eingehende und ausgehende Anrufe zu Verwaltungszwecken; laut Nutzungsrichtlinie ist er nicht für Notfälle und nicht für medizinische Beratung gedacht.

Ein Technologie-Nachrichtenbericht zitiert den CEO: Heidi habe ein eigenes KI-Modell entwickelt und baue zugleich auf Modellen wie Gemini auf.

Heidi Remote

Heidi Remote ist ein 21 Gramm schweres tragbares Mikrofon, das vollständig offline arbeitet und auf dem Gerät verschlüsselt. Es nimmt nur auf, wenn der Nutzer die Aufnahme startet, zeigt währenddessen eine sichtbare LED und löscht das verschlüsselte Audio, sobald es mit der Heidi-Plattform synchronisiert ist.

Anleitung

Eine Sprechstunde dokumentieren

  1. Klären Sie zuerst die Einwilligung. Die Bedingungen verlangen die Einwilligung des Patienten zur Weitergabe von Informationen an Heidi, wo die Rechtsordnung es vorschreibt; eine Erinnerung lässt sich in den Einstellungen aktivieren.
  2. Drücken Sie zu Beginn Start transcribing und am Ende Stop transcribing; Heidi erstellt dann die Notiz und etwaige weitere Dokumente.
  3. Wählen Sie eine Standardvorlage oder eine Vorlage aus der Template Community.
  4. Prüfen Sie den Entwurf am vollständigen Transkript. Ask Heidi beantwortet Fragen zur Sitzung, etwa welche Medikamente der Patient nach eigener Aussage aktuell nimmt.
  5. Übertragen Sie die Notiz in die Patientenakte und löschen Sie die Sitzung manuell oder automatisch nach dem eingestellten Intervall.

Evidence eine Frage stellen

  1. Öffnen Sie Evidence über die Seitenleiste oder verknüpfen Sie zu Beginn eines neuen Evidence-Chats einen Patienten oder eine Scribe-Sitzung.
  2. Nennen Sie Patientengruppe, Versorgungssetting und die anstehende Entscheidung; laut Hilfe-Center liefert mehr Kontext bessere Antworten.
  3. Prüfen Sie die Zitate im Text und den Abschnitt „References“, der alle tatsächlich verwendeten Quellen auflistet.

Anwendungsfälle und Beispiele

Diese Beispiele stammen von Heidis eigenen Seiten; die Ergebniszahlen sind daher Herstellerangaben.

  • Gesundheitssysteme: Laut Heidi erreichte Beth Israel Lahey Health mit mehr als 6.000 Behandlern in 14 Kliniken und 175 Hausarztpraxen eine Zufriedenheit mit den Notizen von 89 % und 74 % weniger Verwaltungsarbeit nach Feierabend.
  • Britische Primärversorgung: Der Rollout bei der Modality Partnership wird als Einsatz mit mehr als 360 Hausärzten und als größter Einsatz ambienter KI in der britischen Primärversorgung beschrieben.
  • Tierarztpraxen: Heidi erstellt SOAP-Notizen, Entlassberichte und eigene Vorlagen für jede Tierart, und Evidence liefert während der Behandlung tierartbezogene Antworten.
  • Stationen und Hausbesuche: Heidi Remote zielt auf Klinikvisiten, mobile Gesundheitsfachkräfte sowie ländliche Einsätze und Altenpflege-Besuche, bei denen das WLAN ausfällt.

Für wen ist es

Heidi richtet sich an Versorgende, nicht an Patienten: Die Bedingungen beschreiben es als Unterstützung bei Gesundheitsleistungen durch einen zugelassenen Arzt.

  • Einzelpraxen: Der Free-Plan ist ein voll nutzbarer Scribe ohne ablaufende Testphase.
  • Studierende und Weiterbildungsassistenten: Der volle Clinician-Plan ist für Studierende und Auszubildende in Medizin, Pflege und Gesundheitsfachberufen kostenlos; der Status wird jährlich überprüft.
  • Teams und Gesundheitssysteme: Geteilte Vorlagen, Assistenzplätze, SSO und EHR-Integration gehören zum Team-Tarif, der über den Vertrieb läuft.
  • Tierärzte: Es gibt eigene veterinärmedizinische Vorlagen, und die Evidence-Antworten berücksichtigen die Tierart.

Weniger geeignet ist Heidi für Behandler im Vereinigten Königreich und in der EU, die wollen, dass Evidence die laufende Sitzung liest, für Einkäufer, die einen veröffentlichten Team-Preis pro Platz brauchen, und für alle, die diagnostische Vorschläge suchen: Die Nutzungsrichtlinie verbietet, Heidi zu Differenzialdiagnosen zu drängen.

Plattformen

  • Web: läuft in aktuellen Chromium-Browsern wie Chrome und Edge.
  • Desktop: Die Apps für Windows und macOS, Version 2.12.0 vom 17. September 2026, nehmen Telemedizin-Audio direkt aus dem Anruf auf und erlauben Diktate überall auf dem Bildschirm.
  • iOS: „Heidi — AI Care Partner“ in der Kategorie Medizin setzt iOS 17.0 oder neuer voraus und zeigte bei einer Erfassung im US-App-Store im September 2026 eine Bewertung von 4,7 aus 2.532 Bewertungen.
  • Android: Bei der Erfassung am 21. September 2026 zeigte der Google-Play-Eintrag 4,7 Sterne aus 1,89 Tsd. Rezensionen und mehr als 50 Tsd. Downloads.
  • Systemanforderungen: Windows 10 oder neuer bzw. macOS 13.1 oder neuer, mit mindestens 10 Mbps Bandbreite.

Die Seite zu den Systemanforderungen kündigt mobile Apps noch als „bald verfügbar“ an, während die Download-Seite schon auf beide Stores verlinkt. Unter iOS gibt es Evidence noch nicht in der Sitzung, und die Quellensteuerung fehlt.

Als wichtigste Integrationen stellt Heidi Epic und Oracle Cerner heraus; die Integrations-FAQ nennt außerdem Athenahealth, Gentu, MedicalDirector, MediRecords, Best Practice, Halaxy, Semble, Cliniko, Nookal, CareStack und PracticeQ. Office-Konnektoren gibt es für Gmail, Outlook, Google Drive, OneDrive und SharePoint, eClinicalWorks wird über Vim angebunden.

Preise

TarifAngezeigter Preis (USA)TestWas er hinzufügt
Free$0Dauerhaft kostenlosUnbegrenzte Transkription und Notizen mit Standardvorlagen, Evidence mit Quellen, 10 Aktionen pro Monat für erweiterte Funktionen
Clinician$110 pro Nutzer und Monat, jährliche Abrechnung14 Tage kostenlos testenUnbegrenzte erweiterte Vorlagen, Dokumente und Ask Heidi sowie Evidence im Termin mit Live-Vorschlägen
Teams (im Hilfe-Center: Practice)Individuell (Vertrieb kontaktieren)14-tägiger Test laut Hilfe-CenterTeam-Vorlagen, Sitzungsfreigabe, Assistenzplätze, SSO und EHR-Integration

Die US-Preisseite öffnet mit jährlicher Abrechnung. Die eingebettete Preiskonfiguration nennt für Clinician $150 monatlich und $110 bei jährlicher Abrechnung, also $480 Ersparnis im Jahr, jeweils zuzüglich anfallender Umsatzsteuer.

Im Free-Plan teilen sich erweiterte Funktionen 10 Aktionen pro Monat; danach funktionieren Notizen mit Standardvorlagen und Evidence über die Seitenleiste weiter.

Andere Währungen haben eigene Beträge: Dieselbe Konfiguration nennt für Clinician im Vereinigten Königreich £70 monatlich oder £55 jährlich und im Euroraum 80 € bzw. 60 €. Heidis KI-Informationsseite beschreibt einen Practice-Plan für etwa $130 pro Nutzer und Monat, während die US-Konfiguration den Team-Tarif als individuell ausweist; die beiden Seiten stimmen nicht überein.

Abonnements sind jederzeit kündbar, der Zugang bleibt bis zum Ende des Abrechnungszeitraums. Laut Bedingungen erstattet Heidi angebrochene Zeiträume nicht, außer in genannten Fällen, etwa wenn Heidi das Produkt vom Markt nimmt.

Heidi Remote wird separat verkauft: US$299.25 auf der US-Hardwareseite, neben einem durchgestrichenen Preis von US$399, zuzüglich Umsatzsteuer.

Heidi-Alternativen im Vergleich

Ein Technologie-Nachrichtenbericht nennt DeepScribe, Ambience Healthcare und Abridge als weitere Unternehmen im Bereich medizinischer Scribes. Drei Alternativen unterscheiden sich von Heidi bei Preis und Ausrichtung:

  • Freed: Self-Service-Tarife ab $39/Monat; die Stufe Starter erlaubt bis zu 40 Notizen pro Monat, und Assistenzärzte, Studierende und Auszubildende erhalten über ein Pilotprogramm kostenlosen Zugang. Heidis Free-Plan begrenzt Notizen mit Standardvorlagen dagegen nicht.
  • Lyrebird Health: ein australischer Scribe, dessen Lösung im Bp-Premier-Abonnement enthalten ist, was für Praxen zählt, die Bp Premier bereits nutzen.
  • Abridge: auf führende große Unternehmens-Gesundheitssysteme ausgerichtet, mit KI-gestützter klinischer Dokumentation und abrechenbarer Dokumentation auf einer Plattform.

Einschränkungen

Klinische Verantwortung und regulatorischer Status

  • Keine ärztliche Beratung: Laut Bedingungen dient Heidi ausschließlich der Unterstützung administrativer Abläufe; alle endgültigen Entscheidungen über Diagnose, Beratung und Behandlung trifft der Behandler.
  • Mögliche Fehler: Die Bedingungen warnen, dass KI-Ergebnisse unter Umständen ungenau, unvollständig oder unangemessen sein können und vor der Verwendung manuell zu prüfen sind.
  • Verbotene Eingaben: Die Nutzungsrichtlinie untersagt Versuche, Heidi eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung zu entlocken, einschließlich der Aufforderung zu Differenzialdiagnosen.

Der regulatorische Status hängt vom Land ab. Heidis Bedingungen erklären, dass das Produkt kein Medizinprodukt ist. Im Vereinigten Königreich führt das öffentliche Produktregister der MHRA für Heidi Health Ltd ein registriertes allgemeines Medizinprodukt der Klasse I unter dem Begriff „Digital dictation system“ (digitales Diktiersystem) und dem Markennamen „Heidi Health“, angelegt im Februar 2025; Heidis britischer Blog beschreibt dies als Klasse-I-Registrierung für die Zusammenfassungsfunktion. Der Registereintrag enthält nur Klasse und Status und keinerlei Genauigkeitsdaten. Für Australien zitiert ein Bericht vom April 2026 den CEO mit der Aussage, Heidi habe damals keine Funktionen gehabt, die es nach der Definition der TGA zu einem Medizinprodukt machen würden.

Evidence nach Region

  • Vereinigtes Königreich und EU: Evidence funktioniert nur außerhalb von Sitzungen und kann den laufenden Termin nicht lesen.
  • Nutzung in der Sitzung mit Free: In anderen Regionen ist Evidence in der Sitzung im Free-Plan auf 10 Nutzungen pro Monat begrenzt.
  • Widersprüchlicher Store-Text: Laut Google-Play-Eintrag ist Evidence in der EU und im Vereinigten Königreich derzeit nicht verfügbar, was weiter geht als das Hilfe-Center.
  • Keine Antwort heißt nicht keine Evidenz: Laut Nutzungsrichtlinie ist eine fehlende Antwort von Evidence keine Bestätigung dafür, dass es keine Forschung zum Thema gibt.

Nutzungsgrenzen und Beta-Funktionen

Heidi kann die Rate begrenzen oder Anfragen deckeln, wenn es eine Nutzung für unangemessen hält. Die Übersetzungsfunktion ist in der Beta-Phase und nur für Behandler gedacht, die Eingabe- und Ausgabesprache fließend beherrschen.

Datenschutz, Speicherung und Modelltraining

  • Audio: Audio wird standardmäßig nicht gespeichert und nach der Transkription verworfen; einzige Ausnahme ist die mobile Offline-Nutzung, bei der es lokal zwischengespeichert wird, bis das Gerät wieder online ist.
  • Aufbewahrung: Transkripte und Notizen bleiben gespeichert, bis sie gelöscht werden. Die automatische Löschung lässt sich auf 1 bis 90 Tage einstellen; lässt ein Team sie deaktiviert, werden Daten unbegrenzt gespeichert. Gelöschtes lässt sich nicht wiederherstellen.
  • Speicherort: Für Nutzer in Australien, dem Vereinigten Königreich, den USA, der EU und Kanada werden personenbezogene Daten in der jeweiligen Rechtsordnung gespeichert, kanadische Patientendaten in Québec. Manche Drittanbieterdienste können außerhalb der Rechtsordnung liegen, laut Datenschutzerklärung aber ohne sensible oder identifizierbare Gesundheitsdaten; Evidence-Daten können dagegen außerhalb verarbeitet werden.
  • Rechtliche Anfragen: Noch gespeicherte Notizen können per Vorladung angefordert werden; gelöschte Notizen sind dauerhaft entfernt.

Beim Modelltraining setzen die Seiten unterschiedliche Schwerpunkte. Die britische Compliance-FAQ erklärt, Heidi nutze Patienten- oder Kundendaten in keinem Markt und keinem Tarif zum Training oder Feintuning seiner KI-Modelle. Die Datenschutzerklärung erlaubt dagegen, de-identifizierte Informationen, auch Gesundheitsdaten, zur Entwicklung und Verbesserung der Plattform zu nutzen, und sagt, Evidence-Anfragen dürften de-identifiziert zur Verbesserung dienen, PHI jedoch nicht zum Modelltraining.

Compliance-Angaben und ihr Geltungsbereich

  • HIPAA (USA): Heidi bezeichnet sich als Business Associate und stellt jedem betreuten Leistungserbringer (Covered Entity), mit dem es arbeitet, ein BAA zur Verfügung, obwohl die FAQ auch sagt, ein BAA werde „wo zutreffend“ geschlossen; Subunternehmer, die PHI verarbeiten, sind ebenfalls an BAAs gebunden.
  • DSGVO (EU): Die Daten bleiben in der EU/im EWR, die Verarbeitung stützt sich auf Weisungen des Verantwortlichen statt auf Einwilligung, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist auf Anfrage erhältlich.
  • Vereinigtes Königreich: Heidi nennt DCB0129, DTAC, das Data Security and Protection Toolkit (DSPT) des NHS und Cyber Essentials und führt ein Gefährdungsprotokoll sowie einen klinischen Sicherheitsbericht.
  • Kanada, Australien und Neuseeland: Heidi nennt PIPEDA und PHIPA sowie die australischen und neuseeländischen Datenschutzgrundsätze, nach denen die Information der Patienten Sache des Behandlers ist.
  • Zertifizierungen: Heidi gibt an, ISO/IEC 27001:2022, SOC 2 Type II, Cyber Essentials Plus und ISO 42001 zu besitzen; das sind Herstellerangaben.

Zuverlässigkeit aus Nutzersicht

Bei der Erfassung am 21. September 2026 zeigte eine Bewertungsplattform eines Drittanbieters eine Gesamtbewertung von 3,1 aus 503 Bewertungen, davon 73 % mit fünf und 8 % mit einem Stern. Ihre KI-Zusammenfassung von 57 aktuellen Bewertungen nannte Beschwerden über langsamen Kundenservice, einfrierende Apps und verlorene Transkriptdaten. Auch Heidis eigene Zahlen schwanken: Das wöchentliche Volumen erscheint je nach Seite als 1,5 Millionen, 2,5 Millionen und 2.789.700, die Sprachunterstützung auf der Scribe-Seite als mehr als 110, in einer FAQ für Auszubildende aber als „über 30“.

FAQ

Q1. Unterzeichnet Heidi ein BAA für HIPAA?

Laut Heidi ja: Das Unternehmen bezeichnet sich als Business Associate und stellt jeder Covered Entity, mit der es arbeitet, ein BAA zur Verfügung.

Q2. Speichert Heidi Audioaufnahmen?

Standardmäßig nicht. Audio wird nach der Transkription verworfen, außer bei mobilen Offline-Aufnahmen, die bis zur erneuten Verbindung zwischengespeichert werden.

Q3. Ist Heidi ein reguliertes Medizinprodukt?

Das hängt vom Markt ab: Die Bedingungen verneinen es, das britische Register führt dagegen ein digitales Diktiersystem der Klasse I.

Q4. Kann man Heidi kostenlos nutzen?

Ja. Der Free-Plan umfasst unbegrenzte Transkription mit Standardvorlagen und Evidence über die Seitenleiste; Studierende und Auszubildende erhalten den Clinician-Plan nach Prüfung kostenlos.

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