
Hailuo 3.0 KI Video Generator ist eine Browser-Seite, die einen Textprompt oder ein Standbild in einen Clip von 5 oder 10 Sekunden in 720p oder 1080p verwandelt. Credits werden über drei Jahrespakete verkauft, während die Bedingungen dem Marketing bei Rückerstattung, Auflösung und Tempo widersprechen.
Ein Textprompt oder ein hochgeladenes Standbild, und die Seite liefert einen kurzen Clip. Mehr tut Hailuo 3.0 KI Video Generator nicht, und mehr als eine Browser-Seite ist das Produkt auch nicht. Die Kopfzeile sagt es direkt — Hailuo 03 AI Video Generator — mit dem Versprechen blitzschneller Erzeugung von Text zu Video und Bild zu Video. Installiert wird nichts.
Genauer hinsehen sollte man beim Namen. Das Produkt verkauft sich unter einem Modellnamen, den ein anderes Unternehmen als eigenen veröffentlicht. Der Seitentext stellt sich als Nummer-eins-Generator und -Editor für KI-Video vor, angetrieben von Minimax Hailuo 03; MiniMax selbst veröffentlicht Hailuo als eigenes Videomodell und erklärt, die Modell-Updates über die eigene Website, die mobile App und die Open-Platform-API ausgerollt zu haben. Diese Seite behauptet nicht, einer dieser Kanäle zu sein.
Die Angabe dreht sich im Kreis: Laut Bedingungen ist der Dienstanbieter von hailuo 3.0 hailuo 3.0, und der Kontaktblock enthält nur den Namen „Hailuo 3" und die Adresse support@hailuo-3.com. Keine eingetragene Firma, keine Anschrift, keine Gerichtsbarkeit, und die Fußzeile nennt ein Produkt statt eines Unternehmens: „© 2025 • Hailuo 03 - Professional Hailuo 03 AI Video Generator. All rights reserved.". Auf den vier geprüften Seiten — Start, Preise, Nutzungsbedingungen und Datenschutz — steht weder eine Aussage über eine Verbindung zu MiniMax noch ein Anspruch auf Erlaubnis, den Namen Hailuo zu führen, und ebenso wenig eine Erklärung zur Unabhängigkeit.
Beide Rechtsdokumente beginnen mit etwas anderem: einer KI-Plattform zum Entfernen von Wasserzeichen und zur Videoverbesserung. Der Datenschutztext wiederholt die Formulierung, und beide tragen den Vermerk „Effective Date: 2025.11.14". Die Erstattungsklausel, die Inhaltsregeln und die Datenzusagen, denen Sie beim Bezahlen zustimmen, sind also für ein Wasserzeichen-Werkzeug geschrieben, während Ihre Credits einen Generator kaufen. Beide Texte sprechen zudem von „erzeugten KI-Bildern" statt von Videos, womit Lizenzumfang und Löschanspruch unscharf bleiben.
Das Generierungsformular ist die gesamte Produktoberfläche, und seine Regler liegen fest:
Die einzige Fähigkeit, die in produkteigenen Worten statt in Adjektiven beschrieben wird, betrifft wiederkehrende Figuren: Über mehrere Videos hinweg sollen Gesicht, Frisur, Kleidung und Mimik gleich bleiben — gedacht für zusammenhängende Geschichten, Serieninhalte und Markenauftritte. Eine Herstelleraussage, kein geprüftes Ergebnis, aber konkret genug für einen eigenen Test in den ersten Durchläufen.
Drei verschiedene Generierungszeiten beschreiben denselben Dienst: Die Kopfzeile verspricht rund 2 Sekunden, der Anwendungsstreifen nennt 2-5 Sekunden, und die Fragenliste spricht von 15-30 Sekunden je nach Schwierigkeit und beansprucht an derselben Stelle 99,5 % Erfolgsquote. Bei der Auflösung dasselbe Muster: Die Fragenliste behauptet einen Export bis Hailuo 03 4k, während das Formular bei 1080p Full HD endet. Planen Sie mit dem langsamsten Wert und behandeln Sie 1080p als tatsächliche Obergrenze.
Die dritte Abweichung betrifft das Ausgabeformat. Laut Fragenliste lassen sich die erzeugten Videos als PNG und JPEG herunterladen — beides Standbildformate. Ein Videocontainer wie MP4, WebM oder MOV wird auf den geprüften Seiten nirgends genannt.
Die veröffentlichte Schrittfolge und das reale Formular decken sich nur zur Hälfte; brauchbar ist die Kombination aus beidem:
Der vierstufige Block des Anbieters liest sich besser als Hinweis denn als Anleitung: Er verlangt, den Hailuo 03 Bildgenerator zu wählen, ein zu bearbeitendes Foto hochzuladen oder eine Textbeschreibung einzugeben, und nennt einen integrierten Seedream 5 Editor für professionelle 4K-Grafiken. Das ist ein Bildbearbeitungsablauf; passt die Oberfläche vor Ihnen nicht dazu, sind die Schritte der veraltete Teil.
Welche Aufgaben passen, verrät nicht die Zitatwand auf der Startseite, sondern der geprüfte Reglersatz:
Derselbe Reglersatz markiert die Grenze: Sobald ein Clip länger als 10 Sekunden, eine Auflösung über 1080p, ein lieferbarer Videocontainer oder eine schriftliche Inhaltsrichtlinie nötig wird, liegt das außerhalb dessen, was diese Seiten beschreiben.
Die Preiskarten benennen ihr Publikum selbst: die Einstiegsstufe Hobbyanwender und Einsteiger, die mittlere Stufe Kreative und Profis, die oberste Stufe Teams und Unternehmen. Viel mehr als ein Anhaltspunkt für das Credit-Volumen sind diese Etiketten nicht, denn die Funktionsliste darunter ist auf allen drei Karten nahezu identisch.
Passend ist es, wenn Sie eine einrichtungsfreie Seite für kurze vertikale oder quadratische Clips suchen, Jahreszahlung akzeptieren und eine misslungene Serie Credits statt eines Termins kostet. Unpassend, wenn Sie einen identifizierbaren Vertragspartner brauchen — genannt ist nur das Produkt selbst; wenn Sie Erstattungsfähigkeit brauchen — Zahlungsklausel und Preisbanner widersprechen sich; wenn Sie monatliche Flexibilität wollen — Ausgabe ohne Wasserzeichen und Zusatzmodelle gibt es nur im Jahresabo; und wenn Sie in einer regulierten Kategorie veröffentlichen — die einzige Inhaltsregel ist ein pauschales Verbot, ohne Mindestalter und Alterskennzeichnung auf den geprüften Seiten.
Alles läuft im Browser. Die Fragenliste beschreibt den Dienst als webbasiertes Kreativwerkzeug, das auch in Smartphone-Browsern nutzbar ist und dessen adaptives Layout auf Mobilgeräten gut funktioniert; an anderer Stelle heißt es, man greife vom Desktop oder mobil zu und starte mit kostenlosen Credits.
Aus der reinen Browser-Verbreitung folgt:
Unter dem Reiter für Jahresabrechnung erscheinen drei Pakete. Die Reiter für Monats- und Einmalzahlung existieren, ihre Beträge wurden im sichtbaren Text dieser Erfassung jedoch nicht gerendert; belegt sind daher nur die folgenden Jahreswerte.
| Paket | Streichpreis | Preis im Jahresreiter | Credits/Monat | Credits/Jahr | Angegebenes Limit | Je 100 Credits |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basic | $29.9 | $20.9/month | 1000 | 12000 | Up to 100 images/month | $2.09 |
| Professional | $49.9 | $29.9/month | 2000 | 24000 | Up to 200 images/month | $1.49 |
| Enterprise | $99.9 | $49.9/month | 6000 | 72000 | Up to 600 images/month | $0.83 |
Zwei Dinge fasst die Tabelle nicht. Das Limit ist in Bildern angegeben, verkauft wird aber Video — ob ein Clip darauf angerechnet wird, steht nirgends. Und der Preis je Credit fällt von Stufe zu Stufe deutlich, sodass Gelegenheitskäufer den schlechtesten Preis pro Clip zahlen.
Kartenzahlungen laufen über einen verbreiteten Dienstleister: Kredit- und Debitkarten sowie weitere über Stripe abgewickelte Zahlungsarten. Paketwechsel begünstigen den Käufer — Höherstufung sofort, Herabstufung zum nächsten Abrechnungszeitraum, vorhandene Credits bleiben nutzbar. Das Aufhören ist umständlicher: Unter den Karten steht, zur Kündigung eine E-Mail an support@hailuo-3.com zu schreiben, ein Selbstbedienungsweg wird nicht beschrieben, und das Abo verlängert sich ohne Kündigung automatisch.
Zwei Angaben auf dieser Seite erledigen den Großteil des Vergleichs.
Erstens kauft man mit Monatsabrechnung faktisch ein anderes Produkt. Acht Zeilen tragen auf jeder Karte die Kennzeichnung „Yearly only", darunter die Ausgabe ohne Wasserzeichen, die bevorzugte Warteschlange und die Zusatzmodelle „Veo 3 model", „Sora 2 model", „Seedance model" und „Wan 2.5 model". Ein Monatsabo hier gehört deshalb neben die kostenlosen Stufen der Wettbewerber, nicht neben deren bezahlte.
Zweitens lässt sich der Stückpreis nicht berechnen. Eine Seite nennt 10 Credits je hochwertigem Video, eine andere 2 Credits je Erstellung; bei $2.09, $1.49 oder $0.83 je 100 Credits kann der tatsächliche Preis pro Clip um das Fünffache auseinanderliegen. Lassen Sie sich die Abrechnungsregel schriftlich bestätigen, bevor Sie ein ganzes Jahr zusagen.
Wenn Sie das zugrunde liegende Modell und nicht dieses Frontend suchen: Der Modellanbieter nennt seine Vertriebswege selbst — die Updates wurden über die eigene Website, die mobile App und die Open-Platform-API ausgeliefert. Das ist eine Herstelleraussage und kein unabhängiger Vergleichstest, belegt aber, dass es Wege aus erster Hand gibt und diese Seite keiner davon ist. Die Recherche dieser Runde brachte zudem mehrere eigenständige Seiten zum selben Modellnamen auf verschiedenen Domains zutage, ohne dass sich eine davon demselben Betreiber zuordnen ließ.
Die Zahlungsklausel lässt keinen Spielraum: Soweit das Gesetz nichts anderes verlangt, sind alle Käufe endgültig und nicht erstattungsfähig. Die Preisseite wirbt trotzdem mit Geld-zurück innerhalb von 30 Tagen. Beides kann nicht denselben Kauf regeln, maßgeblich ist das beim Bezahlen akzeptierte Dokument. Die Kündigungsklausel verschärft das: Der Anbieter kann den Zugang nach eigenem Ermessen ohne Vorankündigung beenden oder aussetzen; danach verfallen ungenutzte Credits ohne Erstattung, und Erzeugnisse bleiben nur 30 Tage herunterladbar. Je höher das Jahresguthaben, desto größer der ausgesetzte Betrag.
Das anwendbare Recht bleibt offen: Die Bedingungen verweisen auf das Recht der Gerichtsbarkeit, in der hailuo 3.0 tätig ist, benennen sie aber nie — der Rechtsweg ist vorab nicht absehbar. Änderungen gelten sofort mit der Veröffentlichung, Preisänderungen mit 30 Tagen Vorlauf. Die einzige Inhaltsbeschränkung ist ein pauschales Verbot von Textprompts für unangemessene, anstößige oder rechtswidrige Inhalte, daneben Betriebsverbote wie das Umgehen von Credit-Grenzen oder des Zahlungssystems. Weder Kategorienliste noch Beschreibung der Moderation, und auf keiner der vier geprüften Seiten stehen Mindestalter, Altersprüfung oder Kinderdatenschutz. Aus Compliance-Sicht eine Lücke, keine Erlaubnis.
Innerhalb einer einzigen Erfassung widersprechen sich die Reichweitenzahlen. Das Generierungs-Widget zeigt „from 0+ happy users"; der Abschlussblock behauptet „10K+AI Videos Created50+Happy Users2Seconds Generation Time", während dieselbe Seite zu „Join 100K+ creators" einlädt; und die Preisseite nennt „10,000+Active Users1M+Videos Created4.9/5User Rating24/7Support". Das Banner verspricht ein befristetes Angebot, 32 verbleibende Plätze und 50 % Rabatt auf Jahrespakete — daneben steht ein Countdown, der bereits bei null angekommen ist. Lesen Sie nichts davon als Beleg für Verbreitung: In den in dieser Runde geprüften Kanälen fand sich weder ein Profil auf einer unabhängigen Bewertungsplattform noch eine Berichterstattung über diese Seite.
Erhoben werden laut Datenschutztext die eingegebenen Textprompts, Bearbeitungseinstellungen wie Wasserzeichenentfernung, Zuschnitt und Verbesserungsoptionen sowie die auf der Plattform erzeugten KI-verarbeiteten Videos. Daraus folgt:
Großzügig ist allein die Eigentumsklausel: Das Eigentum an den eingegebenen Textprompts bleibt bei Ihnen, und je nach gebuchtem Paket erhalten Sie eine umfassende Lizenz zur privaten oder kommerziellen Nutzung. Auch hier ist von Bildern statt von Videos die Rede, ergänzt um den Hinweis, dass die Ergebnisse nur kreativen Zwecken und der Ideenfindung dienen.
Die Seite sagt es nicht. Ihr Text kreist durchgehend um Minimax Hailuo 03, doch auf den vier hier geprüften Seiten findet sich keine Aussage zu Verbindung, Erlaubnis oder Unabhängigkeit. MiniMax bezeichnet Website, mobile App und Open-Platform-API als eigene Kanäle; diese Seite behauptet nicht, einer davon zu sein.
Es sind zwei Antworten veröffentlicht: Die Preisseite nennt 10 Credits je hochwertigem Video, die Fragenliste 2 Credits je Erstellung. Lassen Sie sich das vor dem Kauf eines Jahrespakets schriftlich bestätigen.
Die Bedingungen erklären alle Käufe für endgültig und nicht erstattungsfähig, soweit das Gesetz nichts anderes verlangt; die Preisseite wirbt dagegen mit einem Erstattungsfenster. Bis der Support schriftlich etwas anderes bestätigt, gelten die Bedingungen als verbindlicher Text.
Ein Selbstbedienungsweg ist nicht beschrieben. Die Kündigung läuft über das Support-Postfach, und das Abo verlängert sich ohne Kündigung automatisch — schicken Sie die Anfrage also deutlich vor dem Verlängerungstermin.